Russland vs Georgien - Das große Strategiespiel im Kaukasus

Nach den Entwicklungen der letzten Zeit habe ich mich nun doch entschlossen meine Meinung zum Kaukasuskonflikt abzugeben.Ich bin vor allem erstaunt wie bedingungslos sich der Westen gegenwärtig auf die Seite Georgiens stellt. Schließlich war es Die Georgische Seite die den Konflikt auslöste indem er Südossetien Angriff. Zwar mag man argumentieren das es Georgiens legitimes Interesse sei die Abtrünige Provinz in den Georgischen Staatsverband zurück zu zwingen, da Russland die Südosseten allerdings seit 15 Jahren protegiert,war Sonnenklar das Russland intervenieren würde.Das wiederum hängt damit zusammen das die Mehrheit der Bevölkerung in dieser Provinz von Russen gestellt wird und deshalb eine Große kulturelle und ethnische Nähe zwischen dem Russischen Nordossetien und der Georgischen Provinz herrscht.Insofern ist es nachvollziehbar das die Russische Seite zum Schutz ihrer Landsleute intervenierte.

Nun wird es allerdings schwierig. denn das die Russen sich nicht nur darauf beschränkten Südossetien von den Georgiern zu befreien sondern weitere Landesteile besetzten´ist nicht akzeptabel,macht aber klar worum es in diesem Konflikt auch geht.Es geht schlicht um die Kontrolle von Transportwegen für Öl und Gas. Was hier also abläuft ist klassische Geopolitik. Russland ist offenbar entschlossen seine Machtansprüche im Kaukasus aggressiv durchzusetzen.

Das muss man nicht toll finden,undifferenziertes Russland Bashing erscheint mir aber absolut fehl am Platze Michael Saakaschwili ist hier nicht das Unschuldslamm. Meiner Meinung nach ist er nicht mal ein Demokrat sondern eher ein Gauner eingebunden in mafflöse Strukturen.

Auf recht unterhaltsame Weise bringt es mal wieder Extra 3 auf den Punkt Spielen sie Kaukasus das Strategiespiel !



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Henning Schmidt |

Kommentare:

  1. er mal die Neutralität an den Tag legt, die ich in der deutschen Medienlandschaft vermisse.

    Jetzt weiß ich warum Blogs ihre Berechtigung haben.

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  2. Hmm, das ist jetzt doch eher ein kryptischer Kommentar..
    Was haben Blogs damit zu tun?

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  3. Na gut, da man mir ja nicht mit Erläuterungen weiterhelfen will, muss ich wohl dumm sterben...

    Macht nix, dann kann ich nämlich meine Meinung mit meiner uninformiertheit entschuldigen, da ich ja nur ein Opfer der gleichgeschalteten Massenmedien (?) bin.

    Ich finde die Art und Weise, wie in den letzten Wochen über die Krise berichtet wurde und wie die westliche Politik damit umgeht, äußerst fragwürdig. Sicher, einfach Georgien zu besetzen, das ist sicherlich nicht die feine englische Art, aber wir reden hier ja auch nicht vom Empire, sondern von Russland. Wobei Empire... vielleicht ist das ja doch die englische Art und damit ein Zeichen dafür, dass Russland endlich den westlichen Stil der Geopolitik angenommen hat?

    Andererseits ist das Einmarschieren in abtrünnige Provinzen und das fröhliche Beschießen und zerstören dortiger Infrastruktur wohl auch nicht gerade ein Ausdruck für eine stabile innenpolitische Lage, die Georgien, wie so oft in letzter Zeit behauptet, zum idealen NATO Kandidaten macht.

    Natürlich gilt der Vergleich mit dem Kosovo nicht, wie mir politisch angeblich informierte Personen in den gleichgeschalteten (?) Massenmedien immer wieder versichern, aber irgendwie kommt einem das Konzept schon ähnlich vor. Nur halt mit umgekehrten Vorzeichen. Und nnun ja, bei den Atomplänen der USA könnte ich es durchaus verstehen, wenn Russland demnächst einen Raketenschild in Kanada und Mexico planen würde...

    Alles verwirrend.

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  4. @ralf blutaxt:

    Es hat in so fern etwas mit Blogs zu tun, da man hier immer wieder auf falsche Berichterstattung in den Medien hingewiesen wird.
    In dem Fall noch besser: Man konnte schnell in verschiedenen Blogs lesen, dass das Interview "geschickt" gekürzt war. Damit manipuliert man die Bürger.
    Ich bin froh Blogs zu lesen, denn sonst würde ich vielleicht den Mist was die Medien in D so zeigen betreff den Kaukasus-Konflikt, auch noch glauben.

    In diesem Fall sind Blogs eine seriösere Quelle, als die ganzen medien, die teilweise durch unsere gelder (GEZ) finanziert werden. Eine Schande für die Pressefreiheit, die anscheinend in Deutschland kaum eine redaktion wirklich braucht.

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