Khaled Hosseini, Drachenläufer




Heute Möchte ich der werten LeserInenschaft meines Weblogs einmal ein Buch empfehlen, das mich im vergangenen Sommer regelrecht bezaubert hat. Es handelt sich um Khaled Hosseinis Roman Drachenläufer:


Kabul Anfang der 60er Jahre.Amir Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns,und Hasan Sohn des Hausdieners der Familie,und als angehöriger der Minderheit der Hazara vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt wachsen gemeinsam auf,und sind die besten Freunde.Der zierliche und musisch begabte Amir leidet dabei stets unter der Zurückweisung seines Vaters,der Amir Feigheit vorwirft,und im mutigen Hassan,der Amir stets gegen Anfeindungen verteidigt,den Sohn zu sehen scheint,den er sich gewünscht hätte. Um so wichtiger ist es Amir dem Vater seine Stärke zu beweisen , und das passende Mittel dazu ist die gemeinsame Leidenschaft der Jungen, das Drachenwettfliegen,das jeden Winter Kabul in Atem hält,und das Amir unbedingt gewinnen will.Im Winter 1975 ist es dann geschafft.Amir gewinnt das Drachenwettfliegen,und Hasan - bekannt als einer der besten Drachenläufer Kabuls,erläuft seinem Freund den Drachen.Doch dann wird Hasan etwas schreckliches angetan,Amir begeht Verrat an seinem Freund und lädt somit eine schwere Schuld auf sich.Die Freundschaft der beiden zerbricht und sie verlieren sich aus den Augen.


Amir geht unterdessen 1981 mit seinem Vater in die USA,und der Leser erlebt die Entwicklung des Jungen zum erfolgreichen Schriftsteller mit,der schließlich sogar heiratet. An der Schuld gegenüber Hasan hat Amir aber all die Jahre schwer zu tragen, bis sich 2001 nach 26 Jahren die Chance bietet die Schuld zu tilgen, und nebenbei noch ein Familiengeheimnis ans Licht kommt...

Das Buch hat gleich mehrere Stärken, zum einen ist es über die gesamte Länge sehr spannend,zum anderen bedient sich Hosseini, einer wunderschönen Sprache ,und schafft es in das Buch eine Vielzahl von Informationen über die Menschen in Afghanistan, ihre Kultur,und ihre Mentalität einfließen zu lassen. Somit bekommt man als Leser nicht nur eine wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft, Liebe Schuld und Sühne geliefert,sondern lernt auch Afgahnistan auf sehr berührende Art und Weise kennen.

Fazit:
Wer etwas übrig hat für Familiensagas und auch mit emotionalen Büchern umgehen kann, solte sich diese literarische Perle nicht entgehen lassen.
Henning Schmidt | , ,

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