Auf das Image kommt es an!



Image ist in unserer Gesellschaft ausgesprochen wichtig es entscheidet über Erfolg und Misserfolg in Beruf und den sozialen Beziehungen. Mancher sagt Image ist alles und ich bin der Meinung dieser Leitsatz stimmt ganz besonders für Behinderte.

Blinde zum Beispiel haben ein sehr gutes Image. Sie gelten als gelehrsam, überdurchschnittlich Musikalisch, mit einem feinen Gehör gesegnet und empathisch. Nicht von ungefähr gibt es Tausende Liebesromane und Fernsehfilme, in denen sich die gestresste und vom Schicksal gebeutelte Großstadt Frau in den Mörderisch empathischen und Weisen Blinden Maseur verliebt und ihr neues Glück findet.

Auch historisch betrachtet hatten Blinde relativ gute Karten, den die Nazis hatte so ihre Probleme damit die Blinden in ihre Vernichtungsprogramme einzubeziehen, schließlich hatten alle Mitleid mit  ihnen , und außerdem waren viele hochdekorierte Kriegsheimkehrer. So wurden zwar viele Zwangs sterilisiert und mancher kam auch in Haina und andere Anstalten um, verglichen mit anderen hatten sie aber vergleichsweise gute Überlebenschancen.Man sieht also Selbst in der finstersten Diktatur Image ist alles. !

Dies positive Tradierung hilft Blinden bis Heute. Ich kann das aus meinem Alltag selbst berichten. So erntet man keinerlei böse Blicke wenn man jemanden im Supermarkt an rempelt.Hat man eine Blindenbinde an ist es sogar so, dass einem die anderen Kunden regelrecht wie die Hasen aus dem Weg springen. Ich gestehe an dieser Stelle,dass ich mir gelegentlich einen boshaften Spaß daraus mache jemanden absichtlich anzurempeln und dann seine Entschuldigung wohlwollend anzunehmen.Blind sein ist toll, man darf Arschloch sein und es stört niemanden. ! Auch im Umgang mit Kommilitonen fühlt man sich manchmal einfach nur Groß. Es gibt nämlich die Tendenz schnell zum Wunderkind stilisiert zu werden, ungefähr nach dem Motto Was Blind und trotzdem Abitur und Studium? Ich finde dich ja so Bewundernswert! Dabei zählt dann nicht die reale Studienleistung sondern allein die Tatsache es an die Uni Geschafft zu haben,so als sei Blindheit normalerweise mit Intelligenz Minderung verknüpft. Das nervt zwar manchmal aber unter dem,Strich fühlt man sich geschmeichelt.Wie ich bereits Sagte Image ist alles !

Ein weniger gutes Image haben dagegen Geistig Behinderte. Das kann man sehr gut beobachten wen man mal mit 5 von Trisomie 21 betroffenen Kindern ins Restaurant geht und dann versucht etwas zu bestellen. Mitunter dauert es sehr lange bis sich ein Kellner heraus traut und die Bestellung anmint, von den irritierten Blicken der anderen Gäste mal ganz& abgesehen. Tolle Erlebnisse kann man auch im Park haben wenn einem ein Arschloch von Park Besucher mitteilt man möge doch bitte diese Dinger einfangen sie gingen ihm auf die Nerven. Geistig behindert sein ist nicht schön, zumindest gilt das für den Kontakt zur Umwelt. Ansonsten halte ich Trisomie 21 für ein vergleichsweise Schöne Behinderung den die Betroffenen sind meist sehr kreative freundliche und mit dem Leben in ihrem eingeschränkten Horizont äußerst zufriedene Menschen. Außerdem sind sie wahre emotionale Extremisten, den sie Mögen einen entweder sehr sehr gern oder Hassen einen. Falschheit ist ihnen Fremd, eine Eigenschaft die ich nur zu gerne auf den Rest der Menschheit übertragen sähe.

Zum Schluss möchte ich noch auf eine Dritte Gruppe eingehen, nämlich die der Rollstuhlfahrer. Die haben nach meinen Erfahrung Zwei Probleme. Erstens sind sie natürlich oft mit Mitleid konfrontiert, den Im Rollstuhl zu landen gilt in diesem Land offenbar als schwere Strafe, und Zweitens müssen sie aller Welt vermitteln das trotz ihrer schweren Schicksal trotzdem noch Freude am Leben haben, so als sei es Undenkbar trotz Rollstuhl noch Spaß am Leben zu haben. Dieser Effekt dürfte sich verstärken, wenn den Betroffenen Gliedmaßen fehlen. Ich wäre hier entschieden für eine Werbekampagene mit Sprüchen wie Bein frei und Spaß dabei oder so ähnlich.

Vielleicht würde aber auch ein Werbe Joint-Venture mit den Migranten das Image Problem lösen.Für die gibt es ja schon die Kampagne Vielfalt als Chance. Das sind de Fernsehwerbespots wo die Türkische Polizistin dem Kleinen Türkenproll erklärt wie er eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung vermeidet. Letztlich lässt sich Behinderung &;als eine von Vielen menschlichen Erscheinungsformen begreifen und so in die Kampagne integrieren, den bei allen Unterschieden sind wir doch  alle Menschen -Oder?

Henning Schmidt | ,

1 Kommentar:

  1. das kommt ganz darauf an, welches Weltbild man vertritt...leider...

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