Google macht die Welle

Wellen sind multifunktionale Erscheinungen. Sie bringen uns Radioprogramme, machen uns das Essen, übertragen Daten, oder sind auch ausgessprochen tödlich.Google möchte wellen nun eine weitere Bedeutung hinzufügen. 

Google hat gestern nämlich auf seiner Entwicklerkonferenz I/Q überraschend einen neuen Dienst vorgestellt der auf den Namen Wave hört, und die Art der Komunikation im Netz mal wieder revolutionieren soll. Wave stellt sich dabei als eine Art Eierlegende Wollmilchsau dar.

Wave ist ein Im Browser laufender Dienst der Im Grunde genommen mehre bekannte Dinge clever Kombiniert. Man kann mit Wave zeitversetzte Nachrichten verschicken. wie man es heute mit e-mails tut. Man kann aber auch miteinander Chatten wie man es zum Beispiel mit ICQ tut. Ebenso kann man gemeinsam Dokumente erstellen, die dann alle zu einer Wave hinzugefügten editieren und kommentieren können.Der eigentliche Witz einer Wave im Vergleich zu früheren Werkzeugen liegt aber in ihrer Flexibilität.

innerhalb einer Wave kann zwischen all diesen Anwendungsmöglichkeiten nämlich munter gewechselt werden. Etwas das als E-Mail Konversation begonnen hat kann also als Chat fortgesetzt werden, und dann in ein Dokument münden. Außerdem können einer Wave auch Bilder oder Videos hinzugefügt werden, was sie wieder in die Nähe eines Blogs rückt. Waves können außerdem in Blogs und andere Webseiten eingefügt werden. Das ist aber noch lange nicht alles.

Am Besten ist es ihr schaut euch einfach mal die 80 minütige Präsentation an, dort wird sehr gut erläutert was dieser Dienst schon kann, und auch was er in der Zukunft noch können soll.

Meiner Meinung nach ist Wave auf alle Fälle ein innovativer und cleverer Ansatz. Ob er sich allerdings tatsächlich in der Masse durchsetzt und wir alle in der Zukunft nur noch "Waven" statt mailen weiß ih nicht. Ich bin da eher skeptisch, dar das Tool zwar viel zu können schent aber auch eine Gewisse Komplexität mit sich bringt. Außerdem hat man in der Vergangenheit  schon viele pfiffige Dienste daran scheitern sehen das Google sie zunächst groß ankündigt,dann nicht mehr vernünftig weiter entwickelt und schließlich hat sterben lassen

Bildet euch eine Meinung, und wenn ihr Lust habt schreibt einen Kommentar!





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1 Kommentar:

  1. So, jetzt hab ichs mir doch endlich mal angeschaut und muss zugeben, es ist ziemlich cool!

    Allerdings scheinen die meisten NAchrichten auch einfach den Punkt des ganzen zu verpassen und man muss sich da wohl selber ein Bild machen, worum es geht.

    Die Webanwendung die hier vorgestellt wird, ist nämlich nicht das wirklich spannende dabei, denn, die ist zwar schön, aber wenn sie die einzige möglichkeit darstellt, waves zu verschicken, ist das ganze jetzt schon zum scheitern verurteilt.

    Da aber nicht nur die Anwendung Open Source ist, sondern auch das unterliegende Protokoll, wird entwicklern hier ermöglicht, ihre eigenen wave Anwendungen zu schreiben. So könnte man zum Beispiel waves in die E-Mail-Programme der Nutzer implementieren. UNd da wird es dann erst richtig spannend, wenn man wave wie E-Mail nutzen kann und jeder Zugriff darauf hat.

    Wenn man es dann nochordentlich hinkriegt, dass auch nicht wave nutzer an solchen Kommunikationen teilnehmen können (Zum Beispiel durch die gute alte E-Mail), dann ist wave wirklich ein zukunftsweisendes Projekt und könnte die Art wie wir kommunizieren sehr verändern.

    Und das alles ohne Server von Google, um hier mal den Leuten Einhalt zu gebieten, die immer Angst vor den bösen, großen Firmen haben...

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