Twitter, Facebook und die Revolte im Iran

Skeptiker bezeichnen Twitter gerne als nutz und belanglos . Teilweise ist diese Kritik sicher auch nicht unberechtigt den Mitteilungen der Couleur Gehe jetzt was essen oder gehe aufs Klo sind tatsächlich Sinn frei. Dies übersieht aber das Twitter auch durchaus konstruktiv und höchst effektiv eingesetzt werden kann. Ich verfolge bespielsweise mehrere Internationale zeitungen auf diese Weise.

Überragend aber zeigt sich Twitters Potenzial  bei der Revolte im Iran. Hier wird Twitter zur Kommunikation und Koordination der Protest Aktivitäten genutzt. Ich persönlich folge 3 Accounts die interessante Gerüchte Stimmungen und Situations Beschreibungen verbreiten. In einer Diktatur ist das für westliche Beobachter äußerst interessant. Wer schon weiß wie Twiter funktioniert findet die Accounts Hier dort sowie an dieser Stelle.Alle Accounts werden übrigens überwiegend in Englisch geführt man braucht also keine Angst vor Farsi zu haben. Direkter kann man sich derzeit kein Bild der Lage machen, wobei man natürlich ein wenig darauf vertrauen muss das die Tweets auch authentisch sind, den hier ist kein Nachrichtenagentur die Infos überprüft dazwischen geschaltet.

Neben Twitter spielt aber auch Facebook eine  wichtige Rolle für die Protestler.Schön hat all dies die New York Times in einem Artikel Zusammengefasst. Dort wird  zum Beispiel deutlich wie weise es von Twitter war seinen Dienst von der eigenen Webseite zu entkoppeln, den dieser Umstand erschwert dem Regime die Zensur derzeit erheblich.

Sehr zu empfehlen ist auch der Iran Blog der Zeit, wo sehr aktuelle Meldungen und Gerüchte zur Lage gesammelt werden. Dort werden auch zwei  Videos aus dem Iran verlinkt, die einen Einblick geben mit welcher Vehemenz und Brutalität die Sicherheitskräfte gegen die Proteste Vorgehen Ich binde sie zum Abschluss ein    





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