Star Trek

Zwei Tage ist es nun her, dass ich den 11.Startrek Film, der schlicht Star Trek heißt gesehen habe. Meine Eindrücke sind dabei gespalten.Der Film beginnt mit der Zerstörung der USS Kelvin, dem Schiff auf dem James T.Kirks Vater dient durch den Zeitreisenden Romulaner Nero.In den Folgenden Einstellungen sehen wir James T.Kirk und Spock im Schnellverfahren erwachsen werden. Der eine leidet an seiner gespaltenen Identität, der andere schlägt sich als rebellischer Jung spund durch Iowa.

Nach einer Schlägerei mit Sternenflotten Kadetten in einer Kneipe trifft Kirk auf Captain Pike, der ihn motiviert wie sein Vater in die Akademie einzutreten. In der Kneipe versucht Kirk übrigens bei der Jungen Studentin Uhura zu landen. An dieser Stelle ist es Zeit auf eine der Stärken des Films einzugehen. Endlich bekommen auch in der Originalserie bedeutungslose Charaktere einen eigenen Charakter. Auch der Junge Dr Maccoy, mit dem sich Kirk in den folgenden Drei Jahren anfreundet kommt wesentlich cooler rüber. Insgesamt bewältigen die Charaktere den Film mit einer bis dato für Startrek untypischen Leichtigkeit die mir, obwohl sie dem eher moralischen Geist von Startrek widerspricht sehr gut gefallen hat.

Kommen wir zurück zum Plot der auf mich eher wirr gewirkt hat. Kaum ist Kirk mit der Akademie fertig wird er erstmal suspendiert weil er eine Gefechtssimulation von Spock gehackt hat. So kommt es das er als einziger nicht an Bord der Enterprise darf als ein Notruf von Vulkan eintrifft. Dort hat der Bösewicht Nero ein Schwarzes Loch errichtet das Vulkan schließlich zerstört. Nun fragt man sich natürlich warum der Gute so böse auf die Vulkanier ist. Zugleich ist hier der Punkt erreicht ab dem ich die Geschichte für mindestens ziemlich überdreht halte.

Es verhält sich nämlich so,dass 129 Jahre in der Zukunft eine auftauchende Supernova Romulus bedrohte.Spock hatte den Romulanern versprochen die Zerstörung des Planeten zu verhindern, scheitert aber. Die Zerstörung von Vulkan stellt also einen Racheakt Neros am Jungen Spock,für die Taten seiner älteren Angabe dar. Weil Nero allerdings nicht nur einen Hass auf Vulkanier sondern gleich auf die Ganze Föderation hegt wendet er sich natürlich auch gegen die Erde. Nun folgt ein action geladener Kampf der Enterprise gegen Nero, der zwar schön böse ist,aber irgendwie wie eine schwache Kopie des Kahn aus dem Zweiten Film wirkt.Was nun folgt ist ein action geladener Kampf zwischen Nero und der Enterprise.der Spaß macht. Insgesamt gelingt es dem Film recht gut Star Treks Atmosphäre zu transportieren und zugleich zu modernisieren denn hier geht es wesentlich humorvoller und schneller zu als bisher.

Ein wenig zu knabbern hatte ich an der neuen Zeitlinie,den sie wischt einen erheblichen Teil der in den letzten 43 Jahren gewachsenen Story vom Tisch. Andererseits ist dieser Schritt konsequent und notwendig.Ohne ihn hätte man sich vermutlich den Hass diverser Trekkies eingehandelt. So lässt mich der Film zwar nicht gänzlich begeistert zurück, ich finde ihn aber durchaus gut gemacht und unterhaltsam und kann ihn empfehlen.
Henning Schmidt | , ,

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