Ich bin (erst mal) Kein Student mehr!



De facto ist mein Studium ja schon seit Ende Februar vorbei, mit dem heutigen Tag hat es aber auch formal sein Ende gefunden. Bis gestern war ich nämlich immer noch eingeschrieben,nun  bin ich offiziell exmatrikuliert,also kein Mitglied der Philipps-Universität Marburg mehr. Das bedeutet ich habe kein Semesterticket mehr, muss in den nächsten Tagen eigentlich meine jetzige Ucard  abgeben, und bei der UB eine neue  beantragen mit der ich dann noch Kopieren und ausleihen aber eben nicht mehr essen kann. 

Vor allem aber habe ich  keinen Zugriff mehr auf die Computer an der Uni oder die Datenbanken und elektronischen Zeitschriften  welche die Uni abonniert hat. Letzteres ist ein ärgerliches Infrastruktur Problem,den damit fehlt mir eigentlich  ein wichtiges Instrument für die Recherche zum Thema Exposé für die  Dissertation mit dessen Ausarbeitung ich dann bald beginnen möchte.Eine Themenidee existiert auch schon, ich gebe sie allerdings erst öffentlich  bekannt wenn sie von meinem Avisierten Doktorvater Professor Ouaissa abgesegnet ist. derzeit denke ich noch über eine zweite Idee nach  um für den Fall  der Fälle noch eine Reserve im Ärmel zu haben.

Ist das Thema dann gefunden und das Exposé ausgearbeitet kann ich mich als Promovierender wieder einschreiben, die Rückkehr in den Studentenstatus ist also möglich und beabsichtigt.Nur der Zeitpunkt ist offen und hängt davon ab wie schnell ich das Exposé zur Marktreife bringe. Ein paar Monate harte Arbeit muss man  wohl einplanen. Danach beginnt die Suche nach Geldgebern, sprich die Bewerbung für Stipendien, den die Hoffnung auf eine  Stelle an der Uni wurde mir vor 3 Wochen  nachhaltig  ausgetrieben.

Man sieht also in den nächsten Monaten steht mir viel Arbeit bevor und ich werde auch ein bisschen Glück benötigen um tatsächlich ein Stipendium zu erhalten. Vor allem brauche ich ein solches um möglichst schnell aus den Fängen der Hartz 4 Bürokratie flüchten zu können. Ich hege im Moment schon Ängste mein Fallmanager könnte mir nicht die nötige Zeit zur Ausarbeitung des Exposé einräumen sondern Druck auf mich ausüben und  mich in irgendeine dämliche Maßnahme stecken,aber erst einmal abwarten,vielleicht wird  es ja alles gar nicht so schlimm und der Mann ist sogar ganz kooperativ!

So oder so wünscht mir Glück!

Henning Schmidt |

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