Bilder und sonstige Eindrücke von der Kettenreaktion in Biblis


Gestern war ich nach langer Abstinenz wieder einmal Teilnehmer einer Großdemonstration. Zuletzt hatte ich mich dazu im Herbst 2002 anläßlich einer Anti-Stoiber Demo von ATTAC in Köln mobilisieren lassen. In den Letzten beinahe 8 Jahren war ich immer entweder zu faul oder hielt mich aus Angst vor Randale raus. Gestern jedoch ließ ich mich durch den breiten Aufruf an dem unter anderem auch die Grünen beteiligt waren überzeugen. Und so ging es gestern zu Menschenkette gegen Atomkraft.

Mein Grüne Jugend Kollege Fritz und ich setzten uns  in den Zug nach Biblis wo wir nach 2 Stunden Fahr ankamen. Da das Wetter extrem sommerlich war, stellte sich sehr schnell heraus, das es an diesem Tag wohl eine ziemlich große Mobilisierung geben würde, und somit die Hoffnung der Organisatoren aufgehen würde ein starkes Zeichen gegen Atomenrgie zu setzen. Misslich war das wir rund eien Stunde Fußweg vom Bahnhof zum AKW hatten, was spezielle auf dem Rückweg nach zu diesem Zeitpunkt bereits 6 Stunden in der Prallen Sonne ziemlich an meine Subsatanz ging . Erschwerend kam himzu das ich mir die Hitze unterschätzend nicht zu trinken mitgenommen hatte. Mit Helfe der Getränkestände auf dem Gelände und der Solidarität von Fritz konnte aber schlimmeres abwenden. Und erlitt keine Kollaps. Einzige Folge meiner Sorglosigkeit ist ein leichter Sonnenbrand im Nacken.

Am Kraftwerk angekommen präsentierte sich eien ausgesprochen entspannte und fröhliche Schar, die sich von Anti-AKW Veteranen  über sehr Viele Junge Leute, von denen viele auch nicht Organisiert waren, bis hin zu jungen Familen reichte, die sich teilweise mit Buggys in die Kette einreihten. Pollizisten wurden freundlich gegrüßt und traten die Demonstranten ebenso freundlich entgegen. Kurz und gut, es lag zu keinem Zeitpunkt Randale in der Luft. Alles lief sehr entspannt ab. Zwar gab es wohl auch einen kleinen Antifa und Anarchisten Block, uns begegneten fröhlich Menschen von der FAU, diese suchten aber  keinen Ärger, würden aber trotzdem sofort vom Staatsschutz beäugt. Insgesamt herrschte eien sehr alternative Atmosphäre, wie es sich für Linke Demos gehört gab es beispielsweise eine Vegane Bio Volxküche.Interessant war auch zu sehen das sehr viele Basisgruppen aus Südbaden der Schweiz und dem Elsas  angereist waren, sodass der Protest sogar eine leichte Paneuropäische Note erhielt.Insgesamt war es wirklich ein schöner Tag und ich bin gern wider bei ähnlichen Aktionen dabei !

Atomkraft abschalten ! Kein Ausstieg aus dem Ausstieg !

Zum Abschluss noch ein paar Beweisfotos !


Eines der radikaleren Transparente hier getragen von der Linksjugend Solid



Ein kleiner Abschnitt der Kette 




Ein Blick über die Menge
Schausterben vor dem AKw klappt auf diesem Foto leider nur teilweise

Der Autor mit seinem Freund und Parteikollegen Jan S vor der Kette
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Ta’arof - Der Iranische Knigge



Eine der Viele Besonderheiten der Persichen Kultur istTa’arof. Das ist sozusagen die Iranische Form des Knigge. Hier ist nach einem extren feinsinnigen Code geregelt was man wann und wie annimt oder ablehnt, oder welche Höflichkeitsformen zu beachten sind. Mir war Ta’arof  auf meinen Exkursionen nie bewusst und so mus ich leider feststellen das ich mich seinerzeit teils böse daneben benommen habe. gelernt habe ich das auf dem Blog meiner Komilitonin Christine . Die war nicht nur 2008 eine meiner Reisegefährtinnen, sondern darüber hinaus  bis vor kurzem ein halbes Jahr zum Studieren im Iran.Sie kennt das Procedere alson ganz gut.Die wichtigsten Regeln hat Christine in einem wie ich finde Charmanten Eintrag zusammengefasst.Mit seiner Hilfe  sollte es mir und auch jedem Leser möglich sein die schlimmsten Fallen zu umschiffen

Danke für diesen Service Christine!

Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Von Nazis und Vulkanen



Es ist schon schwer faszinierend wie sehr dieser Isländische Vulkan den globalisierten Kapitalismus in den Wahnsinn treibt, Schon Seit 6 Tagen ist der Luftverkehr schwer gestört,und Warenströme unterbunden. Die esten Pessimisten befürchten bereits schwere Versorungsprobleme in Supermärkten hierzulande.  es scheint fast so, als würde die Natur der Menschheit gehässig in die Suppe spucken und sich für die Umweltzerstörung rächen. Andererseits  bringt der Vulkan Fluglärm geplagten Linderung.

Etwas um die Ecke gedacht lässt sich aus der aktuellen Situation aber auch ein Schräger Ns-Vergleich konstruieren. Dieser Aufgabe hat sich die Tatanic angenommen. Ich finde den Strip zwar nur mittelmäßig, aber an "führers Geburtstag" kommt man eigentlich nicht ohne eine NS-Referenz aus. Deshalb nun viel Spaß mit dem neusten Werk aus dem Hause Titanic!



Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Henning Kann's nicht lassen



So Konnte man die Konzeption meines Sommersemesters 2010 überschreiben. Selbstverständlich arbeite ich immernoch intensiv an der Magisterarbeit, wie im Vergangenen Semester kann ich es mir aber einfach nicht verkneifen einige Seminare zu besuchen die einfach sehr interessant klingen, Wenn alles so klappt wie ich mir das vorgenommen habe läuft das Semester bis Juli folgendermaßen:


Montags wird wie gehabt Von circa 10-16 uhr an der Magisterarbeit gelesen oder an ihr geschrieben.. Anschließend geht es zur intelektuellen Zerstreuung von 18-20 Uhr zum Seminar  Islamismus und Arabischer Nationalismus, wo ich mich mit der Frage auseinandersetzen werde ob der Islamismus nicht wie bisher gedacht, eine anti-Nationalistische ideologie ist, sondern vielmehr den Arabischen Nationalismus ersetzt.

Dienstags geht es dann nach einem eher kurzen Arbeitstag der sich auf den Zeitraum 9 oder 10-13:30 erstrecken soll zur Vorlesung  Geschichte des Nahen Ostens nach 1800. Nach einer 3 stündigen Lücke die es efffektiv zu nutzen gilt höre ich mir dann noch von 18-20 uhr  eine Vorlesung vom sehr bekannten Professor Udo Steinbach an

Mittwochs geht es dann ganz früh um 8 noch vor der Arbeit  an der Magisterarbeit zur Zweiten Vorlesung bei Udo Steinbach. Dies dreht sich um die Machtambitionen und Potenziale des Irans, ergänzt also die Magisterarbeit perfekt. 

Ich werde dabei wahrscheinliich nur für die beiden Veranstaltungen am Montag Abend und Dienstag Mittag  versuchen auch wirklich die Texte zu lesen und aus den beiden anderen   durch zuhören etwas ziehen. Außerdem möchte ich versuchen die Texte selbst zu lesen. Sie sollen wenn möglich keine Stunden des wertvollen  Hilfs und Lesestunden Budgets  verbrauchen .Diese sollen weiter für die Arbeit,  sowie Putzen und andere Lebensparktische Assistenz reserviert bleiben. 

Das klappt nur wenn die gescannten Seiten groß genug gedruckt sind oder sich zumindest gut am Computer zoomen lassen. Sonst werden meine Augen erfahrungsgemäß sehr schnell müde. Morgen sind die Texte Online. wünscht mir also Glück! klappt das nicht wird eben nur manchmal mit gelesen, indem Lesetunden genutzt werden. Klare Priorität hat aber weiter die Arbeit. Also bitte keine Sorgen machen, Dies geht insbesondere an meine liebe Familie! 

Ich habe seit Oktober sehr gut gearbeitet und sollte es mir leisten können auch noch ein bisschen was universitäres aus Spaß zu machen.So nun ist es gleich halb eins und wenn ich es tatsächlich morgen um 8 an die Uni schaffen will, muss ich jetzt ins Bettchen.Sonst bin ich weder bei der Vorlesung noch beim Arbeiten danach fit. 

Ich wünsche allen eine Gute Nacht!   


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Das Unbehagen an der Digitalen Macht



Unter diesem Titel hat die  Frankfurter  Allgemeine Sonntagszeitung eine spannende Debatte zwischen dem Politikwissenschaftler und Mitherausgeber des Magazins  Foreign Policy Evgeny Morozovy* und dem Medienwissenschaftler sowie Professor für Neue Medien Clay Shirky** veröffentlicht. Leitfrage ihres Gesprächs ist, welche Rolle das Internet und Soziale Netzwerke als Neue Medien  insbesondere in Diktaturen spielen.Ist das Internet tatsächlich der Heilsbringer und der Schlüssel für Demokratie? Oder erleichtern soziale Netzwerke und das Netz richtig genutzt Regimen nicht sogar die Kontrolle und vor allem die Propaganda?  Mir fällt da der Fakt ein, dass im Iran nicht nur viele reformorientierte Geistliche Botschaften über das Netz vertreiben, sondern dies natürlich auch Konservative Kleriker tun.

Das Gespräch ist wirklich sehr lesenswert. Vor allem sind die Rollen ganz gut verteilt. Während Morozovy eher skeptisch auf die realen Möglichkeiten des Netzes blickt, betont Shirky eher die Potenziale des Netzes und weist ihm eine wichtige Rolle zu. Interessanterweise nähren sich die beiden Kontrahenten im Laufe des Gesprächs aber einander an. Alles in allem eine sehr anregende Lektüre  die ich hiermit empfehlen möchte



*  Evgeny Morozovy beschäftigt sich auch auf seinem Blog Net Effect  regelmäßig mit den Auswirkungen des Internets auf die Globalen Politischen Strukturen.


**Clay Shirky lehrt „Neue Medien“ an der New York University. Er beschäftigt sich mit dem Einfluß  sozialer Netzwerke auf unsere Kultur. In seinem 2008 erschienenen Buch „Here Comes Everybody“ untersuchte er die Wirkung von Online-Tools wie Twitter, Flickr, Wordpress oder MySpace 

Via Netzpolitik 

Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Karzai hat die Schnauze voll!


Afghanistans Präsident Hamid Karzai 2001 von den USA eingesetzt reicht es offenbar. Vor kurzem drohte er den USA   die Nato Operationen zu blockieren  und wendet sich nun mehr und mehr einem Bündnis  mit den Taliban zu.Was aus westlicher Sicht undankbar scheint ist für mich nur logisch. Aufgrund der desaströsen Nato-Strategie gerät der Westen immer mehr in die Kritik, und Karzai  kann wohl nur über  den Abzug der Ausländischen Truppen 2011 hinaus überleben,wenn er sich vom Westen abnabelelt und seien Machtbasis Afghanisiert. Es dürfte weiter lustig werden in Afgahnistan.

Folgende kleine Karrikatur gibt Karzai wertvolle Tipps was es braucht um als wahrer Taliban annerkannt zu werden !


 


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Piraten und Grüne sind sich nahe !



Ich sage ja schon lange das sich Piraten und Grüne im Grunde genommen ziemlich nahe sind, wennn man ihre Positionen zu Bürgerechten und Netzpolitik betrachtet. Auch die Bildungspositionen wirken ziemlich Kompatibel. Andere Bereiche sind ja noch nicht ausgearbeitet und werden oft mit einem nervigen wir Stehen über allen Lagern und Gesellschaftlichen Problemen Habitus verdrängt. Man ist Post-Links,Post-Rechts, Post- Gender um einige Beispiele zu nennen. Ich nenne die Piraten deshalb inzwischen gerne ein wenig spötisch die Post Partei.

Dennoch kann sich Dialog zwischen Zwei Bürgerrechtsparteien lohnen. Dieser Findet jetzt in Ansätzen auch statt. In der FR ist ein Interessantes Streitgespräch zwischen dem Hessischen Grünen Vorsitzenden Tarik Al-Wazir und dem Landesvorsitzenden der Piraten Hessen Uwe Schneider zu lesen


Viel Spaß damit ! 

Henning Schmidt | | 6 Kommentare

Österliche Vergebung



Hier passend zum Vorletzten Eintrag noch eine weitere Karikatur zum Thema Missbrauch in der Kirche.Vergebung wird dringend erbeten!




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Frohe Ostern 2010



Ein bisschen Spät aber noch nicht zu spät wünsche ich allen LeserInnen  frohe Ostern 2010 !

Für mich waren es bis hier hin entspannte Tage. Freitag bin ich zum wiederholten Male daran gescheitert die 10 Gebote mit Charlton Heston komplett zu sehen, gestern gab es einen entspannten aber viel zu teuren österlichen Umtrunk  mit Bassi Raf Ivonne und Denis, und heute hab ich mich entspannt und Müde durch das Osterprogramm gezappt- Hengengeblieben bin ich beim Wunderschönen Kinderfilm die Brüder Löwenherz, dessen letzte Minuten gerade noch laufen. Gleich gucke ich entweder Tatort,10.000 BC,oder einfach ne DVD.

Morgen wird dann entspannt ein bisschen für die Arbeit gelesen,und wahrscheinlich ähnlich wie Heute abgehangen. Vielleicht gebe ich auch die letzten 10€ aus der netten Osterspende meines Vaters für Kino aus.Werde gleich mal schauen was so läuft.


 
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Wenn Kinderhass zum Vorteil wird




Eine Schöne Karikatur zum Thema Missbrauch in der Kirche !


Viel Spaß !














Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Der letzte Rest vom Biegeneck




In Marburg gab es bis Anfang der 1990er Jahre ein Viertel mit dem Schönen Namen Biegeneck Es stand genau dort, wo heute die Lahncenter Einkaufspassage samt Hotel, sowie  das Cineplex beheimatet sind. Damals gab es in Marburg eine richtige soziale Bewegung zur Rettung des kleinen Stadtquartiers,doch gegen Torurismus Kongresse und Komerz hatte sie keine Chance und so wurde das Viertel abgerissen.

Ein Gebäude jedoch überlebte den Kahlschlag, und ist Denkmalgeschütztes einziges  Überbleibsel des Biegenecks. Es handelt sich hierbei um das Haus Pilgrimstein 25 früher war hier die Jüdische Gemeinde zu hause,heute ist es die Heimat des Super Leckeren Imbiss Curry King.Dessen Besitzer lässt gerade seinen Außenbereich Pflastern und erzählte mir das er dabei strikten Denkmalschutzauflagen unterliege, da es sich wie schon erwähnt  um das letzte Haus des Biegenecks handele. Leider fand ich im Netz keine Belege für diese Story, kann mir aber auch nicht vorstellen das der Besitzer Denkmalschutzauflagen erfindet.Erstens hat er nichts davon, zweitens ist die Geschichte aufgrund der Nähe des Hauses zum Lahncenter plausibel, und drittens steht in Marburg gefühlt sowieso jedes zweite Haus unter Denkmalschutz. Man kann also von Autentizität ausgehen.

Nachtrag

Dies ist der Erste Eintrag im Ressort Wissen das keiner Braucht seit drei Jahren  Ich hoffe Speziell meinen Freunden Raf, Bassi und Julia, die dieses Thema auf dem Blog sehr vermisst haben eine kleine Freude gemacht zu haben.  Ab jetzt gibt es wieder öfter mehr oder minder nutzlose Splitter Allgemeinwissen zu lesen.

 
Henning Schmidt | , , , | Kommentar schreiben
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