Mit einem Fuß in der Tür !



Nach meinem Gejammer über meinen ausgelaugten Zustand vor ein paar Tagen, möchte ich diesmal wieder von etwas positivem berichten.Seit Donnerstag den 25.8. gegen 17 uhr befindet sich meine Bewerbung um ein Promotionsstipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung nämlich offiziell auf dem Postweg. Das Rennen um ein Stipendium hat nun also offiziell begonnen.Zugleich habe ich seit gestern für Zunächst ein Semester einen Schreibtisch am Marburger Centrum für Nah- und Mittelost-Studien sicher. Die einzige Gegenleistung welche ich dafür erbringen muss ist die Koordination des interdisziplinären Doktoranden Kolloquiums des Centrums. Dies verspricht aber aufgrund recht weniger Anmeldungen für Vorträge eine nicht allzu stressige Aufgabe zu werden.

Damit habe ich es auch ohne Stelle geschafft am Centrum einen Fuß in die Tür zu bekommen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, ab Oktober dann meine Tage anders zu organisieren. Statt zu hause furchtbar ineffektiv zu arbeiten, weil ich eh ständig durchs Internet abgelenkt werde, möchte ich dann regelmäßig "Ins Büro" gehen und dort möglichst alles für die Promotion relevante erledigen.Hier zu hause soll dann dafür ganz klar Freizeit angesagt sein. Sinn des Schreibtisch soll außerdem sein die Arbeit des Centrums hinter den Kulissen und nicht zuletzt die anderen Doktoranden besser kennenzulernen. Ich hoffe daraus ergeben sich auf mittlere Sicht dann Chancen für meine weitere persönliche und akademische Entwicklung. Jedenfalls bin ich im Moment wieder besser gelaunt, und motivierter die Pause zur Regeneration nicht allzu lang werden zu lassen.

Es tauchen aber auch schon wieder Fragen und Sorgen  am Horizont auf die ich aber einstweilen noch verdränge,weil sie sowieso erst bei einem Erfolg der Stipendienbewerbung virulent werden. Davon also  erst später mehr hier auf diesem Blog. Im Moment bin ich nämlich etwas in Sorge, dass die Stiftung hier vorbei surft,und es negative Auswirkungen auf meine Bewerbung hat, wenn ich hier allzu offen über bevorstehende Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Projekts Schreibe. Nicht dass die glauben ich könne das sowieso nicht, und mich deshalb aussortieren. Wahrscheinlich ist diese Sorge übertrieben,aber man weiß ja nie.Schließlich ist so ein Bewerbungsverfahren im Grunde eine Blackbox. Als Bewerber kann man überhaupt nicht einschätzen,wie viele Konkurrenten man aus dem Feld schlagen muss,oder welche Kriterien überhaupt den Ausschlag geben wer durchkommt.

Alles in allem läuft es aber wie gesag gerade ganz gut. Als nächste Hürde gilt es jetzt erst einmal die Erste Auswahlrunde der Stiftung zu übersthen und im Oktober/November eine der begehrten Einladungen zum Gespräch mit einem Vertauensdozenten zu ergattern.

Drückt mir die Daumen!

Henning Schmidt |

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