Scheidung eingericht

Liebe LeserInnen

Ich habe heute die Scheidung eingereicht.Allerdings nicht von meiner Frau, was auch schwierig wäre,schließlich habe ich gar keine,sondern vom Nachrichtenmagazin der Spiegel. Acht Jahre lang waren der Spiegel und ich ein Paar, doch jetzt ist der Punkt erreicht wo es nicht mehr weiter geht. Der Spiegel hat in den letzten Jahren für mich alles verloren was ihn einst gut machte. Das Prinzip im Zweifel Links ist unter Chefredakteur Aust in eine knallhart Neoliberale Linie transformiert worden,die kaum mehr zu ertragen ist, Außerdem schreibt der Spiegel immer wieder unsachliche Artikel gegen die Grünen. Zwar hat sich auch einiges im Blatt wieder gebessert seit Aust keine Verantwortung mehr trägt, doch wurde der Spiegel neben der Politischen Beruhigung zugleich immer Boulevardesker und vom Fokus kaum mehr unterscheidbar.

Ich habe jetzt ein neues Lieblings Blatt, den Freitag Hier finde ich jene Publizistische Linie die ich früher auch im Spiegel mochte, und fühle mich gut aufgehoben. Sicher hat nicht nur der Spiegel schuld, ich bin heute auch einfach Linker als früher sodass wir einfach nicht mehr zusammen passen.Letzter Ausschlaggebender Punkt war dann der Preis. 3,70€ für ein Blatt an dem ich eh nicht mehr hänge ist einfach zuviel.

Mach es gut Spiegel vielleicht kaufe ich dich noch ab und zu am Kiosk
Henning Schmidt |

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