Iran baut google Alternative



Ich mag ja meine Iraner irgendwie. Nicht nur das ihr Neokonservativer Präsident einen diebischen Spaß daran zu haben scheint, die Welt zu schockieren und zu provozieren, worauf diese unsinniger weise immer wieder einsteigt und ihm damit erst die Chance gibt sich so richtig schön als Held der arabischen Straße zu inszenieren, nein darüber hinaus sind die Iraner manchmal auch einfach trotzig wie die kleinen Kinder. So ist das Internet nicht zuletzt seit den Protesten des letzten Jahres ein zunehmendes Ärgernis, udn damit natürlich auch Google als die Suchmaschine schlechthin eine potenzielle Bedrohung.

Scheinbar hat das Regime inzwischen eingesehen das. das der Durchschnitts Iraner einfach nach einer Möglichkeit verlangt im Internet zu suchen,und es daher offenbar nicht praktikabel ist Google zu sperren ohne etwas anderes zu bieten.  Deshalb soll jetzt bald eine staatliche Suchmaschine die laut Jerusalem Post auf den Namen Oh Lord hört entwickelt werden., Angeblich natürlich vor allem weil eine soclhe heimische Searchengine schneller billiger und sicher sei.

Wahrscheinlich geht es aber doch eher darum mit einer eigenen Suchmaschine den ersten Schritt in Richtung eines voll kontrollierten Iranischen Internets nach chinesischem Muster zu gehen, auch wenn den Iranern dafür zumindest im Moment wenn man der Jerusalem Post glaubt noch das Know how fehlt.  So bleibbt die Sache wohl vorerst eine amüsante Randnotiz, aber wer weiß schon wie lange es dauert bis das Regime seine Überwachungsziele erreicht.  wenn sie tatsächlich China kopieren, kämen die Iraner  der perfekten Überwachung relativ nahe.
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Deutsch für Nazis Teil 3



Extra 3 hat wieder zugeschlagen  und eine Neue Folge Telekolleg Deutsch für Nazis produziert.Teil 1+2 finden sich übrigens innerhalb dieses sympathischen Webangebots hier und dort Immer wieder gut finde ich auch das Telekolleg Imbiss Deutsch

Nun aber genug der Vorrede!

Viel Spaß!




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Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben

Onkel Emma


Es gibt Aspekte an meiner Lebensführung die sind trotz aller Anpassung an den Mainstream noch immer zwar nicht Linksradikal, aber immerhin schön Links alternativ. So kaufe ich seit  Mittlerweile 8 Jahren Bücher sowie Konzert und Kabbarettkarten grundsätzlich in der als kollektiv organisierten Buchhandlung Roter Stern(Vgl. diesen Eintrag)  Auch mein Lieblings Café ist nicht irgendeines, sondern das ebenfalls als  Kollektiv organisierte Cafe am Grün, direkt neben der eben erwähnten Buchhandlung,weshalb der Laden oft urtümlich Café Roter Stern genannt wird. Auch   publizistisch gehört mein Herz der als Genossenschaft organisierten Taz, auch wenn man hier eingestehen muss das rein vom Inhalt der Zeitung her gesehen vom Linken Grundgedanken oft  nur noch  Reste zu sehen sind.Immerhin bietet die Taz aber solide Linksliberale Standpunkte und berichtet nach wie vor oft kritisch über Themen welche man in anderen überregionalen Zeitungen gar nicht findet. Außerdem bin ich ja schon seit 2004 bei der Grünen Jugend und der Grünen Partei aktiv,allerdings nur begrenzt  weil ich Die Grünen nach wie vor eher als Hobby  statt als  Karrieresprungbrett sehe.

Seit Donnerstag Nachmittag  habe ich nun einen Neuen Baustein in meine  Linksliberale Lebensführung aufgenommen  Ich bin nämlich nun Mitglied bei Onkel Emma Hinter Onkel Emma verbirgt sich eine typisch Linke aber wie ich finde sehr sympathische Idee. Onkel Emma ist zunächst einmal ein Bioladen. Jedoch ist Onkel Emma von eingeweihten auch nur Emma genannt kein gewöhnlicher Biosupermarkt. Wie oben angedeutet muss man bei Onkel Emma vielmehr Mitglied sein, um dort einkaufen zu können. Jedes Mitglied zahlt Abhängig von seiner Haushaltsgröße einen Mitgliedsbeitrag, in meinem Fall ist dies leider der Höchstbetrag von 16€, sowie im Ersten Monat ein Zwangsdarlehen von 40€ , welches man aber zurück bekommt sobald man seine Mitgliedschaft beendet. Für dieses Geld erhält man dann Bioprodukte zu Preisen, die nach Angaben der Betreiber deutlich unter den Preisen von reinen Biosupermärkten oder Bioabteilungen in normalen Supermärkten liegen, ob das wirklich so ist kann ich nach einem Einkauf noch nicht beurteilen, vertraue aber auf die Ehrlichkeit der Besitzer  die wie es sich für ein Linkes Projekt gehört den Laden  im Kollektiv betreiben. Natürlich ist bei Onkel Emma einkaufen deutlich Teurer als beim Discounter, und eine Vollversorgung  mit Onkel Emma Produkten kann ich mir nicht ohne Einschnitte im Kulturbereich leisten zu den ich zumindest im Moment nur begrenzt bereit bin. Ich plane aber zukünftig bestimmte Produktgruppen Konsequent bei Onkel Emma einzukaufen, so zum Beispiel Joghurt Gemüse oder Obst. Bei letzterem gefällt es mir schon nach einer Benutzung, sehr dass es tatsächlich für nahezu jedes Gemüse oder Obst Stückpreise gibt. Man ist also nicht wie beim Discounter gezwungen ein ganzes Netz Kartoffeln zu erwerben, wenn man weiß das man eh nur fünf  isst kauft man eben auch nur fünf. zu guter Letzt gibt es in Marburg nur bei Onkel Emma  die ziemlich Geile Club Mate Limonade.

Um die Fixkosten für die Mitgliedschaft gut verkraften zu können habe ich Maßnahmen zur Gegenfinanzierung ergriffen und nach 7 Jahren das Tazabo gekündigt, da ich aber nicht ganz ohne Taz kann habe ich mir eine Hintertür offen gelassen  und mir ab ende Oktober ein digitales Tazabo bestellt. das kostet dann nur noch 10 statt 23€ im Monat, womit der Onkel Emma Beitrag schon fast raus gewirtschaftet ist. im nächsten Schritt werde ich dann wohl in kürze bei Greenpeace kündigen, und  das GEW Intermezzo beenden,den es ist mir einfach nicht ersichtlich wo diese Gewerkschaft trotz des Wissenschaft in ihrem Namen  angehende Jungwissenschaftler oder den Mittelbau an den Unis vertritt oder weiterbildet. Ich jedenfalls bekomme dauernd nur Material  für Lehrer.

Wer jetzt auch gerne Mitglied bei Onkel Emma werden will, muss sich übrigens gedulden. Dar der Laden schon seit Jahren eine ausreichende Mitgliederzahl erreicht hat, werden keine Mitglieder mehr ad hoc aufgenommen.InteressentInnen  müssen sich deshalb auf eine lange Warteliste setzen lassen, und werden dann benachrichtigt, sobald ein Platz frei wird. Ich habe jetzt über ein Jahr gewartet. Es ist also im gewissen Sinne ein Privileg Mitglied sein zu dürfen.
Henning Schmidt | , , | Kommentar schreiben
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