Bye Bye Bundeshorst



Da ist unser Bundeshorst tatsächlich gestern zurückgetreten. Viele Leute bedauern dies ja zutiefst. Ich persönlich finde es auch schade, jedoch nicht weil ich diesen spröden Sparkassendirektor an der Staatsspitze sonderlich vermissen werde,sondern weil ich finde das er im Bezug auf Afghanistan und Auslandseinsätze schlicht die Wahrheit gesprochen hat. Wer die Wahrheit sagt muss eigentlich nicht zurücktreten. Normalerweise bleiben im Gegenteil Lügner in diesem Land im Amt,siehe Roland Koch in Hessen, der jetzt nicht wegen seiner diversen Affären, sondern eher um Merkel zu ärgern abtritt.

Deshalb halte ich Afghanistan eher für Vorgeschoben.Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das jemand nur deshalb zurücktritt, weil er sich von Medien und Politik schlecht behandelt fühlt. Ich tippe eher darauf, das er keine Lust mehr auf sein Amt hatte, und zusätzlich eventuell ein lukratives Angebot aus der Wirtschaft erhalten hat.Eventuell ist er sich aber auch der Überflüssigkeit seines Amtes bewusst geworden, uns wollte ein Zeichen setzen.So oder so ist es jedenfalls ein einmaliger Vorgang, dass ein Bundespräsident 4 Jahre vor Ablauf seiner Amtszeit hinschmeißt. Jetzt hat auch die CDU ihren Lafontaine-Komplex weg.Allerdings wird Bundeshorst wohl kaum eine CDU Abspaltung gründen, was die schöne Analogie leider ein wenig zerstört. So oder so es ist Zeit sich zu Verabschieden.


Das tut dieser Blog mit einem satirischen zwinkern. Reinald Grebe hat ein schönes Stück über die Überflüssigkeit des Amtes an sich geschrieben. Es heißt Schlicht  der Präsident und bringt die Ödnis dieses Amtes gut auf den Punkt. So ein gleichförmiger Alltag kann schon sehr ermüden.


Viel Spaß !

   

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Henning Schmidt | , ,

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