Der Freitag startet neu !

Die Ost-West Wochenzeitung Freitag ist etwas besonderes in der Deutschen Presselandschaft. Sie ist eine Art Linke Alternative zur Zeit und dient seit ihrer Gründung vor allem als Links-Libertäres Debattenmedium in der vertreter verschiedener Linker und Linksliberaler Parteien und strömungen aus Ost und West mit sehr guten aber bisweilen auch komplexen Artikeln ihre Debatten austragen, und einen dezidiert Links-undogmatischen Blick auf das Weltgeschehen werfen.Leider krankt der Freitag seit jeher trotz hoher Qualität an schwacher Auflage und stand bereits mehrfach vor dem Aus.

Deshalb wagt das Blatt Heute unter der Ägide seines Neuen Verlegers Jakob Augstein einen kompletten Befreiungsschlag.Das Bedeutet nicht nur ein neues Layout und eine Erweiterung des Inhalts,-neben dem Politik und Kultur Ressort gibt es ab sofort auch eine Rubrik Alltag und ausgewählte Artikel des neuen Partners the Guardian aus Großbritannien, sondern auch eine völlig neue Online Strategie.

Diese setzt klar auf Web 2.0. und den Dialog mit dem Leser und User. Das heißt Artikel können nicht nur Kommentiert werden, sondern es gibt auch eine Freitag Community, in der die User Blogs anlegen und eigne Artikel produzieren können. Sind sie gut so sollen sie in die Printausgabe einfließen und die Blogger ein Honorar erhalten.So soll ein Dialog zwischen Lesern und Journalisten sowie Bloggern und der Redaktion entstehen. Die Einbahnstraße Journalismus soll durchbrochen werden und echte Interaktivität erreicht werden.

Ich finde diese Idee reizvoll und habe mir deshalb dort einen Zweitlog angelegt, der derzeit aber nur Kopien von hier erscheinen Artikeln enthält. so wird es wahrscheinlich auch weiterhin laufen. Geht das Konzept auf hätte der Freitag als erste Zeitung den Konsequenten Übergang ins Internetzeitalter geschafft ohne nur noch im Netz zu erscheinen.Allerdings ist das mit User generated Contend so eine Sache. Da ist traditionell auch immer viel Mist dabei und es wird sicher eine Aufgabe daraus die Artikel zu filtern die den Ansprüchene einer Links-Intellektuellen Wochenzeitung gerecht werden.

Wenn man aber davon ausgeht das eine Zeitung wie der Freitg in der Regel von intelligenten Menschen gelesen wird ist es gar nicht so unwahrscheinlich das da gute Sachen zustande kommen und die Printausgabe bereichern.

Ich wünsche dem Freitag jedenfalls viel Erfolg und habe mir gestern erstmal ein 6-Wochen Probeabo bestellt. Überzeugt mich dies schließe ich ein Dauer Abonnement und schieße dafür den Spiegel ab der hat in den letzten Jahren stark abgebaut und kostet immer mehr.ich bin kaum noch gewillt das mitzutragen.
Henning Schmidt | ,

1 Kommentar:

  1. Gute Entscheidung, dann hoff ich mal du bist konsequent und lässt den Spiegel bald rechts liegen ;)

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