Das christliche Gen !

Eine der ärgerlichsten Thesen der Evangelikalen ist, das Homosexualität eine Krankheit sei,die unbedingt der Therapie bedarf. Mancher Wirkopf spricht sogar davon Schwulsein sei eine Erbkrankheit.

Das ist natürlich Blödsinn,da den Frömmlern allerdings  einfach nicht bei zu kommen ist, ist es notwendig sie mit ihren Eigenen Waffen zu schlagen. Genau dies ist jetzt geglückt. Christ sein ist keine Frage der Erziehung oder Prägung, es wird vererbt Christliche Kinder und ihre Eltern  dürfen also nicht angegriffen oder akzeptiert werden wie sie sind. Sie brauchen unsere Hilfe, den sie sind Opfer einer bösartigen genetischen Anomalie.

Deshalb lasst uns schnell Therapien entwickeln mögliche Slogans wären aus meiner Sicht Besser Leben ohne Gott, oder Säkular is Wunderbar.Zum Abschluss dann noch der unumstößliche Beweis:



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Henning Schmidt | | 1 Kommentar

Wasserstandsmeldung von der Studien Front

Liebe LeserInnen,

es herrscht Sommerloch und das merkt man auch auf diesem Blog auf dem nun schon seit 10 Tagen nichts mehr passiert ist. Da es an bahnbrechenden politischen Entwicklungen mangelt und mir während der letzten anderthalb Wochen auch sonst keine bemerkenswerten Artikel oder Videos untergekommen sind, muss mal wieder mein Leben den Inhalt liefern. Dieser ist nun entweder fürchterlich langweilig oder vielleicht sogar das Beste am Blog ,weil es  so authentisch ist .

Zunächst einmal das vielleicht interessanteste.Vor Gut zweieinhalb Wochen hatte ich der Welt mein Leid geklagt,nach dem Magister zum Thema Nahost weiter  forschen zu wollen. Das Problem ist , das mir dazu bisher die nötigen Kenntnisse in Arabisch oder Persisch fehlen. Seit vergangenem Donnerstag steht nun fest, dass ich es wagen werde. Arabisch ich komme. Möglich gemacht hat das ein sehr gutes Beratungsgespräch mit Frau Zein vom Cnms, die mir zwar entschieden vom Basismodul arabisch abriet,da die vermittelte Stoffmenge sehr groß ist,und in einer Geschwindigkeit vermittelt wird, die wohl selbst für Gesunde Studierende an der Grenze des Machbaren sei, allerdings gibt es  dennoch eine Chance für mich. Diese Chance liegt im  Kurs Arabisch für alle Fachbereiche, der wohl in einer deutlich geringeren Geschwindigkeit arbeitet.

Leider ist aber auch dieser Kurs mit Problemen behaftet. Er fängt nämlich nicht bei Null an, sondern ist die Fortsetzung des Kurses aus dem vergangenen Semester,allerdings meinte Frau Zein in diesem Kurs sei noch nicht viel mehr als das Alphabet vermittelt worden,und sie sei bereit und in der Lage mir im Lehrbuch Handreichungen und Übungen zu geben die es mir ermöglichen die verpassten Lektionen schnell nachzuarbeiten.

Auf Basis dieser Aussage haben wir dann folgende Absprache getroffen. Ich werde die ersten 2-3 Wochen im kommenden Semester beide Kurse besuchen,um mir im Basismodul die Schrift und das Alphabet anzueignen,und Parallel versuchen  den Anschluss an den Kurs für alle Fachbereiche herzustellen.  Dies wird sicher sehr anstrengend,gelingt mir dies aber verlasse ich anschließend das Grundmodul und arbeite nur noch im Kurs für alle Fachbereiche mit.  Gelingt das ganze Manöver habe ich dann im Februar zumindest eine Grundlage erarbeitet auf der man weiter aufbauen kann.

Dabei ist mir klar das dies vor allem eins bedeutet, Pauken und das nicht zu knapp.In der Schule war das nicht gerade meine Stärke, allerdings sehe ich einen wichtigen Unterschied zur Schule, wo man Englisch und Französisch ja lernen musste. Arabisch ist meine freie Entscheidung, und wenn seine  Erlangung  auch eine Tortur wird, so dient sie doch einem übergeordnetem Ziel von dem ich mehr und mehr überzeugt bin,nämlich forschen über Nahost am Liebsten im Cnms. Ich hoffe dieses Ziel wird mir genug Motivation verschaffen den Kurs erfolgreich zu bestreiten.

Ansonsten ist meine Hausarbeit zum Thema ägyptische Zivilgesellschaft schon weit fortgeschritten und wird sehr bald fertig sein, sodass ich mich voll und ganz auf die noch immer im Stadium der Literaturbearbeitung befindliche Hausarbeit zur Kissinger-Nixon Doktrin konzentrieren kann. Diese soll möglichst gut werden, stellt sie doch die Generalprobe zur Magisterarbeit dar.Kurz und gut alles geht seinen Gang und Schritt für Schritt nähre ich mich dem Ende meines Studiums.
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Deutsch für Nazis Teil 2

Wenn sonst nichts geht geht Satire,so war schon oft das Motto auf diesem Blog.so will ich es auch jetzt wieder halten, wo mir ein krasser Aufhänger fehlt, und ich dennoch nach vier Tagen Funkstille wider Leben in den Blog bringen will.

In der Heutigen Satire geht es mal wieder um Nazis,genauer um ihre bedauernswerte Unfähigkeit in Parlamenten einen geraden Satz herauszubringen. Das Video stellt den Zweiten Teil des Extra 3 Telekollegs Deutsch für Nazis dar, das ich auch schon gebloggt habe. Insgesamt ist es das vierte Satirische Telekolleg von Extra 3 ,den es gab in der Vergangenheit auch schon das Telekolleg Superstar-Deutsch,sowie das Telekolleg Imbiss-Deutsch

Nun aber genug der Vorrede und viel Spaß mit den Sprachlichen Eskapaden unserer braunen Freunde!



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Henning Schmidt | , , | 1 Kommentar

Jean Calvin: Der Stalin der Reformation-Oder der Christliche Chomeini


Machen wir zur Abwechslung mal mit etwas früher Neuzeit und Reformationsgeschichte weiter. Ich gebe zu das ich die Frühe Neuzeit immer ziemlich gemieden habe und dort nur das nötigste besucht habe. Deshalb will ich an dieser Stelle lediglich auf einen spannenden Artikel von Peter Mühlbauer Verweisen. Dieser porträtiert bei Telepolis Jean Cavin anlässlich seines 500. Geburtstags unter dem wenig schmeichelhaften Titel der Stalin der Reformation.

Auch wenn historische Vergleiche naturgemäß immer mehr oder weniger schief sind, weist Mühlbauer dennoch erstaunliche Parallelen zwischen Calvins Herrschaft in Genf und den Stalinistischen Schauprozessen der 30er Jahre auf der einen, und dem Iran unter Chomeini auf der anderen Seite nach. Insbesondere diesen Zweiten Strang finde ich sehr treffend. In dem Artikel wird nämlich deutlich, das Calvin einen Christlich fundamentalistischen Gottesstaat errichtete,der in mancher Hinsicht dem Wahabismus oder der Lehre Chomeinis in nichts nach stand.Zur Illustrierung dieser These nur ein Paar Auszüge aus Mühlbauers Artikel:

Nach und nach wuchs in Genf die Liste des Verbotenen, bis schließlich auch Delikte wie die Verlockung zum Müßiggang bestraft werden konnten. Theater wurde erst nur in religiösen Varianten zugelassen, später dann ganz verweigert. Ehen zwischen Alt und Jung wurden untersagt, Frauen mit unzulässigen Kopfbedeckungen oder Frisuren eingesperrt. An Heiligen orientierte Vornamen sollten zugunsten solcher aus der Bibel verschwinden[...]


Und Weiter:

In dem von ihm errichteten Überwachungs-Gottesstaat kontrollierte ein Konsortium alle Haushalte. Eine Pflicht zum Besuch des Gottesdienstes bestand nicht nur Sonntags, sondern drei bis vier Mal wöchentlich. Für Ruhe in der Bevölkerung sorgte, dass schon respektlose Äußerungen gegenüber Klerikern als Verbrechen bestraft wurden.


Die Liste ließe sich noch Fortsetzen, so versuchte Calvin auch alle Wirtshäuser zu schließen und stattdessen Abteien einzurichten, in denen die Bürger zwangsweise mit Bibelstudium beglückt wurden.Was aber sagt uns all dies für Heute ?

Nun es zeigt zumindest, dass Konzepte einer totalitären Herrschaft der Geistlichkeit keine Erfindung der Schiiten und schon gar nicht Chomeionis sind. Viel mehr beschleicht mich bei der Lektüre das Gefühl, es stünde uns Europäern eventuell gut zu Gesicht, gegenüber dem Iran ein wenig weniger Selbstgerecht aufzutreten, schließlich haben wir das alles auch durchgemacht, wie das Beispiel Calvin demonstriert.

Allerdings gebe ich gerne Zu das eine solche Haltung aus Zweierlei Gründen genauso problematisch sein Kann wie das beharren auf Westlicher Demokratie und Menschenrechtsstandards.Erstens setzt die Einstellung nach dem Motte "Lass die das mal erleiden,die sind halt noch nicht so weit", die Arabisch-Muslimische Welt gegenüber der westlichen Welt zurück. Zweitens bildet eine solche Denke Diktaturen eine wunderbare Rechtfertigung Menschenrechte mit Verweis auf angeblich abweichende Traditionen zu verweigern.Deshalb muss letztlich überall die Universalität von Menschenrechten durchgekämpft werden, Calvin hin Calvin her.
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Ein Riss geht durch die Geistlichkeit

In meinem Artikel Iranische Geistlichkeit im Wartestand Bin ich ja bereits auf Irans Theologische Elite eingegangen. Zeigten sich damals nur zarte Hinweise auf einen Dissens innerhalb dieser Gruppe, ist dieser inzwischen recht offensichtlich. Wie die New York Times berichtet hat gestern der Verband der Gelehrten und Wissenschaftler von Quom eine Erklärung verabschiedet,in der die umstritten Wiederwahl Ahmadineshads als Illegitim bezeichnet wird.

Damit haben sich erstmals einflussreiche Kleriker offen auf die Seite der Opposition gestellt. Auch die Autorität Chameneis dürfte hiermit weiter geshwächt werden.  Spannend  dürfte es nun werden zu beobachten wie Chamenei auf diese Provokation reagiert. In der Vergangenheit wurden aufmüpfige Kleriker all zu gern inhaftiert oder gar hingerichtet. Ob es Chamenei allerdings in der momentanen Lage  Wagen wird den Einflussreichen Klerikerverband direkt zu attackieren würde ich bezweifeln. Schließlich ist er auf deren Unterstützung eigentlich angewiesen. um seine Herrschaft Theologisch zu legitimieren.

Zugleich kann man aber auch nicht davon sprechen, das hiermit der entscheidende Durchbruch für die Opposition erreicht sei,  den trotz der jetzt erfolgten Kritik verfügen die Konservativen nach wie vor über erhebliche Unterstützer innerhalb der Theokratie.Außerdem darf nicht vergessen werden, das mit den Revolutionsgarden, welche in Treue Fest zu den Konservativen Stehen ein hoch motivierter und schwer bewaffneter Player mit im Spiel ist, der jeden unüberlegten Schritt der Reformer mit Gewalt beantworten wird. Manch Analyst sieht im Wahldisput ja auch bereits eine heimliche Machtergreifung dieser Gruppe im Staat.

Kurz und Gut es ist und bleibt kompliziert und unübersihtlich in diesem Land,das für mich nach dem Libanon zu den komplexesten  der Region gehört.Es heißt weiter alle Ohren und Augen Offen halten. Dieser Blog wird weiter sein bestes tun, um diese Aufgabe für seine LeserInnen  zu erledigen.  
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Zukunftswünsche und Sprachqualen

Wie ich ja bereits im Post Weichenstellungen ausführlich beschrieb geht mein Studium so langsam Zu ende. Da ich leider vielleicht bedingt durch meine Bipolare Störung kaum in der Lage bin Dinge einfach mal auf mich zukommen zu lassen zerbreche ich mir derzeit bereits den Kopf wie es nach dem Februar 2011,also dem Abschluss meines Magisters weitergehen soll. Dabei bin ich mir mittlerweile immerhin recht sicher was ich nach dem Magister gerne machen würde,nämlich im Grunde genommen mehr oder weniger dass, was ich jetzt auch schon tue wissenschaftlich arbeiten.Da ich fast mein Gesamtes Hauptstudium schwerpunktmäßig zum Thema Nahost gearbeitet habe, machen auch Promotion und alles was darauf vielleicht noch folgt strategisch betrachtet  auch nur in diesem Bereich Sinn. Natürlich konnte ich auch zu anderen Themen forschen,aber welchen Sinn macht es  schon seinen Schwerpunkt abrupt aufzugeben?

In Marburg sind die institutionellen Voraussetzungen für ein solches Vorhaben im Grunde genommen auch gar nicht so schlecht, immerhin wird hier seit 2006 das Centrum  für Nah-Und Mittelost-Studien aufgebaut Dort existiert auch ein Fachgebiet Politik des Nahen und Mittleren Ostens , bei dessen Leiter ich wie der Zufall will  meine Magisterarbeit schreibe. vorausgesetzt der Magister wird gut, werde ich auf jeden Fall ins Gespräch eintreten und schauen  ob es eine Möglichkeit zur Promotion gibt. Immerhin beschäftigt er gleich mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter,deren Stellen kürzlich für 3 Jahre besetzt wurden, also relativ bald nach meinem Abschluss eventuell frei werden.

Alles spitze also ? Mitnichten ! Schaut man sich nämlich die Ausschreibungen für die Stellen im Netz etwas genauer an wird einiges deutlich.Neben einem Prädikatsabschluss,den ich vielleicht sogar erreichen kann wenn ich mich rein hänge, werden durch die Bank Arabisch Kenntnisse vorausgesetzt Aus Sicht des Centrums ist das völlig logisch, schließlich wird fast überall im Nahen und Mitleeren Osten Arabisch gesprochen.

Genau an diesem Punkt beginnen meine Qualen, den über diese Kenntnisse verfüge ich nicht im geringsten.Nun könnte man diese Sprache natürlich noch lernen, allerdings habe ich in den Letzten Tagen gleich mit 3 Orientwissenschafts Studentinnen  gesprochen, die mir alle energisch davon abrieten es überhaupt zu versuchen, da es sehr viel Arbeit uns ausgesprochen komplex sei. Monia Schwerpunkt Arabistik meinte, obwohl sie zu den Besten gehöre, könne sie Arabisch  nach vier Semestern Arbeit noch immer nur sehr schlecht lesen und kaum sprechen Das ganze scheint also eine langwierige Geschichte zu sein, und das ganze ab Kommendem Semester Parallel   zur Magisterarbeit zu starten erscheint vor dem Hintergrund solcher Aussagen geradezu wahnwitzig.

Was also tun? Ein Möglichkeit sehe ich in einem Zweitstudium Orientwissenschaft im Anschluss an den Magister. Eigentlich  ist es zwar Blödsinn auf einen Magister einen "minderwertigeren" Bachelor drauf zu setzen, hier hätte ich aber immerhin die Möglichkeit in Drei Jahren eine solide Sprachausbildung zu erhalten, also die jetzt fehlenden Kenntnisse nachzuholen und zugleich meine Kenntnisse über die Region zu vertiefen.Alternativ bliebe  nur ein Ausweichen in einen anderen Teilbereich der Politikwissenschaft oder auf eines meiner Nebenfächer.Aber auch da stehen mir  Sprachdefizite im Wege. Eine Promotion in Geschichte ist aufgrund fehlender Lateinkenntnisse nicht möglich, was tragisch ist, dar ich In Geschichte intellektuell   sogar noch einen Tick stärker bin als in Politik. Vielleicht sollte ich also besser Latein lernen? Das soll an der Uni zwar auch Hammer hart sein, ist aber sicher ein ganzes Stück weniger Komplex als Arabisch.

Das einzige Fach in dem vermutlich Sprache kein Problem ist ist die Friedens und Konflikt  Forschung.. Dieses habe ich allerdings als mein Zweites Nebenfach mein ganzes Studium derart stiefmüterlich behandelt, das ich bezweifele fachlich gut genug für eine Promotion in diesem Bereich zu sein. Ich kenne zwar die Theoretischen Grundlagen,habe mich in diese aber nie sonderlich vertieft.

Man sieht also das mit dem Wissenschaftlich weitermachen ist nicht ganz so einfach. Vielleicht sollte ich aber auch einfach meinen Freunden Matthias Bassi und Raf folgen, die mir seit Wochen gut zureden. mich nicht verunsichern zu lassen und einfach mal einen Grundkurs zu belegen. Mittlerweile bin ich auch fast soweit, aber leider muss ich immer erst alles tausendmal gegeneinander abwägen, bevor ich etwas tue.


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Im Kollektiv aus der Krise?

Die Straßenproteste im Iran sind dank massiver Repression vorerst erstickt. Das bedeutet allerdings keineswegs dass die Staatskrise im Iran erledigt ist. Auch wenn die geistliche Elite sich zunächst behauptet hat, steht sie doch vor dem Problem das es auf keinen Fall so weitergehen kann wie vor der Wahl. Der Gesellschaftliche Status Quo wird sich nicht mehr wiederherstellen lassen, zu heftig waren die Proteste der vergangenen zweieinhalb Wochen.Was die Islamische Republik braucht um ihr Überleben zu sichern ist ein neuer Kompromiss zwischen Elite und Volk, mit dessen Hilfe ein Zusammenbruch des Systems abgewendet wird.

Wie dieser Aussehen könnte, und welche Akteure hierbei eine wichtige Rolle spielen deutet sich im Moment zumindest an. Der Freitag berichtet von Gerüchten , denen zufolge der Mächtige Ex-Präsident und heutige Vorsitzende der Expertenversammlung Ali Haschemi Rafsandschani die Ablösung des Obersten Rechtsgelehrten Sayed Ali Chamenei betreibt. Dabei scheint die Expertenversammlung in Zwei Fraktionen gespalten. Auf der einen Seite findet sich das pragmatische Lager um Rafsandschani,auf der andren eine radikale Fraktion angeführt vom Extremistischen Kleriker Mohammed-Taqi Mesbah Yazdi.

Rafsandshani scheint dabei mehr vorzuschweben,als nur einen allmächtigen Geistlichen durch einen anderen zu ersetzen. Offenbar plädiert seine Fraktion für die Einrichtung eines kollektiven Gremiums mehrerer Geistlicher, das  Chamenei in seine  Mitte aufnehmen soll.Gelinge dies, wäre zwar nicht das Systems gestürzt,jedoch wäre eine erhebliche Verschiebung innerhalb des Systems erreicht. Stellt man sich nu vor,  dass in ein solches Gremium auch einige  bislang marginalisierte Reformorientierte Kleriker einziehen, könnte ein solches Gremium dafür sorgen, das künftig die ein oder andere Reform in Richtung mehr Demokratie und Bürgerliche Freiheiten nicht mehr am Veto der Rechtsgelehrten scheitert.
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben
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