Zur Geschichte der Euthanasie in Deutschland

Am 1.September 1939 begann nicht nur der Zweite Weltkrieg. sondern auch die Systematische Vernichtung von psychisch Kranken und Behinderten im Dritten Reich.Systematisch wurde so genanntes Lebensunwertes Leben im ganzen Reich erfasst,in zentralen Anstalten zusammengeführt und dort ermordet. Dabei setzte man vielfach dieselbe Technik ein, die wenige Jahre Später auch in den Konzenjtrationslagern zum Einsatz kommen sollte. Behinderte und Kranke lieferten also quasi die "Testobjekte" für den Holocaust an den Europäischen Juden.

All diese Ungeheuerlichkeiten zeichnet die Junge Welt in einem sehr guten Artikel nach, den ich hiermit zur Lektüre empfehle . Deutlich werden hierbei zwei wichtige Tatsachen:

1. Euthanasie ist keine Nazierfindung es waren vielmehr die Sozialdarwinisten   des 19. Jahrhunderts im Verbund mit den Rassehygenikern der 20er Jahre die hier den Boden bereiteten.

2, Vielerorts ging die entwürdigende Behandlung Psychisch Kranker noch bis in die 70er Jahre weiter. Erst die Große  Psychatriereform in der Mitte des Jahrzehnts änderte dies.

Letztere kam übrigens ganz wesentlich auf Betreiben der 68er zustande. All dies sei denjenigen ins Stammbuch geschrieben die dieser Tage versuchen 68 auf den Terror der RAF zu reduzieren          
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Neues von Außerirdischen

Berichtet mein Lieblingsphysiker Harald Lesch in der folgenden Ausgabe von Alpha Centauri. Was er zu berichten hat ist entmutigend, den folgt man Leschs Argumenten so ist die Wahrscheinlichkeit das uns jemals Außerirdische begegnen liegen tut das unter anderem daran das die sogenannte Bewohnbare Zone rund um Planeten sehr sehr klein ist. Man sollte sich also wohl besser damit abfinden das Außerirdische nicht existierenNun aber genug der Vorrede.

Viel Spaß !




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Marburg wandelt sich

Wer sich dieser Tage durch Marburg bewegt dem fällt auf, das sich diese Stadt in einem Städtebaulichen Wandel befindet der sich gewaschen hat.An verschiedensten Stellen wird bereits gebaut oder in relativ kurzer Zeit gebaut werden.Hier einige Beispiele:

  1. Noch bis Oktober wird die Gutenbergstraße und damit eine von Marburgs Hauptverkehrsadern saniert. 
  2. An der Mensa wird der Lahndamm so umgestaltet, das am Ende Terrassenförmige Sitzgelegenheiten entstehen.
  3. Auch die Mensa selbst bröckelt offenbar massiv weshalb die Fassade saniert wird 
  4. Auf einer Baulücke zwischen Mensa und Philosophischer Fakultät idyllisch zwischen Autobahn und Bahnstrecke gelegen entstehen Wohnungen
  5. Im Kommenden Jahr wird der Marburger Hauptbahnhof entkernt und Barriere frei umgestaltet.  
  6. Auch das Hörsaalgebäude wird bald saniert
  7. Gerade ist der Beschluss gefallen die Stadthalle in den nächsten Jahren zu sanieren.  

Mittelfristig wird am Rande des Alten Botanischen Gartens eine Neue Unibibliothek errichtet,die Philosophische Fakultät  abgerissen und die dort ansässigen Institute auf die alten Klinkergebäude in der Marburger Nordstadt verteilt. Auch   diese werden dabei strikt Barriere frei umgestaltet.Diverse Veränderungen in der Verkehrsführung noch gar nicht mit gerechnet. 

Bis 2025 wird Marburg so einen neuen Geisteswissenschaftlichen  Uni-Campus haben, und die im Moment ziemlich heruntergekommene  Nordstadt dadurch  aufgewertet sein.Ich glaube das Marburg am Ende all dieser Umgestaltungen eine noch schönere und nicht nur  für seine gehandikapten Bürger noch lebenswertere Stadt  sein wird.
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Ein Trip auf 8 Bit

Hier mal etwas psychedelisches in Form eines Ziemlich coolen Animationsfilms aus Legosteinen. Wir erleben viele Heroen der 8 Bit Ära und coole Synthesizer Musik gibt es auch.

viel Spaß !



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via Netzpolitik 
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Die Wahrheit zu RWEs neustem Greenwashing Spot

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Stück zum Thema Greenwashing. Warum ich diese PR Technik bei der Energie Konzerne sich ein Öko Image zulegen ablehne möchte ich an dieser Stelle nicht erneut begründen,da ich dies bereits 2008 ausführlich getan habe. Ich beschränke mich deshalb darauf auf Gegenaktivitäten der Umweltbewegung hinzuweisen.

Aktuell hat der Energiekonzern RWE eine ganze Menge Geld in die Hand genommen und einen zugegebenermaßen schön animierten Werbespot zu produzieren, der allerdings wie bei Greenwashing üblich die für RWE wenig schmeichelhaften Fakten geflissentlich ausspart.

Glücklicherweise wurden durch Umweltaktivisten gleich Zwei schöne Remixe des Spots produziert. Der eine unter füttert den Spot mit Fakten, der andere stammt von Greenpeace und ist in seiner Aussage wesentlich zugespitzter. Da ich mich nicht zwischen den Spots entscheiden kann packe ich einfach mal beide hier rein.

Energiewende statt Greenwashing! Den Atomausstieg am 27. September an der Wahlurne verteidigen Schwarz-Gelb stoppen!

Remix Version 1



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Remix Version 2 von Greenpeace


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Via Netzpolitik.Org
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Die Generalprobe steht an


So mal wieder eine Meldung In Sachen Studium.Inzwischen ist die erste meiner beiden Hausarbeiten mit dem schönen Thema die Ägyptische Zivilgesellschaft fertig. Damit ist es nun soweit und die Generalprobe zu meiner Magisterarbeit steht an Thema meiner letzten Hausarbeit ist wie an anderer Stelle bereits geschrieben die Kissinger-Nixon Doktrin im Nahen Osten.Für diese Arbeit sind mittlerweile alle Vorbereitungen getroffen d.h. die Literatur bearbeitet und ganz gegen meine Gewohnheit eine Gliederung angefertigt.Kurz und Gut alles ist bereitet um aus 54 Seiten Notizen rund 30 Kompakte und inhaltlich möglichst Gute Seiten Text zu machen.

Ansonsten bin ich auch was die Magisterarbeit betrifft einen Schritt weiter. Nach Lektüre einer von Professor Ouaissa empfohlenen Arbeit über Frantz Fanon und Ali Schariati bin ich mir darüber klar das ich über diese beiden Menschen keine Arbeit schreiben will. Revolutionstheorie finde ich zwar interessant,aber 9 Monate nur darüber arbeiten ist mir dann doch etwas zu trocken, zumal ich ja wahrlich nicht den Studienschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie gewählt habe.

So Werde ich dann wohl doch eine Arbeit über Iranische Außenpolitik schreiben. Natürlich ist hier noch zu klären gegenüber welchem Land und zu welcher Zeit.Wenn es nach mir geht ist die Arbeit außerdem Politik-geschichtlich angelegt, weil das meinen historischen Neigungen und Stärken sicher entgegen kommt.Schlauer bin ich was das betrifft nächste Woche nach der Feriensprechstunde
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Ein Notopfer für die Printzeitung

Die Medien verändern sich rasant. Immer mehr Menschen informieren sich nur noch Online und der Absatz der klassischen Zeitung geht mehr und mehr zurück. In den USA führt das bereits zu einem regelrechten Zeitungssterben und ganze Lebensläufe werden zerstört. Es droht nicht weniger als die Verelendung eines einst stolzen Berufsstands.


Doch es gibt Hoffnung für alle diese Menschen. Dank der Aktion Buy one anyway können die Karrieren wenigstens einiger dieser Fachkräfte gesichert werden. Werden sie Journalisten Pate retten sie den Journalismus. alles weitere erklärt ihnen das folgende Video!

Buy One Anyway damit sie auch morgen noch mit Genuss umblättern können!




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via Stefan Niggemeier
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Open Flair 2009 ein Erlebnis !

Ich bin zurück vom Open Flair und hinter mir liegen 4 Tage Festival und rund 30 Bands. Bei dieser Menge ist es schlicht unmöglich sich detailliert über jede einzelne Band zu äußern, ganz davon abgesehen das eine solche Aufzählung auch schlicht langweilig und ermüdend für den Leser wäre. Deshalb belasse ich es bei den Bands die mir sehr gut gefallen haben, und bei einer Bewertung des Festivals an sich.

Am Besten gefallen haben mir Peter Fox der eine sehr gut produzierte und aufwendige Liveshow mit eigenem Orchester ablieferte, sowie Deichkind das den gelungen Abschluss am Sonntag bildete. sehr viel Spaß machten außerdem Subway to Sally, die Ska-Punker von Sondaschule oder auch Maximo Park um nur einige der Bands zu nennen die ich gesehen habe.

Eine Enttäuschung war hingegen Mia. Nicht dass ich ein besondere Fan dieser Kombo war oder bin, allerdings hatte ich im Vorfeld immer wieder gehört Mia gehöre zu den Besten Live-Acts ever. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, alleine dis stilistische Einordnung im Programmheft machte meiner Ansicht nach keinen Sinn, den mit Elektropunk hatte das was da kam reichlich wenig zu tun.Mehr erhofft hatte ich mir auch von Clueso, auf den ich nach kurzer Zeit verzichtete.

Daneben gab es aber auch eine Menge Bands die man mit dem Label nett versehen kann, von denen man also nicht umgehauen aber allemal gut unterhalten wurde. Dazu gehörten für mich zum Beispiel Zebrahead, 4Lyn One fine Day oder die Emil Bulls.

Und dann waren da noch die musikalischen Neuentdeckungen, nmit denen ich mich in nächster Zeit vielleicht noch etwas näher befasse. Dort wären vor allem die Mediengruppe Telekommander zu nennen, die mit intelligentem und im Vergleich zu Egotronic weniger aggressivem Elktropunk bestachen, oder the International Noise Conspiracy aus Schweden. sehr zu empfehlen wenn man auf gute Popmusik mit Songwriter Einschlag steht sind auch Bosse aus Hamburg Aus der Punk Ecke haben mir dann noch Art Brut recht gut gefallen. Ein Genuss war übrigens auch Olli schulz am Sonntagnachmittag, der sehr entspannten Deutschen Pop bot.


Überhaupt lässt sich die gesamte Atmosphäre auf dem Open Flair sehr gut mir der Vokabel entspannt zusammenfassen. Trotz vieler Menschen und reichlich Alkohol läuft alles recht gesittet ab und das Festival hat ein familiäres Flair. Das hat sicher auch mit der Tatsache zu tun, dass es beim Openflair neben den Konzerten auch ein Kleinkunstprogramm gibt. Dieses findet aber nicht auf demselben Gelände statt, was ganz klar zu kritisieren ist, und zwar insbesondere deshalb, weil man wenn man aufgrund eines Konzerts zu spät kommt nicht mehr ins Zelt gelassen wird. Dies ist mit einem Festival nicht zu vereinbaren und schafft Exklusivität. Ich kann zwar verstehen dass man keine Störung des Programms durch später hinzu kommende Besucher will, dann aber hat Kleinkunst auf einem Rockfestival nicht verloren und sollte lieber auf ein eigenständiges Festival ausgelagert werden.

Daneben gab es noch einige alberne Schikanen, wie etwa die Vorschrift von den Mitgebrachten Tetrapaks- erlaubt war ohnehin nur ein Liter Pro Nase die Deckel am Eingang wegzuwerfen. Oder aber das strikte Verbot von Crowdsurfing, das meiner Meinung nach völlig übertrieben ist.

Alles in allem aber macht das Open Flair absolut Spaß und ist zum Einstieg ins Thema Open Air Festival sehr gut geeignet. Ich werde auf alle Fälle in Erwägung ziehen auch 2010 wieder am Start zu sein, vorausgesetzt meine Magisterarbeit lässt das zu.

Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben
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