Oman- oder im Auge des Tornados



Die Unruhen im Nahen und Mittleren Osten gehen weiter, und mittlerweile brennt es an so vielen Stellen, dass man allmählich den Überblick verliert. Nach den erfolgreichen Revolten in Tunesien und Ägypten  toben derzeit Aufstände im Jemen, Algerien, Libyen und Bahrain. Selbst im Polizeistaat Iran gab es wieder Proteste,auch wenn dieses schnell beendet wurden und wohl kein neuer Aufstand zu erwarten ist


Inmitten dieses Revolutionstornados gibt es allerdings ein Land, indem es wie im Auge eines Tornados vollkommen ruhig ist. Dieses Land ist das Sultanat Oman, über dessen Erfolgsrezept das Soukmagazin   berichtet.Garant dieses Friedens ist Sultan Qabus bin Said. Er hat offenbar geschafft woran diemeisten anderen Staaten der Region gescheitert sind, nämlich ein funktionierendes Entwicklungsmodell zu installieren. Als sich der Monarch 1970 an die Macht putschte war Oman das  unterentwickeltstes  Land der Region. Es gab kaum Asphalt Straßen, und nur sehr wenige Schulen.40 Jahre später sieht dies anders Aus. Der Sultan ließ die Ölrente gezielt in Infrastruktur und Bildung investieren, und baut auch bereits an alternativen Einnahmequellen für die Zeit nach dem Öl. Hier ist vor allem der Tourismus wichtig.

Außerdem wird eine gezielte Omanisierung der Wirtschaft betrieben. Das heißt anders als in anderen Staaten der Region, wo die meiste Arbeit von Gastarbeitern erledigt wird, setzt man darauf nach und nach mehr und mehr Aufgaben durch gut qualifizierte Einheimische erledigen zu lassen.Deshalb  herrscht in Oman auch bei weitem kein so großer Mangel an Arbeitsplätzen und Perspektiven wie anderswo, Arabiens Herrscher sollten sich das Beispiel Oman gut ansehen, den anscheinend zeigt es, wie man Renten richtig einsetzt und sein Land gut entwickelt und dabei vor allem dne sozialen Frieden und Stabilität wart-

   
Henning Schmidt |

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