Von Weird West und Silvesterhass

Ich bin wieder zurück aus dem Weird West und wie schon letztes Jahr war es auch dieses Jahr wieder sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir einbilde das wir im Letzten Jahr irgendwie inhaltlich mehr auf die Beine gekriegt haben. Bei den hardcore Sessions hab ich immer das Gefühl in eine Rollenspiel Kommune einzuziehen, aber da mir alternative Lebensweisen ja sympatisch sind macht das nix.

Morgen kommt dann mein Sandkastenfreund Seb, und am Abend wird mit Bassi Raf Yvonne Ricarda und hoffentlich auch Hakan und Nina das alte Jahr mit Quiche und Schokoladen fondeu verabschiedet,Ich denke das wird ein nettes Silvester.Allerdings muss ich an dieser stelle einmal bekennen, dass ich Silvester im Allgemeinen mittlerweile ziemlich hasse.

Das hat weniger mit dem Fest an sich zu tun, den Gedanken das Alte Jahr mit Freunden symbolisch zu verabschieden und das neue zu begrüßen finde ich eigentlich nach wie vor ganz nett.Quelle meines Hasses ist viel eher der kulturelle Umgang mit der Frage wie man Silvester verbringt. Es gibt nichts undankbareres als eine Silvesterparty zu organisieren. Das liegt daran das sich der Mensch zu Silvester grundsätzlich außer Stande sieht klar und deutlich zu oder abzusagen. Ständig werden alle Optionen offen gehalten, abgewogen und gehofft man möge ein noch besseres Angebot bekommen.

Dann darf man mit seinen Konkurrenten in ein Geschacher um Gäste eintreten, das schlimmer ist als Feilschen auf marokkanischen Basaren, Hat man dann Gäste beisammen steht man unter dem unausgesprochenen Druck die ultimative Party abzuliefern, schließlich haben deine Gäste sich für dich und gegen viele andere Optionen entschieden und wollen jetzt bestätigt bekommen das dies kein Fehlgriff war. An den Hoch gesteckten Erwartungen der Gäste kann der Gastgeber eigentlich nur scheitern, und so sind im Endeffekt alle frustriert.

Das erstaunlichste an diesem Phänomen ist eigentlich das man nix dazu lernt und sich das Spiel jedes verdammte Jahr wiederholt. Seit letztem Jahr habe ich allerdings das offensive Werben um Gäste eingestellt und warte ab ob sich etwas ergibt. Das kann ich eigentlich jedem so empfehlen. unbewusst praktizieren das wahrscheinlich längst alle so,was die Unfähigkeit erklären würde sich festzulegen.Wie auch immer ich bin jedenfalls jedes Jahr genervt und am Ende froh wenn alles vorbei ist. eigentlich eine traurige Entwicklung.
Henning Schmidt |

1 Kommentar:

  1. Eine wirklich wichtige Anmerkung hätte ich da noch:
    Es heißt Weird West und nicht Wired.
    Wenn wir das online spielen, können wir über die Namensänderung nachdenken.

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