Wie die Industrie Kino.to jagt


Es gibt da im Deutschsprachigen Web einen neuen Trend. Nachdem vielen das Downloaden von Inhalten aus einschlägigen P2p Börsen zu riskant wird, ist es in Mode gekommen sich die Filme und Serien stattdessen im Internet streamen zu lassen. So kann man sie zwar nicht digital besitzen, aber trotzdem sehen. führend hierbei ist die Platform Kino.to, die in Kooperation mit Filmpiraten Nutzer auf Video Hosting Seiten leitet wo man sich dann die Filme ansehen kann. Geld verdienen die Macher übrigens damit Nutzer der Seite in äußerst fragwürdige Abo und Abmahnfallen zu locken.

Für mich ist alleine diese Information ein Grund diese Seite nicht aufzusuchen,ganz davon abgesehen das ich es albern finde  heute zunehmend in HD aufgenommene Filme und Serien  in mieser Flashqualität zu konsumieren.Ich finde wenn man schon nicht bereit ist zu bezahlen sollte man die Sachen schon herunterladen, dann kann man sie wenigstens auch offline sehen und an Freunde weitergeben.

Offenbar sind die Macher von Kino.to im Vergleich zu den ganzen Piraten der Vergangenheit recht gerissen. Jedenfalls berichtet die Wirtschaftswoche in einem schönen Artikel wie sie der Justiz seit bald 2 Jahren immer wieder durch die Finger  schlüpfen.Man darf wohl gespannt sein wie lange es dauert bis Kino.to offline ist. Dann wird es nicht allzu lange dauern und die nächste Ersatzplattform geht online.

Die Industrie sollte endlich begreifen das sie gegen das Netz nicht durch Strafverfolgung  gewinnen kann und vor allem  attraktive Produkte entwickeln die Kino.to den Zulauf nehmen. Wo der Markt das Bedürfnis legal befriedigt geht die Illegalität zurück. Der Erfolg von Spotify in Skandinavien zeigt dies für den Musikbereich exemplarisch.
Henning Schmidt |

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