Die Armut der Uni Marburg

Lässt sich zurzeit sehr gut in der Geschichtswissenschaftlichen Bibliothek besichtigen. Dort sind sämtliche Kopierer defekt. Deshalb wird man in das Foyer der Philfak verwiesen aber auch hier ist nur 1 von 3 vorhandenen Kopierern  benutzbar. Im Klartext läuft also der gesamte Kopierverkehr der Großen Geschichtsbibliothek über einen Kopierer.

Die Tatsache das die Unileitung aufgrund eines Finanzlochs von 6,5 mio € weitere Einsparungen plant, von denen natürlich die Geisteswissenschaften Überproportional betroffen sind macht klar,dass alles nur noch schlimmer wird,und ist nur ein Beispiel wie Düster es um die Geisteswissenschaften in diesem Land steht.Die Neoliberale Bachelor Bildungsfabrik zu der die Universitäten seit Jahren Umgeformt werden hat schlicht kein Interesse mehr an Studierenden und Lehrenden die womöglich auch noch kritisch über die Gesellschaft nachdenken.Ist ja auch ökonomisch gesehen nutzlos.

Gleichzeitig gehen auch sämtliche Demokratisierungsideen der 68er über den Jordan, den die Macht der Selbstverwaltung schrumpft immer mehr,während sich die Uni Präsidenten immer mehr zu allmächtigen Führern des Wirtschaftsunternehmens Universität entwickeln. Wie war das nochmal mit dem Muff von Tausend Jahren unter den Talaren? Was die Machtfülle betrifft sind wir bald wieder soweit. Eine betrübliche Bilanz für alle 68er die einst ausgezogen waren die Universität zu demokratisieren.

Für mich heißt das Fertig werden bevor es ganz unerträglich wird. Meine Chancen an einer Uni arbeiten zu können sind so oder so marginal,den es gibt kaum Stellen für Nachwuchs Geisteswissenschaftler, wobei ich vielleicht noch gute Chancen hätte durch ein Behinderten Förderprogramm unter zu kommen.
Henning Schmidt | , ,

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