Twypper die twitternde Schreibmaschine

Hier mal ein cooles Gadget zum Kurznachrichtendienst Twitter.Bastler in den USA haben eine elektrische Commodore  Schreibmaschine so getunt, das sie die Twitter Timeline ausdruckt. Das braucht zwar an sich niemand,aber darum geht es ja bei Gadgets seit je her nicht.Was zählt ist das es geht.




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Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Wenn der Herr der Ringe auf wir sind Helden Trifft

Steht am Ende eine ziemlich schmerzhafte Parodie.

Viel Spaß mit Wir sind Elben und ihrem Hit  nur ein Ork!


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Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Atomwaffen sind Unislamisch

Mal wieder ermutigende Signale aus der Islamischen Republik Iran. Während die Welt gebannt auf die Atomverhandlungen stiert,stellt der einflussreiche Großajatollah Hossein Ali Montazeri in einem islamischen Rechtsgutachten einer sogenannten Fatwa fest, das Atomwaffen unislamisch seien.Für Montazeri der in der klerikalen Hierarchie  über dem Revolutionsführer steht verstoßen Atomwaffen gegen das Tötungsverbot  des Islans.Montazeri geht sogar soweit seien Anhänger aufzufordern Waffen ganz allgemein zu ächten. Er bezieht also eine ausgesprochen pazifistische Position.

Der Rebellische Großajatollah der schon seit 20 Jahren unter Hausarrest steht ging  nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl sogar soweit, dass die Islamische Republik weder republikanisch  noch islamisch sei.  Es handele sich nicht einmal mehr um eine „Herrschaft des Obersten Rechtsgelehrten“ (velayat-e faqih), sondern nur noch eine „Herrschaft der Sicherheitskräfte“ (velayat-e nezamiyan). Hintergrund der Fatwa ist ein interessanter Theologischer Disput, den Katajun Amnipur in ihrer diesem Post zugrunde liegenden Analyse erhellt.

Das Außenpolitische Signal das Montazeri und die Grüne Bewegung hier aussenden besteht wohl darin, das von einer Reformregierung unter der Führung Mir Hussein Mussawis keine Gefahr für die westliche Welt ausgehe. Ob das stimmt wird sich vielleicht noch zeigen.Wer aber glaubt Mussawi würde das Atomprogramm widerstandslos aufgeben irrt.Richtig ist aber wohl das Mussawi und seine Anhänger in der Atomfrage pragmatischer wären.
Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Warum ich Marienhof mag

Es ist mal wieder Zeit meine Leidenschaft für eine  Serie zu bekennen. Auch wenn es einem mit bald 30 und als ansonsten recht intellektueller Mensch  nicht unbedingt gut ansteht, ich mag nach wie vor Daily Soaps und gucke sie sehr gerne als Entspannung.Zu meiner inzwischen einzigen wirklich regelmäßig verfolgten Serie dieser Art hat sich dabei Marienhof entwickelt. Weitgehend geheilt bin ich hingegen von Verbotene Liebe oder Gute Zeiten Schlechte Zeiten wo ich nur noch höchst selten hängen bleibe.

Marienhof mag ich vor allem wegen seiner Gemütlichkeit.In diesem  Stadtviertel komme alle aus in etwa der selben sozialen Schicht,und alle kommen mindestens gut miteinander aus oder sind sogar miteinander befreundet . Auch Außenseiter haben hier ihren festen Platz, so gibt es seit Ewigkeiten einen Charakter mit der Glasknochenkrankheit,und seit 2008 mischt auch  ein Autistischer Charakter mit.Diesem wird gerade eine äußerst niedliche aufkeimende Liebesgeschichte mit einem durch sexuellen Missbrauch traumatisierten Mädchen auf den Leib geschrieben.Realistisch ist dies zwar wahrscheinlich nicht,den die wenigsten Autisten dürften in der Lage sein zu erlernen was Liebe ist und wie man damit umgeht, aber darauf kommt es in einer Dayli soap auch absolut nicht an.

Soaps entwerfen letztlich märchenhafte soziale Utopien, und von diesem Standpunkt aus gesehen gefällt mit das gemütliche Biotop Marienhof wesentlich besser als das ewig pseudo hippe Gute Zeiten Schlechte Zeiten oder der ermüdende Adligen Kleinkrieg in der Verbotenen Liebe.Marienhof stellt die Werte Freundschaft und Solidarität in den Mittelpunkt und zeigt so jeden Abend wie die Welt sein könnte wenn alle etwas netter zueinander wären. Für einen bisweilen Zynischern Realisten wie mich ist dies die richtige Portion Gegengift um die Welt ein wenig besser zu ertragen.
           
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Von Persien zum Iran!

Wie Kam es zur Umbenennung Persiens in Iran im Jahr 1935? Eine offensichtlich populäre Theorie besagt sie sei auf Vorschlag und als Ausdruck der Bewunderung für die Nazis erfolgt.Diese Theorie passt bestens in die Aktuelle Rezeption des Iran,schließlich rückt sie das Land in Nazi Nähe, und ermöglicht die Konstruktion einer Kontinuität von den 30er Jahren bis zum "Islamofaschismus"Mahmud Ahmadineschads.

Stimmen tut sie aber dennoch nicht wie sich bei Telepolis lernen lässt. Der Begriff Iran bedeutet zwar Land der Arier,dieser wurde aber eher Gegen den Willen der Nazis  gewählt. Mitte der 30er War das Verhältnis zwischen dem 3. Reich und Persien nämlich eher angespannt. Reichsbankpräsident Schacht musste sich bei einem Besuch im Jahr 35  mit Drittklassigen Gesprächspartnern zufrieden geben, dar der Schah sein Verhältnis zu den Sowjets nicht gefährden wollte. Auch war man in Teheran äußerst ungehalten darüber,das Nazideutschland  einerseits Perisische Oppositionelle gewähren ließ. andererseits aber Schah treue Gaststudenten an Deutschen Universitäten rassistischen Übergriffen ausgesetzt waren.

 Die Nazis  wiederum ärgerte das ausgerechnet ein Deutscher Jude ab 1929 die Persische Nationalbank aufbaute.Das Fass zum Überlaufen brachten aber Schikanen gegen den jüdischen Leibarzt Reza Khans und vor allem  die Tatsache das Nazideutschland ein Monopol auf das Arier sein verkündete.Schließlich begreifen sich die Perser  nicht zu unrecht seit tausenden Jahren  als die wahren Arier.So ist die Umbenennung wohl eher als Wink an die Nazis zu verstehen  wer hier der wahre Arier ist, denn als Ausdruck der Bewunderung.
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Auswandern in die DDR !



Dieser Tage begehen wir das zwanzigjährige Jubiläum des Mauerfalls in der DDR.Als einer der zentralen Gründe des Untergangs der DDR gilt nicht zu unrecht die Massive Fluchtbewegung von Ost nach West.

Telepolis erinnert in einem interessanten Artikel an den vergessenen Fakt, dass es zumindest in den 50er und 60er Jahren auch eine rege Migration in die andere Richtung gab. Junge Kommunisten Arbeiter und Intellektuelle verließen die Bundesrepublik teils in der Überzeugung mit der DDR in das bessere weil antifaschistische Deutschland zu kommen,andere erhofften sich aber auch bessere Arbeitsmarktchancen.

Unter den West Zuwanderern finden sich auch einige bekannte Gesichter wie etwa die Eltern Angela Merkels, der Liedermacher Wolf Biermann, der bekanntlich 1976 wieder ausgebürgert wurde oder der frühere Linksparteichef Lothar Bisky.Sicher handelt es sich bei diesem Thema eher um eine Randnotiz Deutsch-Deutscher Geschichte, jedoch finde ich es gut und wichtig auch solche Aspekte in Erinnerung zu rufen.

Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

Eine Neue Hauptstadt für den Iran!

Man könnte meinen der Iran hätte Probleme und Projekte genug. Immerhin strebt man nach Hegemonie am Golf der Verfügung über Atomenergie, und kämpft mit massiven innenpolitischen Problemen.Alles allerdings kein Grund das Iranische Volk nicht mit weiteren Visionen zu beglücken, auch wenn dieses wohl weniger an Visionen den an handfesten politischen Reformen interessiert sein dürfte, wie die Proteste im Sommer Eindrucksvoll bewiesen haben.

Wie Telepolis unter Berufung auf die Teheran Times berichtet hat der Schlichtungsrat dem Plan zugestimmt bis 2025 eine neue Hauptstadt zu errichten. Begründet wird dies mit der Tatsache das Teheran in einem extrem Erdbeben gefährdeten Gebiet liegt, allerdings müsste man dann auch Istanbul Los Angeles oder San Francisco verlegen.Außerdem wäre die Umsiedlung von 12 Millionen Menschen eine Mammut Aufgabe bei der man sich Fragen kann ob der Iran wirtschaftlich und logistisch überhaupt fähig ist sie zu stemmen.

Indes wäre ein Umzug der Hauptstadt keine historisch einmaliges Ereignis, den Teheran selbst wurde erst im 18.Jahrhundert anstelle Isfahans Hauptstadt. Weiter Beispiele für Neue Hauptstädte sind Brasilia , Ankara oder die erst kürzlich eingeweihte neue Hauptstadt Birmas

Eine Neue Hauptstadt hätte davon abgesehen auch den Vorteil, dass man sie von vornherein so planen konnte, dass oppositionelle Aufstände erschwert werden. Auch hierfür gebe es durchaus prominente Beispiele wie etwa Paris, das im 19. Jahrhundert aus diesem Grund umgestaltet wurde.Man sieht also die Idee einer neuen Hauptstadt ist gar nicht so verrückt wie man meinen konnte, allerdings fehlt mir zum jetzigen Zeitpunkt der Glaube das sie wirklich gebaut wird.
Henning Schmidt | , | 1 Kommentar

ZDFNeo


Heißt der neue heute gestartete Spartenkanal des ZDF. ZDF Neo soll leisten was dem ZDF Hauptprogramm seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten nicht mehr gelingt, nämlich die jüngere Zielgruppe von 25-49 erreichen. Zugleich soll der Sender wohl als eine Art Labor dienen, soll heißen was bei Neo gut läuft kann und soll später ins Hauptprogramm übernommen werden.

Erfolg bringen soll dabei eine Mischung aus Dokumentationen Spielfilmen und aus den USA und Europa eingekauften Serien. Beispielsweise bringt man die in den USA wohl sehr Erfolgreiche Comedyserie 30 Rock als Free-TV Premiere. Die Ersten beiden Folgen haben mir durchaus Spaß gemacht. Auch Seinfeld ist wenn auch keine neue Serie sicher kein schlechter Griff. Weiterhin gibt es noch die US-Krimiserie
In Plain Sight
ein Wiedersehen mit Miami Vice in einer neuen TV Fassung und einiges mehr.Infos zum Programm gibt es natürlich auf der Webseite zum Sender.


Ich bin etwas gespalten was Neo betrifft. Einerseits finde ich es eine mutige und interessante Idee des ZDF einen Kanal zu etablieren der gezielt junges Programm macht und versucht eine Alternative zu den Privatsendern aufzuzeigen. Andererseits aber markiert Neo die Kapitulation des ZDF Hauptprogramms. Man braucht sich jetzt nicht mehr anzustrengen das ZDF zu verjüngen den dafür hat man jetzt ja neo.Zusätzlich könnte für Neo seine niedrige Reichweite ein Problem werden, den es ist derzeit nur über DVB-S oder digitales Kabel  zu empfangen.Man wird sehen wie sich die Dinge entwickeln.      
Henning Schmidt | | Kommentar schreiben
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