Guten Rutsch und Happy 2009

In wenigen Stunden haucht das Jahr 2008 sein Leben aus, und wir treten in das vorletzte Jahr der ersten Dekade des neuen Jahrtausends ein. Wie jedes Jahr wünsche ich auch diesmal allen Leserinnen und Lesern Kommentatorinen und Kommentatoren dieses Blog einen guten Rutsch ins Jahr 2009.

Damit dieser Post auch noch ein bisschen Spaß macht und weil es einfach zu Silvester dazu gehört hänge ich noch Dinner for one an, und zwar die Lego Version.

Viel Spaß damit!



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Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Von Weird West und Silvesterhass

Ich bin wieder zurück aus dem Weird West und wie schon letztes Jahr war es auch dieses Jahr wieder sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir einbilde das wir im Letzten Jahr irgendwie inhaltlich mehr auf die Beine gekriegt haben. Bei den hardcore Sessions hab ich immer das Gefühl in eine Rollenspiel Kommune einzuziehen, aber da mir alternative Lebensweisen ja sympatisch sind macht das nix.

Morgen kommt dann mein Sandkastenfreund Seb, und am Abend wird mit Bassi Raf Yvonne Ricarda und hoffentlich auch Hakan und Nina das alte Jahr mit Quiche und Schokoladen fondeu verabschiedet,Ich denke das wird ein nettes Silvester.Allerdings muss ich an dieser stelle einmal bekennen, dass ich Silvester im Allgemeinen mittlerweile ziemlich hasse.

Das hat weniger mit dem Fest an sich zu tun, den Gedanken das Alte Jahr mit Freunden symbolisch zu verabschieden und das neue zu begrüßen finde ich eigentlich nach wie vor ganz nett.Quelle meines Hasses ist viel eher der kulturelle Umgang mit der Frage wie man Silvester verbringt. Es gibt nichts undankbareres als eine Silvesterparty zu organisieren. Das liegt daran das sich der Mensch zu Silvester grundsätzlich außer Stande sieht klar und deutlich zu oder abzusagen. Ständig werden alle Optionen offen gehalten, abgewogen und gehofft man möge ein noch besseres Angebot bekommen.

Dann darf man mit seinen Konkurrenten in ein Geschacher um Gäste eintreten, das schlimmer ist als Feilschen auf marokkanischen Basaren, Hat man dann Gäste beisammen steht man unter dem unausgesprochenen Druck die ultimative Party abzuliefern, schließlich haben deine Gäste sich für dich und gegen viele andere Optionen entschieden und wollen jetzt bestätigt bekommen das dies kein Fehlgriff war. An den Hoch gesteckten Erwartungen der Gäste kann der Gastgeber eigentlich nur scheitern, und so sind im Endeffekt alle frustriert.

Das erstaunlichste an diesem Phänomen ist eigentlich das man nix dazu lernt und sich das Spiel jedes verdammte Jahr wiederholt. Seit letztem Jahr habe ich allerdings das offensive Werben um Gäste eingestellt und warte ab ob sich etwas ergibt. Das kann ich eigentlich jedem so empfehlen. unbewusst praktizieren das wahrscheinlich längst alle so,was die Unfähigkeit erklären würde sich festzulegen.Wie auch immer ich bin jedenfalls jedes Jahr genervt und am Ende froh wenn alles vorbei ist. eigentlich eine traurige Entwicklung.
Henning Schmidt | | 1 Kommentar

Back to the Deadlands !


Howdie Freunde!

Wie bereits im letzten Jahr zieht es mich auch diesmal zum Jahreswechsel in den wired West.So werde ich in Circa 2 Stunden wieder für 3 Tage in die Rolle des Robert Ford, des vermutlich eingebildetsten und zugleich erfolgloseste Reporters des etwas anderen Westens schlüpfen und auf die Jagd nach Zombies und Mad scientists gehen. Dabei Natürlich immer auf der Jagd nach der Story die endlich den ersehnten Karriere Durchbruch bringen möge.

Für den Blog bedeutet dies eine kleine Pause, wobei ich nicht ausschließe dass ich mich in einer Spielpause mit einem Stimmungsbericht melde. Ansonsten geht es hier in etwas mehr als 48 Stunden weiter. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Extra 3 Turbokapitalismus

Nun zur Abwechslung mal wieder eine Satire von Extra 3. Thema ist diesmal der Turbokapitalismus und seine Reparatur.Recht einfach gestrickt und polemisch aber meiner Meinung nach zur Situation passend und durchaus unterhaltsam.

Viel Spaß!



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Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Die Dritte Front


Der Einfluss Evangelikaler Freikirchen in der Bundesrepublik steigt offenkundig Dies wird an einer Reihe von Vorfällen deutlich. Das erste mal auf den steigenden Einfluss der Evangelikalen Aufmerksam wurden die Medien im Sommer 07 als die damalige Hessische Kultusministerin Wolff dafür eintrat kreationistische Thesen im Biologieunterricht zu verankern. Nahm sich dieser Vorstoß noch eher niedlich naiv aus und wurde umgehend abgeschmettert,zeigt ein aktueller Fall wie dreist die Evangelikalen inzwischen ihre Interessen vortragen.

Die Kontroverse dreht sich um einen Artikel ,der in der aktuellen Q-Rage, der einmal jährlich erscheinenden Schülerzeitung des Netzwerks Schule Ohne Rassismus- Schule mit Courage erschienen ist. Darin setzen sich Zwei Jungautoren kritisch mit dem in diesem Frühjahr in Bremen abgehaltenen Christival , einem Jugendfestifal für Jugendliche aus Frei und Landeskrichen auseinander. Kritisiert werden dabei neben der teilweise Verfassungsfeindliche Ideologie der Evangelikalen insbesondere zwei Seminare, eines zum Thema Homosexualität verstehen-Chancen zur Veränderung, Und ein weiters mit dem Titel Sex ist Gottes Idee -Abtreibung auch? Auf ersterem sollte die Umpolung Homosexueller propagiert, auf letzterem gegen Abtreibung Stimmung gemacht werden.Während das Homoseminar nach Protesten der Bundesregierung abgesetzt wurde fand das Abtreibungsseminar unter starken Protesten statt.

Die Reaktion der Evangelikalen die in Deutschland durch die Evangelische Allianz vertreten werden war schrill. Sie polterten der Artikel sei tendenziös und forderten vom Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung Thomas Krüger, der die Ausgabe,in der sich interessante Informationen fänden, über "islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte infrage stellen zuvor in einem Begleitschreiben empfohlen hatte, sich von Artikel und Schreiben zu distanzieren.

Nun sollte man denken Krüger Stärke den Jungautoren den Rücken, zumal die Vorwürfe der Evangelikalen völlig überzogen sind.Der Artikel bezieht klar Stellung, eine Eigenschaft die man bei einer Publikation für mehr Courage wohl erwarten darf. Es kommt neben Kritikern aber auch eine 19-Jährige Evangelikale namens Leonie zu Wort. Alles in allem Kein Grund auf die Forderungen der Evangelikalen einzugehen.

Indessen Erstens Kommt es anders Zweitens als man denkt,und so übte Krüger den Kotau vor den Evangelikalen und distanzierte sich Wunschgemäß.Das genügt den Evangelikalen allerdings keineswegs, und so fordern der Vorsitzende des bpb-Kuratoriums der CDU -Abgeordnete Ernst-Reinhard Beck und Hartmut Steeb von der evangelischen Allianz nicht nur eine Q-rage Sonderausgabe, sondern wollen wie die taz meldet nun auch eine eigene Publikation der bpb im Rahmen ihrer Informationen zur Politischen Bildung durchdrücken.

Ich bin über soviel Einfluss entsetzt und lehne es entschieden ab den Evangelikalen Einfluss auf die Politisch Bildung in diesem Land einzuräumen. Das wäre meiner Meinung nach in etwa so als ließe man Nazis oder radikale Islamisten auf Staatskosten Imagepflege betreiben.

Um es klar zu sagen für mich sind Die Evangelikalen neben Islamisten  Rechts und Linksextremen die Dritte oder sogar Vierte  Front gegen die sich dieser Staat zur Wehr zu setzen hat. Wer wie die Evangelikalen Schwule und Lesben bekehren will, gegen Abtreibung mobilisiert,Intelligent Design in den Schulen verankern möchte,aggressiv missioniert und sich auch sonst absolut intolerant gegenüber anders gläubigen verhält stellt letztlich Freiheitsrechte in Frage.

In der Konsequenz müssen Evangelikale Netzwerke wie der Marburger Christustreff und die Evangelische Allianz als Dachverband unverzüglich unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz gestellt werden.

Keine Fußbreite den klerikalen Antidemokraten !
Henning Schmidt | | 5 Kommentare

McCarthyismus Gestern und Heute

Am 14. November wäre Senator Joseph McCarthy 100 Jahre alt geworden. Hans Schmid hat dies zum Anlass genommen und einen hervorragenden Artikel verfasst, der Zweierlei leistet:

Erststens liefert der Artikel dem historisch interessierten Leser einen hervorragenden Überblick über die Entwicklung der Hexenjagd von ihren frühen Anfängen im Jahr 1938, bis zu ihrem Ende 1957,was für sich genommen bereits eine sehr interessante Sache ist.

Zweitens Zeigt der Artikel aktuelle Geschichtspolitische Debatten in den USA auf, die darauf abzielen McCarhy zu rehabilitieren, und gleichzeitig Stellung gegen den erwarteten neuen New Deal des künftigen US-Präsidenten Barack Obama beziehen. Dabei wird auch auf gewisse Parallelen zwischen McCarthyismus und dem Krieg gegen den Terror verwiesen.

Fazit: Wer etwas lernen will über den McCarthyismus und zugleich einen Einblick in aktuelle amerikanische Debatten gewinnen möchte, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Credit Crunch das Spiel zur Finanzkrise

Passend zu Weihnachten hier noch ein kleines Präsent vom Wirtschaftsmagazin the Economist. Dieses beschenkt seine Leser mit dem Brettspiel Credit Crunch.

Hierbei handelt es sich um eine bitterböse Monopoly Parodie zur Finanzkrise,bei der am Ende der Spieler gewonnen hat, der noch über Geld verfügt.

Ziel ist es also seine Gegner zu ruinieren,und dabei selbst finanziell zu überleben.. Sämtliche Links mit den PDFs zum Ausdrucken und Zusammenbasteln gibt bei Telepolis

Viel Spaß!
Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Frohe Weihnachten

Wie Jedes Jahr Wünsche ich auch diesmal allen Lesern und Leserinnen,Kommentatoren und Kommentatorinnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen und später reich beschenken.
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Marokko 07




Wer diesen Blog schon etwas länger liest, der Weiß das sein Autor recht Reiselustig ist. Leider ist er aber auch stinkend faul, wenn es darum geht die auf den Reisen entstehenden Reisetagebücher ins Internet zu überführen, So kommt es das die Reise von der diesmal berichtet werden soll bereits über ein Jahr zurück liegt, ähnlich wie bei der ersten Iran Reise die auch erst nach gut einem Jahr online ging.

Insoweit also im Westen nix neues. Neu ist allerdings das es sich beim nun folgenden Reisebericht um einen Gastbeitrag handelt. Er stammt nämlich nicht von mir sondern von meinem Freund und Mitreisenden Roland Söll.Ich beschränke mich diesmal auf die Auswahl der flankierenden Fotos

Ich wünsche Viel Spaß!





Marokko- Urlaub
von Roland und Henning
18.09. – 02.10.2007

1 Tag:

Die Abfertigung am Frankfurter Flughafen ist bestens
organisiert. Also rein in den Ferienbomber – in unserem
Fall ein Airbus A 320 – Mein Gott ist das Ding eng:
2mal 3 schmale Sitze und 50 cm Zwischengang.
Der Flug verläuft ruhig; klar bei der Uhrzeit (6 – 10 Uhr) –
alles schläft.

Landung in Agadir. Der Flughafen ist echt süß. Er ist
vergleichbar mit dem Regionalflughafen Baden- Baden.
Er besteht aus einem, etwa 400 Meter langem,
Abfertigungsgebäude, sonst nichts. Doch: 32° klarerC,
Himmel, 30% rel. Luftfeuchte und eine leichte Briese; jetzt
weiß ich, wo der Sommer sich dieses Jahr versteckt hat.
Nach etwa halbstündigem Transfer vom Flughafen, durch
die ziemlich zugemüllte Vorstadt von Agadir (vgl. Frankr.
vor 20 Jahren) zum Hotel Amadil Beach (4*).
Das Hotel liegt direkt am Strand, wo wir gleich auch mal
einen Mittagssnack einnehmen. Danach geht’s erst mal
aufs Zimmer um etwas auszuruhen.

2.Tag:
Um 10 Uhr ist Abfahrt zur viertägigen Rundreise.
Also noch schnell das Frühstück einwerfen und los geht’s.
Unser Bus ist ein Ford Transit mit insgesamt 10 sehr
schmalen Sitzen. Wir sind die ersten zwei von gerade
einmal sechs Teilnehmern. Die Restlichen, zwei Ehepaare
vom Agadir Beach Club, kommen aus Stuttgart (Erhard &
Doro) und vom Rand des Fichtelgebirges (Ernst & Lissi).
Entlang der Küste und durch das, für marokkanische
Verhältnisse, dicht bewachsene Sous- Gebiet, mit seinen
Oliven- und Argahnyenbäumen (Ziegenbaum), zu einer
Argahnyenkooparative. Dort werden uns Verarbeitung und
Herstellung zu Öl und Honig gezeigt. Nach etwa
halbstündiger Pause geht’s weiter nach Essaouira. Eine
sehr interessante, bei Surfern beliebte, Hafenstadt.
Spanier und Portugiesen waren unter anderem auch schon
hier. Der Stadtrundrang führt uns durch die vielen kleinen
Handwerksgässchen (jedes Handwerk hat seine eigene
Gasse) und wir besichtigen eine Schreinerei. Weiter geht
es durch die lebhaften Berbersouks und auf die
portugiesische Stadtmauer. Ansonsten ist die Stadt
ziemlich dreckig und es stinkt nach einer Mischung aus
Fischabfällen und Abgasen. Im Hotel, für diese Nacht,
angekommen, fragen wir uns erst einmal, wie es zu seine
vier Sternen gekommen ist. Internationale Kategorie wäre wohl eher 2*+.Kleine, hässliche Zimmer, nicht abschließbare Terrassentüren und ein von Möwen- und Möwenkot
verseuchter Pool. Vom Mittag- und Abendessen her war
es natürlich typisch Regional: Fisch, Fisch, ach ja und
natürlich auch noch Fisch. Lecker war es trotzdem.

Auch als positiv zu bewerten war, daß man nach dem Abendessen die Möglichkeit hatte einen von 5 deutschsprachigen Fernsehsendern zu sehen. (im Amadil Beachwaren es nur 3).




Das Dicht bewachsene Sous-Gebiet äußerst Grün für Marokkanische Verhältnisse
Argahnyenbaum (Ziegenbaum) samt Ziegen
Datten un den Berbersouks von Essaouira

Blick in die Gassen von Essouira










Die alte Festung in Essaouira
Auf der Stadtmauer von Essaouira

Das Meer von der Festung in Essaouira gesehen


3.Tag:

Nach knappem aber sehr gutem französischem Frühstück
geht es um 9Uhr weiter Richtung Marrakech. Auf sehrholprigen Nationalstrassen(Bundesstrassen), die in Mitteleuropa eher als schlechte Kreisstrasse durchgehenwürden, verlassen wir nach 70 km bzw. 1,5 Std. das Sous-
Gebiet und kommen in das House- Gebiet. Hier besteht
die Landschaft aus wenigen Olivenbäumen, welche an
Bächen stehen, die jedoch nur im Winter und Frühjahr
Wasser führen. Ansonsten gibt es weites Land mit viel
Geröll. Als wir am frühen Nachmittag die Oasenstadt
Marrakech erreichen beziehen wir nach kurzem Mittag-
essen ersteinmal unsere Zimmer im Hotel Amil (4*??),
einem der ersten Gästehäuser der Stadt.

Am Nachmittag erkunden wir mit unserem Reiseleiter die
Stadt. Wir sehen die jahrelang unzugänglichen Gräber der
Sediten (alte Herrscherfamilie), den ehemaligen Palast
des 1. Paschas des alten Königs und natürlich auch den
von vielen rücksichtslosen Mofafahrern durchrasten,
wunderschönen und riesengroßen Berbersouk. Auf dem
Gauklerplatz schließlich trinken wir einen Minztee ab und
sehen dem Treiben noch ein wenig zu. Der Gauklerplatz
ist im Gegensatz zu vor etwa 10 Jahren, nun geteert und
rein auf den Tourismus ausgelegt und hat somit viel von
seinem ursprünglichen Reiz eingebüßt.

Ansonsten bleibt zu bemerken, dass Marrakech, genau wie Essaouira ziemlich dreckig ist. Ab etwa 12Uhr ist die Verkehrsdichte so extrem, dass der Mitteleuropäer, selbst ein Römer, hoffnungslos überfordert ist. Viele Touristen benutzen zum Wechseln der Straßenseite ein Taxi. Außerdem ist Katalysator hier ein Fremdwort. Spätestens ab 16Uhr besteht die Atemluft zum großen Teil aus Rußpartikeln der alten Dieselfahrzeuge.

Am Abend fahren wir zum Esssen zu „Chez Ali“, einer
großartige Folkloredarstellung etwas außerhalb der Stadt.
Zwei findige Marokkaner haben hier aus einer alten
Königskaserne eine atemberaubende Einheimischen-
und Touristenattraktion gezaubert, die ihresgleichen
sucht.



Landschaftsimpression aus dem House-Gebiet




Königsgräber in Marrakech




Ich im Alten Paschapalast

Innenhof im Paschapalast

Hölzerne Decke im Paschapalast

Decke mit Mosaik im Paschapalast


Bei Chez Ali



Folkloreshow mit Pferden


4. Tag:

Heute geht es nach einer kurzen Besichtigung des Stadt-
parkes von Marrakech weiter nach Asni und Imlil am Rande
des Hohen Atlas. Auf teilweise abenteuerlichen Gebirgsstraßen fahren wir
entlang eines fruchtbaren Tales durch das auch ein Bach
fließt. Ähnlich wie am Nil werden auch hier die Plantagen
(Äpfel & Zitrusfrüchte) in der Frühjahrszeit kurzweilig ganz
unter Wasser gesetzt. In Imlil angekommen, sehen wir uns
die beeindruckende Landschaft mit ihren grünen Tälern und
kahlen, 4000m hohen Bergen an. Für den Marokkaner eine
ganz besondere Gegend, da es zum Einen soviel
Fruchtbarkeit gibt und zum Anderen das Dorf Imlil (1800m
ü.NN) nur von Mai bis Oktober schneefrei ist. Dann gibt es
erstmal Mittagessen: Kuskus (hier echt lecker)
Zurück in Marrakech haben wir den Nachmittag zur freien
Verfügung. Wir beide entscheiden uns jedoch nicht noch
einmal in die Innenstadt zu fahren, sondern den ersten
Poolnachmittag des Urlaubes einzuläuten


Stadtpark von Marrakech

Das Tal von Inlil von Oben gesehen


Im Panorama Restaurant

Eines von vielen in den Berg gebauten Geschäften in Inlil

Das Tal von Inlil wie so vieles hier ziemlich verdreckt



Tal bei Asni



5. Tag:

Nach einem guten Frühstück geht es die knapp 250km zu-
rück Richtung Agadir. Entlang eines, im Bau befindlichen,
Teilstückes der Autobahn, die Agadir mit Marrakech und
Casablanca verbinden soll, geht es durch die doch recht
hohen Ausläufer des Hohen Atlas.

Die schon seit beginn der Rundreise gereizte Stimmung unseres Reiseleiters findet heute ihren Höhepunkt. Er sagt kaum ein Wort zur vorbeirauschenden Landschaft;außer zum etwa 25igsten Mal, daß hier der Ziegenbaum wächst, und warum dieser so genannt wird. Der Ramadan ist, wie wir beide leider feststellen müssen, wohl hier die falsche Reisezeit. Die Touries essen, trinken und rauchen
und er und der Fahrer müssen dabei auch noch zusehen.


Auch nicht ganz unschuldig an der schlechten Stimmung
sind wohl auch die beiden Mitreisenden aus dem Fichtel-
gebirge. Beide beschweren sich seit Beginn der Rundreise
über fast alles und jeden. Ernst behauptet beispielsweise
(natürlich so, daß jeder es hört) er schlage sich schon seit
Jahren mit unfähigen Reiseleitern herum. Ähh, Hää?
Warum dann ne geführte Rundreise machen? Masochist?
Noch viel besser ist seine Frau Lissi. Hier nur einige wenige
Kommentare: „Ramadan? Dafür kann ich doch nichts. Wer
da halt mitmachen will, der soll sich doch so lange Urlaub
nehmen.“ Zu dumm, daß da etwa 97% mitmachen
„Trinkgeld extra und deutlich in die Hand geben? Ich mach
das so, wie ich das sonst auch immer mache. Die müssen
sich mehr auf uns Touristen einstellen. Servicepersonal ist
doch schließlich international geschult.“ Ja ganz gewiss
doch. Aber bestimmt höflicher als du.

Fazit: Wer angeblich so viel Reisen gemacht hat (mehr als 30 in den letzten 10 Jahren) und trotzdem so wenig weiß bzw. dazugelernt hat,der ist doch also wirklich ... Nee, da ist man nur noch sprachlos.

Naja, wir sind jedenfalls froh wieder in Agadir zu sein. An
sich war die Rundreise ja schön; hätte mit mehr
Teilnehmern und einem professionellerem Reiseleiter
bestimmt mehr Spaß gemacht.

6. Tag:

Nach, endlich mal, langem Ausschlafen und sehr gutem
Frühstück im Magen fahren wir gegen halb zwölf zur Kasbah,
der seit dem Erdbeben in den 60gern völlig zerstörten und
auf einem Hügel liegenden Altstadt, von Agadir. Die Fahrt
dauert länger als erwartet, da der Taxifahrer leicht
desorientiert ist und erst nach mehrmaligem Nachfragen bei
Kollegen und Bauarbeitern den richtigen Weg findet. Auf dem
Hügel angekommen bestaunen wir die schöne Aussicht und
machen ein paar Panoramabilder. Von der Kasbah ansich ist
außer der Stadtmauer nichts übrig geblieben. Das liegt wohl
auch daran, dass viele hier die Steine für ihre eigenen
Häuser geholt haben.

Zurück im Hotel entspannen wir den
Rest des Tages am Pool. Um der Abendveranstaltung nach
dem Abendessen zu entgehen, machen wir noch einen
ausgedehnten Abendspaziergang und gehen dann recht früh
zu Bett.

Roland auf der Kasbah

Panoramabild


Meine Wenigkeit auf der Kasbah

Gott,Vaterland König


7. Tag:

Heute wollen wir zum Souk el Had von Agadir. Nach einer
Irrfahrt durch Agadir und dem Halt an vielen Geschäften gibt uns der Fahrer des Petit- Taxis zu verstehen, dass der Souk Montags geschlossen hat.

Nach dieser Verarschung steigen wir aus und setzen unseren Weg zu Fuß fort. Bei Uniprix werden erstmal Zigaretten und ne Sonnenbrille gekauft und danach im benachbarten Cafe zwei Minztee abgetrunken.Den Nachmittag verbringen wir am Privatstrand des Hotels.







Verkehr in Agadir


8. Tag:


Heute werden wir am Vormittag in unser All inclusive- Hotel für die zweite Woche, den Club Al Moggar Garden Beach,transferiert. Dort angekommen genießen wir nach dem Mittagessen die Vorzüge des All-In-Tourismus am Pool.Die Gartenanlage ist wirklich wunderschön und wohl auch,abgesehen von der im Agadir Beach Club, einzigartig in Agadir. Die Gärtner geben sich hier sehr viel Mühe und sindhier den ganzen Tag zu Gange.


Das Zimmer ist allerdings nicht so das, was man als das
Optimum bezeichnen würde. Durch die Klimaanlage und
unter der Tür kommen Ameisen ins Zimmer, aus Fenster und Glastür sieht man direkt auf eine weiße Betonmauer, die deutschsprachigen Fernsehprogramme sind, trotz Satschüssel, zu jeder Tageszeit nur sehr schlecht zu empfangen, die Poolbar schließt, aufgrund von
Personalmangel, immer schon 15 min früher und die Auswahl am Buffet ist leider sehr überschaubar und fastimmer die Gleiche. Nebensaisonphänomen?


9. Tag:
All-In pur. Kurzgesagt: Pool- und Strandtag.

10. Tag: (Hennings Geburtstag)

Heute geht es nun wirklich zum Souk el Had von Agadir und zum Berber- und Arabersouk nach Imezegane. Der Souk von Agadir hat alles was das Herz begehrt. Von A wie
Ananas über M wie Möbel bis Z wie Zuckerwatte.


Nach dessen Besichtigung lassen wir uns nach Imezegane
fahren. Dieser Souk ist absolut untouristisch und somit auch wesentlich günstiger. Die angebotenen Waren sind auf die Bevölkerung abgestimmt, was heißt, daß es hier vor allem Fleisch, Fisch, Gemüse und Haushaltswaren gibt. Auch das Drängen von Händlern sich die angebotene Ware anzusehen ist hier im Vergleich zu Agadir und Marrakech
verschwindend gering.

Dafür spricht mich hier jeder 4te an,
dass Ramadan sei und ich nicht zu rauchen hätte. Touristen
haben wir hier während unserem 2stündigen Aufenthalt nur
4 Stück gesehen. Ansonsten ist das Städtchen wenig
interessant und vor allem, wie alle anderen Städte auch,
dreckig und zugemüllt. Zurück in Agadir gehen wir nach
spätem Mittagessen an den Pool.

Nach dem Abendessen machen wir, auch um der etwas nervigen Animation zu entgehen, einen ausgedehnten Spaziergang an der Standpromenade. Ab etwa 20Uhr ist hier wieder richtig etwas los. Bevor wir zum Hotel zurückkehren genießen wir noch in einem der unzähligen Cafes unseren, einen inzwischen Standart gewordenen,Minztee.


11. Tag:

All – Inclusive – Tourismus in seiner höchsten Form.
Frühstück Pool Mittagessen Meer Snackbar.
Pool Abendessen Strandpromenade ☺☺

Unser Pool



Lesen am Pool während der Hotelurlaube meine Hauptbeshäftigung


Die Gartenanlage des Hotels


Ein Besonders gelungenes Beispiel für die Künste unserer unermüdlichen Gärtner

Der Strand



12. Tag:


Siehe Tag 11. Jedoch am Abend gehen wir noch zu
Fuß Richtung Hafen. Am Yachthafen entsteht hier für
die High Society von Marokko und Touristen mit
etwas größerem Geldbeutel eine neue Shopping-,
Wohn- und Hotelmeile. Wegen dieser vielen
Baustellen und dem Großaufgebot an Sicherheits-
diensten ist es uns leider nicht möglich auf diesem
Wege in den Fischereihafen zu kommen. Schade. So
schlendern wir ein wenig die Mole entlang und
genießen von einem futuristisch aussehenden, noch
im Bau befindlichen Turm aus den Sonnenuntergang.

An der Strandpromenade von Agadir



Sonnenuntergang

Am Yachthafen - wahrlich kein schlechter Kahn


Roland und ich am Hafen


13. Tag:

Zum letzten Mal genießen wir heute zusammen das
Baden im Meer. Den Nachmittag und Vorabend
verbringen wir am Pool und im Zimmer mit Lesen und
dem Verfassen dieses Tagebuches.

Zum Abendessen gehen wir in das zum Hotel zugehörige
italienische Restaurant „di Napoli“, an der
Strandpromenade. Danach lassen wir den Abend an
der All- In- Bar im Hotel ausklingen.


14. Tag: (last day in paradise)

Nach dem Frühstück packen wir bis auf unsere Pool-
und Reiseklamotten alles wieder in die Koffer und
bringen diese nach dem Mittag zur Rezeption. Den
Nachmittag verbringen wir bei leider stark bewölktem
Wetter am Pool. Gegen 17 Uhr machen wir uns
bekleidungstechnisch fertig zum Flughafentransfer.
Dort angekommen klappt alles ganz reibungslos;
abgesehen von der etwa 20minütigen Verspätung des
Fliegers. Beim Flug sitzen wir beide nebeneinander nur
durch den Gang getrennt in der fünft letzten Reihe.
(Gangplätze sind einfach super vom zur Verfügung
stehenden Raum her)

In Frankfurt angekommen geht’s recht flott. Man merkt
allerdings, dass der Flughafen hier wesentlich größer
ist. Alle Wege sind mindesten 4-mal so lang wie in
Agadir.


Alles in Allem ein doch recht schöner
wiederholenswerter Urlaub.
Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Goodbye George!

Hans-Christian Ströbele ist wirklich mein Held bei Grüns. Wie man auch mit fast 70 Jahren noch so cool sein kann verdient Respekt. Das der Mann ein Händchen für coole Gastauftritte in Musikvideos hat bewies er ja schon in Stefan Raabs macht das Hanf Frei vor einigen Jahren.Auch beim folgenden Bush Abschiedsvideo von Ratatöska beweist Ströbele Humor. Wären doch nur alle Alt 68er so authentisch !




Videolink

Via Hammelsprung


Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Neues Label Audio

Im Laufe der Zeit haben sich in diesem Blog einige interessante Radio Diskussionen und Features angesammelt.Damit diese künftig nicht mehr im riesigen Meer aus Videos und Politik Beiträgen unbeachtet untergehen gibt es jetzt das Label Audio.

Ich wünsche viel Spaß!
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Sind Antisemitismus und Islamophobie vergleichbar?


Feindbild Muslim-Feindbild Jude. Unter diesem Motto veranstaltete das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung vor wenigen Tagen eine Fachkonferenz. Die Grundfrage der Konferenz lautet in wiefern sich Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamophobie herstellen lassen, und nicht zuletzt ob es vor dem Hintergrund des Holocaust in den der Antisemitismus mündete überhaupt legitim ist den Antisemitismus für Vergleiche heranzuziehen .Nicht wenige warfen dem Zentrum vor sich auf Abwege zu begeben und durch die vergleichende Analyse letztlich den Antisemitismus zu relativieren.

Ich persönlich halte von derlei Vergleichs Verboten recht wenig. Der Vergleich ist für mich ein legitimes und unverzichtbares Mittel zum Verständnis von Systemen und Problemen. Verbieten wir Vergleiche können wir im Grunde die Politikwissenschaft und Historiographie schließen.Ich gestatte mit nur in einem Extremfall eine Abweichung von dieser Ansicht.

So bin ich der Auffassung das vergleichende Analysen des Holocaust tatsächlich sehr problematisch sind,da es sich hier trotz gewisser Ähnlichkeiten mit dem Stalinismus doch um etwas ziemlich singuläres handelt. Insofern befinde ich mich auf einer Linie mit Kocka Mommsen und Habermas und ihren Positionen im Historikerstreit der späten 80er Jahre.

Abgesehen von diesem Extremfall halte ich Vergleiche aber wie gesagt für absolut legitim. So auch im Fall von Antisemitismus und Islamophobie.Zwar lassen sich die beiden Phänomene nicht Gleichsetzen,sie teilen aber gewisse Denkfiguren. Sowohl Antisemiten als auch Islamophobe gehen von einer Unterwanderung durch den Gegner aus, die letztlich die eigene Kultur zerstört. So gesehen ersetzt die Islamophobie die Angst vor der Jüdischen Weltverschwörung durch die Idee einer systematisch betriebenen Islamisierung Europas. Diese wird entweder offen propagiert,oder ist wo sie nicht offen zutage tritt, wie etwa bei der gemäßigt islamischen Türkischen Regierungspartei AKP teil einer Geheimen Agenda.

Auch sonst werden Muslime in einschlägigen Weblogs wie Politically Incorrect oder Die Achse des Guten ganz ähnlich wie einst der Jude als primitive Kinder fressende Monster dargestellt, die unsere Kinder mit ihrer Lehre Vergiften wollen und grundsätzlich nichts besseres zu tun haben als nicht muslimische Minderheiten zu vertreiben und Zwangsehen wahlweise mit Teenagern oder Kindern einzugehen. Aus der Jude ist unser Unglück wird in gewisser weise der Muslim ist unser Unglück.

Bemerkenswert offen finden sich bei PI übrigens auch Artikel der Jungen Freiheit - immerhin eine der NPD nahe stehende rechtsextreme Wochenzeitung im Pressespiegel. Hier zeigt sich meiner Meinung nach am deutlichsten die gedankliche Nähe zwischen den Islamophoben und der Neuen Rechten.Wenn man sich nun überlegt das sich die Islamophoben zugleich als Pro amerikanisch und Pro israelisch definieren wird die ganze Absurdität der neuen Islamophobie deutlich.

Zusammenfassend lässt sich meiner Ansicht nach sagen das Antisemiten und Islamophobe bemerkenswerte Ähnlichkeiten in ihren Denkfiguren aufweisen. Die unverhohlene Kooperation von Pi mit der Jungen Freiheit oder Pro Köln macht außerdem deutlich dass es von der Islamophobie bis zum Rechtsextremismus offenbar nur ein kleiner Schritt ist. Durchbrochen wird die schöne Reihe der Analogien allerdings von der bedingungslosen USA und Israel Solidarität die aus dem Antideutschen Teil der Antifa entlehnt ist und so gar nicht in klassische Antisemitische Muster passt Hier zeigt sich wie inkonsistent diese Ideologie ist.


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Renaissance für die Gewerkschaften?

Gewerkschaften gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als dahin siechende Auslaufmodelle des untergegangenen Industriezeitalters. Vielen in der CDU/CSU und FDP gelten und galten sie gar als Bremser der wirtschaftlichen Erneuerung denen man am Besten schnellsten das Genick brechen sollte.Zugleich verloren die Gewerkschaften über die letzten 15-20 Jahre derart Massiv an Mitgliedern, dass ihr endgültiger Untergang Nur noch eine Frage der Zeit schien.

Umso überraschender erscheint da die Meldung des Spiegel, dass Verdi und die IG Metall erstmals seit langer Zeit wieder Mitglieder hinzugewinnen. Demnach Standen 2008 bei Verdi 123.077 Eintritten nur rund 104.000 Austritte gegenüber was immerhin einen Netto Zugewinn von 19.000 Mitgliedern macht.

Gut sieht es laut Spiegel auch bei der IG Metall aus, die besonders viele Leiharbeiter für sich gewann, hier fehlen mir allerdings konkrete Zahlen.Sicherlich kann man aus diesen Zahlen keine generelle Renaissance der Gewerkschaften ableiten, eine interessante Momentaufnahme sind sie aber dennoch.

Begrüßenswert und Folgerichtig finde ich dabei insbesondere die Strategie der IG Metall vor allem unter Leiharbeitern für sich zu werben. Nur so geht es.Die Gewerkschaften können nur dann wieder an Unterstützung gewinnen wenn sie sich auch für die Schwachen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen und auch Arbeitslose mit in den Blick nehmen. Schließlich schlummern hier Mitgliederpotenziale wenn es gelingt durch kluge Verhandlungsführung Arbeitsplätze zu schaffen.

Andererseits bin ich der Meinung das die Gewerkschaften ihre Gangart deutlich verschärfen müssen um mehr für ihre Mitglieder herauszuholen. Dabei ist es natürlich eine schwierige Gratwanderung auf der einen Seite die Tarifauseinandersetzung zu verschärfen, andererseits aber etwas für Arbeitslose zu erreichen. Meiner Meinung nach muss dieser versuch aber gemacht werden. Zu oft sind Gewerkschaften in der Vergangenheit als Tieger gestartet und als Bettvorleger gelandet. Man denke nur an die IG Metall die mit 8% in die Verhandlung ging und am Ende mit knapp vier heraus kam und das auch noch über eine lange Laufzeit gestreckt.

Der Frankfurter Politologe Joachim Hirsch hat die Soziale Marktwirtschaft einmal als einen Klassenkompromiss zwischen Arbeit und Kapital bezeichnet. Dieser ist aber spätestens ab 1983 von der Kapitalseite aufgekündigt worden. Sie betreibt seit 25 Jahren einen Neoliberalen Klassenkampf von Oben. Wenn man die Kreuzbraven Gewerkschaften so beobachtet hat man den Eindruck als konnten oder wollten sie das nicht begreifen.

Selbst jetzt wo das Versagen des Neoliberalismus offensichtlich wird lasen sie sich quasi Widerstandslos in die konstatierte Aktion der Kanzlerin einbinden und lassen sich auf das wenig glaubwürdige Angebot der Arbeitgeber ein 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Diese Offerte kann wenn überhaupt nur für fest Angestellte gelten, den Leiharbeitern hilft sie nicht. Ergo fällt man der Klientel bei der man zugewinne verzeichnet in den Rücken.

Zusammenfassend halte ich ein erstarken der Gewerkschaften für nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber für mich eine neue Politik die das Verhältnis zwischen Radikalität und Pragmatismus neu aus zu tarieren sucht Ich würde sie mit den Schlagworten so radikal wie möglich, so pragmatisch wie nötig umschreiben. Hier steht den Gewerkschaften sicher noch ein schwieriger Weg bevor,gelingt er aber könnten sie ihre Krise überwinden.
Henning Schmidt | | 1 Kommentar

CDU und Spätabtreibung

Abtreibungen sind immer ein schweres moralisches Dilemma Besonders schlimm ist es bei Spätabtreibungen. Hier werden nämlich völlig legal Kinder getötet die eigentlich schon recht weit entwickelt sind, sodass in Deutschland faktisch ein Zweiklassenrecht in Sachen Abtreibung herrscht. Ist ein Kind gesund so ist es ab der 12. Woche ohne Wenn und Aber geschützt. Ist es aber behindert oder missgebildet kann es bis zur Geburt abgetrieben werden. Da kann dann je nach Standpunkt des Arztes schon eine Hasenscharte als Begründung ausreichen.

Ich finde diese Rechtslage seit jeher problematisch. Auf der einen Seite kann ich natürlich verstehen dass Frauen nicht dazu gezwungen werden sollen ein behindertes Kind aus zu tragen mit dem sie überfordert wären,denn damit wäre weder Mutter noch Kind gedient. Auf der anderen Seite aber sind Menschen für mich nicht weniger schützenswert nur weil sie eine Behinderung haben.

Insofern finde ich es gut das Heute auf Anregung der CDU/CSU im Bundestag darüber beraten wurde ob es sinnvoll ist den Ärzten erweiterte Beratungspflichten aufzuerlegen. Hier endet aber auch schon meine Gemeinsamkeit mit den Christlichen Demokraten den deren Haltung zu Behinderten ist absolut bigott.

Auf der einen Seite treten sie für Gesetzesverschärfungen ein um Spätabtreibungen zu erschweren, andererseits aber ist die CDU/CSU nicht willens die gesellschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen um mehr Eltern dazu zu ermuntern das Leben mit einem behinderten Kind zu wagen.

Dazu wäre eine entschiedene Politik der Inklusion nötig. Das fängt bei integrativen Kitas und Kindergärten an, geht weiter über die integrative Beschulung und endet bei der besseren Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt. All dies aber lehnt die CDU ab. Sie will behinderte weiter in eigene Schulen und Kindergärten schicken und damit faktisch Ghettoisieren. Ich bin zwar kein kategorischer Gegner der Sonderschule , allerdings bin ich der Auffassung das es einen Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik geben muss. Die Sonderschule muss zur Ausnahme die Integration zur Regel werden.

Dies verbunden mit besserer Förderung für Kinder und Eltern sollten die Richtigen Bausteine sein um künftig mehr Behinderten das Leben zu retten.Solange die Christlichen Demokraten sich hier nicht bewegen werden sie ihr Ziel die Zahl von Spätabtreibungen zu senken nicht erreichen.
Henning Schmidt | | 1 Kommentar

Fang die Ratte !

Vorschläge wie sich das unnütze Hartz lV Pack in der Gesellschaft nützlich machen kann gibt es viele. so forderte der Gesundheitsökonom Peter Oberender jüngst eine Legalisierung des Organhandels damit sich Arme durch Organverkauf etwas dazu verdinen können. Da nach geltendem Recht Hartz lV Empfänger dazu verpflichtet sind jede legale Möglichkeit zu nutzen um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern liefe eine solche Regelung letztendlich auf eine Organsendepflicht für Langzeitarbeitslose hinaus.

Ein neuer wesentlich weniger lukrativer ,besonders Menschenunwürdiger Vorschlag kommt jetzt aus Berlin.Henner Schmidt seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der FDP möchte Hartz lV Empfänger auf Rattenfang schicken. Pro gefangener Ratte sollen die Arbeitslosen 1€ erhalten.

Schmidts Argumentiert dabei,wenn Arbeitslose schon Pfandflaschen Sammeln um über die Runden zu kommen,können sie sich ebenso gut bei der Bekämpfung der Rattenplage nützlich machen.Hier wird also der Missstand das Arbeitslose aufs Flaschen Sammeln abgewiesen sind um zu überleben genutzt um die Heranziehung zur Schädlingsbekämpfung zu legitimieren.


Angenehmer Nebeneffekt dürfte dann wohl auch sein dass einige teuer tariflich bezahlte Schädlingsbeikämpfer bei den Stadtwerken weg rationalisiert werden könnten So funktioniert Neoliberale Sozial und Finanzpolitik. Das Pack von der Straße geholt und nebenbei den Steuersäckel bei den Personalkosten entlastet.
Henning Schmidt | | 2 Kommentare

Krankenschein für Illegale

Etwa eine Million Menschen Leben in Deutschland ohne Aufenthaltsstatus. Dies hat für die betroffenen zur Folge das sie keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben,denn nach geltendem Recht müssen Kostenträger Illegale die behandelt werden den Behörden melden.Viele Flüchtlinge verschleppen deshalb auch schwere Erkrankungen. Ihnen bleiben nur wenige Anlaufstellen von Hilfsorganisationen die sie behandeln ohne ihre Daten weiterzugeben.

Nun kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen das die Illegalen ihr Schicksal selbst gewählt haben und eben niemand ohne Aufenthalt an unserem Sozialsystem partizipieren darf punkt. Diese Sicht verkennt jedoch das es sich auch bei Flüchtlingen um Menschen handelt die über Menschenrechte verfügen. Eines davon ist das Recht auf medizinische Versorgung.Insofern ist die heutige Rechtspraxis ein Verstoß gegen die Menschenrechte und überdies schlicht inhuman

Meiner Meinung nach gehört in einer freien Welt das gesamte Aufenthaltsrecht auf den Prüfstand, den das wir in Zeiten der Globalisierung für den freien Warenverkehr plädieren, zu gleich aber Menschen in legale und illegale scheiden erscheint mir widersinnig, zumal die Erfahrung zeigt das wir illegale Einwanderung ohnehin nicht verhindern können. Vielfach braucht unsere Wirtschaft die Illegalen geradezu. So gibt es Studien die zeigen, dass der gesamte Bereich der Häuslichen Altenpflege vielfach ohne die Illegalen gar nicht mehr auskommt. Letztlich gilt kein Mensch ist Illegal!

Glücklicherweise setzt sich auch in der Politik langsam ein humanerer Umgang mit Illegalen durch,sodass es zumindest für die rund 100.000 Illegalen in Berlin nun Hoffnung auf eine bessere medizinische Versorgung gibt. Laut taz denkt der Berliner Senat nämlich über die Einführung anonymer Krankenscheine oder Chipkarten nach. Meiner Ansicht nach eine sinnvolle Initiative
Henning Schmidt | | 1 Kommentar

Türkisch für Anfänger Kinofilm in Planung

Bislang war er nur eine Andeutung.Doch nun zeichnet sich ab das es die ARD mit dem Türkisch für Anfänger Kinofilm tatsächlich ernst meint.Zumindest bestätigt die ARD gegenüber Digitalfernsehen.de konkrete Planungen. Man sei bemüht alle Schauspieler für den Film zu gewinnen.

Auch eine mögliche Handlung zeichnet sich ab. Seit gestern wissen wir nämlich das Lena von Cem ein Kind erwartet, und auch Metin möchte von seiner Doris noch ein Kind, Warum also nicht noch ein Kinofilm über das Babychaos bei den Schneider-Öztürks? Ich würde mich freuen.
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Akademische Erfolgsmeldung

Anfang der Woche habe ich meine Geschichte Hausarbeit abgeholt. Zur Entstehung siehe hier hier und dort. Entgegen meiner eher pessimistischen Erwartungen ist die Arbeit richtig gut geworden. Aus der Beurteilung des Dozenten:

Klug aufgebaute, schlüssig argumentierende und erfreulich nah an der zeitgenössischen Publizistik gearbeitete Hausarbeit,die auch die neuere Forschungsliteratur in lobenswerter Breite zur Kenntnis nimmt.

In Zahlen bedeutet das eine 1,7.Es hat sich also mal wieder gezeigt das ich es in Geschichte ziemlich drauf habe. Ich wünschte eine ähnlich gute Note gelänge mir auch mal in Politik um das diffuse Gefühl abzutöten das ich das falsche Hauptfach studiere.In Politik bin ich zwar nicht wirklich mies, meist kommt aber immer eine Note schlechter heraus. hier sind also schwache Zweien mehr oder weniger Standard.

Entweder hab ich mich in Politik noch nicht genug angestrengt, oder aber meine Art zu Denken und zu argumentieren gefällt den Historikern schlicht besser. Keine Ahnung. Wie auch immer das ging jedenfalls runter wie Öl und in Politik habe ich ja noch 2 Gelegenheiten mich richtig reinzuhängen.

In diesem Sinne

Henning
Henning Schmidt | | 1 Kommentar

Erster US-Soldat beantragt Asyl in Deutschland

Ein US-Soldat der Asyl in Deutschland beantragt? Klingt exotisch? Gibt es nicht? Gibt es doch! Der Irak-Veteran André Shepherd hat genau das getan. Er Er sagt:
"Ich kann nicht mehr an diesem völkerrechtswidrigen Krieg teilnehmen.
In den USA droht ihm dafür im schlimmsten Fall die Todesstrafe.Shepard hat der FR ein Interview gegeben indem er seinen Weg zur Desertation anschaulich beschreibt. Dabei wird deutlich das es sich bei ihm um keinen wild gewordenen Pazifisten handelt den Shepard hält fest das er absolut bereit wäre sein Land gegen Feinde zu verteidigen.

Interessanterweise konnte Shepard mit seinem Antrag auf Asyl im Gegensatz zu den allermeisten seiner Leidensgenossen Erfolg haben, den die Gesetzeslage scheint günstig.Die EU-Qualifikationsrichtlinien sagen nämlich dass die Staaten der Union Soldaten einen Flüchtlingsstatus gewähren müssen , wenn diese nicht an einem völkerrechtswidrigen Krieg teilnehmen wollen.Das es sich beim Irak-Krieg um einen Völkerrechtswidrigen Krieg handelt dürfte vor Gericht relativ unbestreitbar sein.

Dennoch ist damit zu rechnen das die USA ihren geballten Einfluss einsetzten werden um einen Erfolg Shepards zu verhindern. Das hat damit zu tun das in Deutschland noch immer 60.000 US-Soldaten stationiert sind. Hätte Shepard Erfolg konnte von seinem Fall eine Signalwirkung für andere Soldaten ausgehen die ebenfalls nicht mehr in den Irak wollen.Deshalb werden die USA alles tun um einen Präzedenzfall abzuwenden.Ich drücke Shepard alle Daumen.
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Internationaler Gerichtshof für Umwelt und Klimaschutz?

Umweltsünden gibt es viele. Ihre juristische Verfolgung insbesondere auf internationaler Ebene ist ein Niemandsland. Das konnte sich nun ändern vorausgesetzt die Weltgemeinschaft folgt dem Vorschlag des britischen High Court Richters Stephen Hockman. Dieser tritt dafür ein, dass der Internationale Gerichtshof seine Rechtssprechung auf Klima und Umwelt ausdehnt. Vor dem Hintergrund nur zögerlich umgesetzter Klimaziele schlägt Hockman die Einführung eines Rechts auf eine gesunde Umwelt vor.

Dann könnten Staaten oder Unternehmen wenn sie gefährdete Arten nicht hinreichend schützen, die Umwelt beeinträchtigen oder eben die beschlossenen Klimaziele nicht einhalten, vor dem Internationalen Gerichtshof dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Als ersten Schritt zum Gerichtshof fordert Initiator Hockman das der Internationale Gerichtshof die Einhaltung des Nachfolge Abkommens zum Kyotoprotokoll das derzeit im polnischen Posen verhandelt wird überwachen soll. Angeblich hat sich der britische Premier Gordon Brown zusammen mit einigen Abgeordneten für die Einrichtung des Gerichtshofs ausgesprochen.Horkman erhofft sich neben den Strafen die der Gerichtshof aussprechen soll vor allem das eine solche Einrichtung die Unternehmen sensibilisiert und den Druck der Weltöffentlichkeit erhöht.

Ich persönlich mag die Idee. Wie bei allen Institutionen der Un stellt sich aber die Frage nach effektiven Zwangsmitteln. Ein Gerichtshof der nur symbolische Rügen ausspricht hilft nicht, auch wenn ich einräume dass dies helfen kann Öffentlichkeit zu mobilisieren. Nötig sind darüber hinaus aber drastische Strafen nach dem Verursacherprinzip.Am Besten orientiert am US-Amerikanischen Schadensersatzrecht.

Nur so werden die Firmen wirklich umdenken schließlich leben wir im Kapitalismus und dort werden Dinge die zu teuer sind nicht mehr gemacht. Deshalb muss das Kapital mit seiner eigenen Logik geschlagen werden.Gelingt dies macht ein solcher Gerichtshof absolut Sinn.

Via Telepolis
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Responsibility to protect?

Am 10.Dezember jährt sich die Verabschiedung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum 60.mal.Zeit um Bilanz zu ziehen.Die sieht meiner Meinung nach eher schlecht aus. Auch 60 Jahre nach der Verabschiedung sind die Menschenrechte alles andere als durchgesetzt. Noch immer toben zahlreiche Kriege und Genozide. Ich verweise an dieser Stelle nur auf den Kongo Dafur oder die Zustände in Somalia wo wir aktuell lieber Handelsrouten schützen als Menschenrechte.Allenfalls Punktuell lassen sich Erfolge verzeichnen, etwa mit der Installation des Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und einige beispielhafte Prozesse wie den gegen Charles Taylor oder Slobodan Milosevic.

Vor dem Hintergrund dieser eher betrüblichen Bilanz ist in den letzten Jahren ein neues Konzept der Internationalen Politik in die Diskussion gekommen, welches auf den Namen Responsibility to protect hört Responsibility to protect geht von einer moralischen Pflicht zum Schutz der Menschen in Staaten aus welche die Kriterien von Good Governance nicht erfüllen können oder wollen.Das bedeutet Staaten haben eine Verantwortung ihr Bevölkerung gut zu regieren. Wird diese nicht erfüllt tritt die Pflicht der Weltgemeinschaft zum Schutz der Bevölkerung ein.

Dieser Ansatz ist neu und hat etwas revolutionäres da er das bisher zentrale Prinzip der Staaten Souveränität durchbricht und dafür den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum rückt. Das Problem an der Sache ist zweierlei. Erstens fehlen den vereinten Nationen schlicht die Mittel zum Eingreifen schließlich verfügen die UN über kein stehendes Heer.Zweitens stellt sich die Frage in welchen Fällen interveniert werden soll.Nur zur Verhinderung schlimmster Menschenrechtsverletzungen ? Oder muss die Schutzverantwortung ausgedehnt werden?

Schließlich umfassen die Menschenrechte auch das Recht auf Ernährung oder das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das könnte dann beispielsweise bedeuten das die Staatengemeinschaft die Pflicht hätte gegen China zu intervenieren. Schließlich treten die Chinesen Die Meinungsfreiheit mit Füßen.Krieg also zur Rettung Chinesischer Dissidenten? Schwer vorstellbar aber theoretisch aus der Idee der Responsibility to protect ableitbar. Ebenso wäre dann eine Intervention zum Beispiel in Simbabwe legitim um die korrupte Regierung Mugabe zu stürzen.

Man sieht also das dass Konzept der Responsibility to protect zwar mit einem hohen und begrüßenswerten Anspruch antritt,jedoch ein hohes Missbrauchspotenzial in sich trägt, Wollte man den gesamten Katalog der Menschenrechte auf diesem Weg durchsetzen fänden sich dutzende Gründe zu Interventionen,Deshalb sollte dieses Instrument auf schwerste Menschenrechtsverletzungen begrenzt bleiben.

Sinn konnte in diesem Zusammenhang eine Modifikation des Vetorechts im Sicherheitsrat machen. Dieses Konnte man für Fälle des Genozids aussetzen.Damit wäre ausgeschlossen das Menschenrechte unter die Räder geostrategischer Interessen der ständigen Mitglieder kommen. Sonderlich realistisch ist dies aber nicht den eine solche Reform müssten ja auch die P5 mittragen.Insgesamt ist die Responsibility to protect ein interessantes Konzept das aber nur mit bedacht eingesetzt werden sollte. Sonst ist bald die ganze Welt aus vielfältigsten Gründen mit Friedenstruppen überschwemmt. Nicht unbedibgt sinnvoll
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Henning Goes Openair


Vor gut einer Stunde habe ich das Erste Ticket für ein Open Air Festival meines Lebens bestellt. Bisher habe ich mich von solchen Veranstaltungen immer fern gehalten, weil ich davon ausging das ich sie körperlich nicht durchstehe. Außerdem fehlte mir bislang immer die passende Begleitung.Nun habe ich diese Bedenken zurückgestellt und werde nächsten Sommer mal testen wie mir drei Tagen Openair gefallen.Ziel meines Testlaufs wird das Openflair in Eschwege sein, das ich zusammen mit Matthias unsicher machen werde.

Das bisherige Lineup klingt ganz nett. In Extremo, Flogging Molly Deichkind und Maximo Park versprechen gute Unterhaltung. Silbermond mag ich nicht aber man muss sich ja nicht alles ansehen Mal sehen was noch kommt , Ich freue mich jedenfalls auf drei hoffentlich nette Tage.
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Der Hitler Rap

Nach längerer Pause ist es mal wieder an der Zeit für einen Beitrag aus der Serie Hitler und was die Popkultur daraus macht.Diesmal präsentiere ich euch den Hitler Rap der US-Rapper und Komiker von the whitest Kids Meiner Meinung nach durchaus gelungen. Doch halt darf man über Nazis lachen? Ich halte es da seit jeher mit Walter Moers, der diese Frage mit einem entschiedenen "Nein man muss"! beantwortete.

Viel Spaß !


Videolink

Via taz Hitlerblog
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