Open Flair 2009 ein Erlebnis !

Ich bin zurück vom Open Flair und hinter mir liegen 4 Tage Festival und rund 30 Bands. Bei dieser Menge ist es schlicht unmöglich sich detailliert über jede einzelne Band zu äußern, ganz davon abgesehen das eine solche Aufzählung auch schlicht langweilig und ermüdend für den Leser wäre. Deshalb belasse ich es bei den Bands die mir sehr gut gefallen haben, und bei einer Bewertung des Festivals an sich.

Am Besten gefallen haben mir Peter Fox der eine sehr gut produzierte und aufwendige Liveshow mit eigenem Orchester ablieferte, sowie Deichkind das den gelungen Abschluss am Sonntag bildete. sehr viel Spaß machten außerdem Subway to Sally, die Ska-Punker von Sondaschule oder auch Maximo Park um nur einige der Bands zu nennen die ich gesehen habe.

Eine Enttäuschung war hingegen Mia. Nicht dass ich ein besondere Fan dieser Kombo war oder bin, allerdings hatte ich im Vorfeld immer wieder gehört Mia gehöre zu den Besten Live-Acts ever. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, alleine dis stilistische Einordnung im Programmheft machte meiner Ansicht nach keinen Sinn, den mit Elektropunk hatte das was da kam reichlich wenig zu tun.Mehr erhofft hatte ich mir auch von Clueso, auf den ich nach kurzer Zeit verzichtete.

Daneben gab es aber auch eine Menge Bands die man mit dem Label nett versehen kann, von denen man also nicht umgehauen aber allemal gut unterhalten wurde. Dazu gehörten für mich zum Beispiel Zebrahead, 4Lyn One fine Day oder die Emil Bulls.

Und dann waren da noch die musikalischen Neuentdeckungen, nmit denen ich mich in nächster Zeit vielleicht noch etwas näher befasse. Dort wären vor allem die Mediengruppe Telekommander zu nennen, die mit intelligentem und im Vergleich zu Egotronic weniger aggressivem Elktropunk bestachen, oder the International Noise Conspiracy aus Schweden. sehr zu empfehlen wenn man auf gute Popmusik mit Songwriter Einschlag steht sind auch Bosse aus Hamburg Aus der Punk Ecke haben mir dann noch Art Brut recht gut gefallen. Ein Genuss war übrigens auch Olli schulz am Sonntagnachmittag, der sehr entspannten Deutschen Pop bot.


Überhaupt lässt sich die gesamte Atmosphäre auf dem Open Flair sehr gut mir der Vokabel entspannt zusammenfassen. Trotz vieler Menschen und reichlich Alkohol läuft alles recht gesittet ab und das Festival hat ein familiäres Flair. Das hat sicher auch mit der Tatsache zu tun, dass es beim Openflair neben den Konzerten auch ein Kleinkunstprogramm gibt. Dieses findet aber nicht auf demselben Gelände statt, was ganz klar zu kritisieren ist, und zwar insbesondere deshalb, weil man wenn man aufgrund eines Konzerts zu spät kommt nicht mehr ins Zelt gelassen wird. Dies ist mit einem Festival nicht zu vereinbaren und schafft Exklusivität. Ich kann zwar verstehen dass man keine Störung des Programms durch später hinzu kommende Besucher will, dann aber hat Kleinkunst auf einem Rockfestival nicht verloren und sollte lieber auf ein eigenständiges Festival ausgelagert werden.

Daneben gab es noch einige alberne Schikanen, wie etwa die Vorschrift von den Mitgebrachten Tetrapaks- erlaubt war ohnehin nur ein Liter Pro Nase die Deckel am Eingang wegzuwerfen. Oder aber das strikte Verbot von Crowdsurfing, das meiner Meinung nach völlig übertrieben ist.

Alles in allem aber macht das Open Flair absolut Spaß und ist zum Einstieg ins Thema Open Air Festival sehr gut geeignet. Ich werde auf alle Fälle in Erwägung ziehen auch 2010 wieder am Start zu sein, vorausgesetzt meine Magisterarbeit lässt das zu.

Henning Schmidt | ,

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