Prinzip Wassersprudler als Brücke für das Klima ?




Fast jeder Kennt ja inzwischen das Prinzip von Wassersprudlern,Dabei wird mittels eines Ventils Co2 aus eine Patrone in eine Plastikflasche mit Wasser gepresst,das dann mit Wasser zu Kohlensäure reagiert.

Das selbe Prinzip wollen sich nach einem Bericht von Heute.de wollen sich nun Wissenschaftler am Potsdamer Geoforschungszentrum zunutze machen,indem sie Co2 unter hohem Druck mehrere Hundert Meter Tief in porösen Sandstein injizieren. So sollen Co2 Seen entstehen,in denen Co2 eingelagert werden konnte.Greenpeace lehnt den Plan mit Verweis auf die Gefahr eines Massenhaften Austritts von eingelagertem Co2, das im schlimmsten Fall Tiere und Menschen ersticken konnte ab, und fordert statdessen weniger Co2 zu produzieren.Damit hat Greenpeace natürlich im Grundsatz auch recht,allerdings haben die Wissenschaftler auch nie davon gesprochen, das dieses Konzept die Co2 Problematik lösen würde, sie sprechen lediglich von einer Brückentechnologie,um Zeit für die Entwicklung anderer Techniken zu gewinnen.

Ich denke auch wenn vor einem massenhaften Einsatz dieser Technik selbstverständlich gründlichst geforscht werden und natürlich alles unternommen werden muss, damit es zu keinem verhängnisvollen Austritt kommt,sollte man dieser pfiffige Idee zumindest eine Chance einräumen. Ich glaube angesichts der zugespitzten Lage können wir es uns nicht leisten irgendeine auch nur halbwegs brauchbare Idee zur Klimarettung einfach vom Tisch zu wischen, abgesehen von einem Comeback der AKWs, denn deren angebliche Klimaneutralität ist nun wirklich eine Legende, wenn man bedenkt welche Massen von Co2 bei der Herstellung des Brennstoffs erzeugt werden.Abweichende Meinungen gerne in die Kommentare!Ich freue mich auf Diskussionen.

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