Non digital pleasures



Ein großes Problem von mir ist seit jeher meine Abhängigkeit vom Rechner. Diese Abhängigkeit ist jetzt zwar keine klinische Sucht, allerdings verbringe ich schon sehr viel Zeit am Rechner, Zeit die man viel sinnvoller verwenden konnte, beispielsweise zum Lesen eines guten Buchs. Dies gelang mir aber bisher immer nur dann, wenn ich im Sommerurlaub war, und kein Rechner zur verfügung stand. Ansonsten habe ich mich zum Internet Maniac entwickelt und mache mich zum regelrechten Sklaven meines PCs, Es ist nicht so das ich darunter leiden würde,schließlich gäbe es ohne dieses Verhaltensmuster auch diesen Blog nicht. Bedauerlich ist es aber trotzdem, den hier stehen so viele tolle Bücher rum die ich noch nicht gelesen habe.

Deshalb therapiere ich mich seit einer Woche selbst und übe das Lesen im Alltag ein. Das heißt ich habe mir bis auf gestern Jeden Abend bewusst zeit genommen und ein Buch gelesen. Dabei ist mir erst-mal wieder aufgefallen wie angenehm es ist wenn diese ganze Multmediale Dauerbeschallung aus PC Musikanlage und Fernseher einfach mal aus ist. Es ist unterhaltsam entspannend und geradezu meditativ sich bewaffnet mit einem Buch und einer Tasse Tee auf sein Sofa zu setzen und in die Welten einzutauchen,die Schriftsteller vor dem geistigen Auge ausbreiten,immer vorausgesetzt das Buch ist gut.

Ich frage mich jedenfalls im Moment warum ich diesen Schritt nicht schon viel früher gegangen bin. Ich kann ihn jedem Internet Geek nur empfehlen Entschleunigung lohnt sich, und auch außerhalb der Digitalen Welt gibt es tolle Dinge.

So und damit mein Therapiekonzept jetzt nicht zusammenbricht mache ich mir dann auch genau jetzt eine Schöne Kanne Yogi Tee mit Milch und schau mal nach wie sich die Abenteuer von Omar Jusuf weiter entwickeln.

Ich wünsche noch einen schönen Abend!
Henning Schmidt |

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