Das Mädchen das Die Seiten umblättert




Euer Blogonkel war mal wieder im Kino. Diesmal hatte ich mir den kleinen aber feinen Arthouse Thriller Das Mädchen das die Seiten Umblättert ausgewählt.
Mélanie Prouvost (Julie Richalet) kommt aus einfachen Verhältnissen und ist eine begabte Pianistin. Ihre Eltern (Jacques Bonnaffe, Christine Citti) und sie selbst wünschen sich eine Karriere im Konzertsaal. Doch ihr Lebenstraum findet ein jähes Ende. Beim Vorspiel bei der Aufnahmeprüfung am Musik-Konservatorium bringt sie die Jury-Vorsitzende Ariane Fouchecourt (Catherine Frot) mit ihrem Gehabe absichtlich aus dem Konzept. Sie wird abgelehnt.

Rund zehn Jahre später schleicht sich Melanie(nun: Déborah François), die verbittert das Klavierspielen aufgegeben hat über ein Praktikum in der Kanzlei von Ariane Fouchecourts Ehemann in Ariannes Haus ein, um dort ihren Sohn Tristan zu betreuen. Schritt für Schritt macht sich Melanie die zu Ariannes Seitenumblätterin und Vertrauten wird immer unentbehrlicher, und macht die Pianistin auch durch kühl eingesetzte sexuelle Reize von sich abhängig,um schließlich ihre Rache auszuführen.

Der Film glänzt mit großer atmosphärischer Dichte und feinster Suspense. Bis kurz vor Ende bleibt offen wie Melanie ihre Rache ausführen wird. Ein wirklich gelungenes Stück französisches Kino das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.
Henning Schmidt | ,

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