Last.fm Das persönliche Internetradio

Es ist Zeit einen Dienst vor zu stellen, den ich seit Samstagnacht nutze und von dem ich schwer begeistert bin.Es handelt sich dabei um das Internetradio Last.Fm. Das Prinzip dieses Dienstes ist dabei einfach wie genial. Nach einer kurzen Registrierung legt der User sich ein Musikprofil an. Dazu muss er zunächst nur die Namen einiger Bands angeben die er oder sie mag. Ist das geschafft hat man nun mehrere Möglichkeiten sich Musik streamen zu lassen:

a) Man gibt einen Künstler ein, was zur Folge hat das die Software einem Musik dieses Künstlers sowie Musik die diesem ähnlich ist vorspielt.

b) Angabe eines sogenannten Tags. Tags sind Schlagworte also zum Beispiel Rock,Metal,African, Worldmusic und ähnliches. Dementsprechend spielt das Programm Musik die mit den entsprechenden Tags versehen ist.

c) Abspielen von Empfehlungen Die Software erstellt ähnlich wie Amazon auf Basis der am Anfang angegebenen Künstler Empfehlungen.Auch diese kann man abspielen und dann in seine Musiksammlung aufnehmen.

d) Freunde Wie bei allen Web 2.0 Konzepten üblich kann man sich auch bei Last.fm Freund zulegen und dann auch deren Musik streamen

e) Musikalische Nachbern

Auf Basis des eigenen Musikgeschmaks ermitelt die Software sogenannte Musikalische Nachbern. Das sind andere User mit einem ähnlichem Musikgeschmack auch deren Musik kann gestreamt werden. Das gleiche gilt auch für die Nachbarn von Freunden.

Herzstück des ganzen ist die sogenannte Musiksammlung. Hier wird alle Musik erfasst die du bei Last.fm hörst. Sowie die Musik der Künstler die man ganz am Anfang angegeben hat. Außerdem verfügt Last.fm über die Fähigkeit des sogenannten Scrobelns. Das heißt Last.fm erfasst auch die Musik die man in seinem MP3 Player hört und fügt sie der Musiksammlung hinzu.Ferner besteht bei der Einrichtung der Software auch die Möglichkeit den Verlauf seines MP3 Players zu importieren, was den Vorteil hat das man bereits von Anfang an über eine große Musiksammlung verfügt.

Zu guter Letzt gibt es dann noch die Möglichkeit Playlists anzulegen und Lieblingslieder festzulegen . Diese Musik kann allerdings nur abgespielt werden wenn man sogenannter Abonnent wird, was mit 2,50€ im Monat zu buche schlägt.Ob man bereit ist diese zu investieren muss jeder selbst wissen,meiner Meinung nach kommt man aber auch sehr gut ohne diese Premium Features aus.

Fazit: Last.fm ist die Möglichkeit sich endlich vom toten Mainstream Radio zu emanzipieren und sich sein Musikprogramm selbst zu schneidern. Jeder Musikliebhaber sollte sich den Dienst zumindest einmal ansehen.
Henning Schmidt | ,

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