Montaseri Junior warnt vor Untergang der Islamischen Republik

Und wieder etwas neues von der Iranischen Opposition Said Montaseri Filius des kürzlich Verstorbenen Regimekritikers und Großayatollahs Hossein Montaseri warnt bei Spon vor dem Untergang der Islamischen Republik.Diese Gefahr würde ich ohne weitere auch sehen. Als einen möglichen Katalysator für eine solche Entwicklung sieht Montaseri Junior übrigens eine mögliche Verhaftung oder gar Ermordung von Oppositionsführer Mussawi.

sympathisch pragmatisch zeigt sich Montaseri Junior bei der Frage was am Ende der Proteste stehen sollte. Er Kann sich sowohl eine grundlegend reformierte islamische Republik, als auch eine säkulare Republik und sogar eine Rückkehr der Monarchie vorstellen. Hauptsache sei das die Menschen in Freiheit leben können und ihre Stimme gehört würde Dies ist ein sehr frommer Wunsch der wohl nicht in Erfüllung gehen dürfte, es sei den es kommt zu einer nicht vorhersehbaren glücklichen Fügung

Ansonsten verwette ich jetzt schon einiges das es im Falle des Sturzes der Islamischen Republik zu Flügelkämpfen über die Frage des Danach kommen wird. Dazu muss man kein Prophet sein, sondern sich lediglich die Frühzeit der Islamischen Republik in Erinnerung rufen. Dort übernahm zunächst der gemäßigt islamische Mehdi Bazargan die Macht, ehe nach 2 Jahren Kampf ab Anfang 1981 die heutige Theokratische suprimatie errichtet wurde.Es könnte uns also noch einiges bevorstehen
Henning Schmidt | ,

Kommentare:

  1. [Nicht nur] im Fall des Irans wäre die Ablösung der Islamischen Republik durch die Monarchie keine Rückkehr, sondern ein Fortschritt. Man muß sich nur das Reformprogramm Schah Muhammed Resa Pahlevis anschauen.

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  2. Also Ich würde im Bezug auf Monarchie im Allgemeinen sagen, das sie wenn sie aufgeklärt und Konstitutionell ist zumindest keinen Widerspruch zur Demokratie darstellt. Sie jetzt aber als generellen Fortschritt einzustufen fällt mir Schwer. Was die Weiße Revolution Schah Muhammed Resa Pahlevis angeht würde ich vor Idealisierungen warnen. Pahlavi wollte mit diktatorischer Gewallt einem zutiefst religiösen Land eine radikale Modernisierung aufzwingen,ohne Rücksicht auf die Kulturelle Identität der Iran.
    Außerdem untergrub er durch den Versuch Bazaris und Geistlichkeit zu entmachten die Grundlagen seiner Herrschaft und war am Ende nicht mehr als ein blutiger Militärdiktator der folgerichtig fiel.

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