Das bedingungslose Grundeinkommen als Ausweg aus der Kriese der Arbeitsgesellschaft?

Wenn man sich die Entwicklung der Arbeit ansieht, so läßt sich wenn natürlich auch nur zugespitzt und verkürzt folgendes feststellen:

1. Der Produktivitätsfortschritt hat sich massiv beschleunigt, d.h. immer mehr Güter werden von immer weniger Menschen Produziert.

2. Deshalb werden immer mehr Arbeitsplätze überflüssig

3. Das führt zumindest mittelbar zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit,ist aber selbstredend nicht dessen einziger Grund,das würde das Problem unzulässig verkürzen.


Dennoch steht unzweifelhaft fest, das die Zeiten von Vollbeschäftigung Vorbei sind. Es stellt sich die Frage,was mit denen passieren soll, die am Arbeitsmarkt nicht unterzubringen sind. Die derzeitigen Lösung heißt Hartz 4,und ist mit Sicherheit nicht das Gelbe vom Ei.

Ein anderes Modell ist das Sogenannte bedingungslose Grundeinkommen., d.h. Jeder und jede erhält lebenslang eine bestimmte Summe als Grundversorgung vom Staat, und zwar ohne Bedürftigkeitsprüfung.


Update 18.2.2010


 Da die ursprüngliche Debatte inzwischen aus dem Netz verschwunden ist, ich aber auch den Post nicht löschen will gibt's hier jetzt eine spannende "Ersatzdebatte"


Im Rahmen der ersten Internationalen Woche des Grundeinkommens 2008 fand eine Podiums- und Publikumsdiskussion zu Vision und politische Machbarkeit des Grundeinkommens statt. Das Podium war folgendermaßen besetzt


Werner Rätz, (ATTAC)
Katja Kipping MdB, Parteivize  und Sozialpolitische Sprecherin Die Linke
Wolfgang Strengman-Kuhn MdB Bündnis 90/Die Grünen
Hermann Binkert Staatssekretär und  Bevolmächtigter des Freistaates Thüringen beim Bund.

Moderation Günther Sölken, Birgit Timker




Via Matthias in Marburg

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