Online Teilen ohne Risiken und Nebenwirkungen:Jetzt mit Share Me Not!


Im Zeitalter der Sozialen Netzwerke erfreuen sich die sogenannten  Sharing Buttons für Twitter,Facebook,Google+ und vielen anderen Diensten großer Beliebtheit. Mit ihnen ist es schließlich möglich Kinderleicht Inhalte mit seinen Freunden und Kontakten in der virtuellen Gemeinschaft zu teilen, ohne dass man dafür ständig auf der Webseite seines bevorzugten Netzwerkes surfen muss.

Dieser Gewinn an Bequemlichkeit hat allerdings auch einen Preis. Die Buttons senden nämlich beständig Daten an Facebook,Twitter&CO.Diese können also genau protokolieren was einem Surfer gefällt, aber auch wer er sich im Netz herumtreibt. Es ist nämlich garnicht notwendig auf einen Button zu klicken. sobald dieser auf einer Seite installiert ist, kann Facebook aber auch Google  nachverfolgen welcher User wann auf welche Seiten surft. Sind sie werter Leser oder Leserin um Moment also bei Facebook angemeldet,was ja heutzutage die meisten im Hintergrund ständig sind, weiß dieses Jetzt das sie auf dieser Seite gesurft haben. Solche Daten sind wiederum sehr Wertvoll für die Marktforschung,den mit ihrer Hilfe kann Werbung noch gezielter verkauft werden.Nicht zuletzt basiert auf dem Verkauf unserer Aller Daten letztendlich das Geschäftsmodell aller großen Internetfirmen. Irgendwie müssen kostenlose Angebote sich ja finanzieren, und wenn nicht über Abonnements dann eben über Werbung.

Schon länger gibt es für alle die  dieses Tracking nicht akzeptieren wollen hilfreiche Firefox Addons  wie zum Beispiel Antisocial. Deren Nachteil ist aber der, dass sie sehr radikal vorgehen.Die Buttons werden schlicht blockiert sodass sie auf den betroffenen Seiten nicht mehr zu sehen sind. Damit ist ein Tracking zwar ausgeschlossen, zugleich wird man aber der Möglichkeit zum Sharing komplett beraubt. Das kann ärgerlich sein, wenn man zwar was gegen die Überwachung des eigenen Surfverhaltens hat, aber trotzdem weningstens dann und wann gerne etwas seinen Freunden im Internet empfehlen möchte.

Hier kommt nun ein neues Firefox Plugin ins Spiel, dass nicht weniger verspricht, als den Surfer aus diesem Dilemma  zu befreien. Es hört auf den Namen Share me not und schafft es den Share Buttons sozusagen den Giftzahn zu ziehen. Das heißt das Tracking des Surfverhaltens wird geblockt, zugleich bleiben die Buttons aber sichtbar. Sie senden  nur noch Daten, wenn ein User sie auch tatsächlich benutzt um etwas zu teilen.Einschränkend muss gesagt werden, dass die Anwendung zwar bereits funktioniert, sich aber noch im Entwicklungsstadium befindet.  Share me Not ist dabei Ergebnis und  Teil eines Forschungsprojekts.

Ich habe die Software seit gut einer Woche im Einsatz und beobachte, wie sie zuverlässig ihre Arbeit verrichtet. Daher möchte ich die Anwendung jedem Empfehlen, der seine Privatsphäre schützen, aber dennoch die Option offen halten  möchte etwas via Buttons zu teilen.



Henning Schmidt |

Kommentare:

  1. Ach wie Lesenswert! Wie mich das freut das es bei Dir klappt.

    Bei mir klappt es nicht -Symbol ist ständig grau- und da eine deutsche Anleitung zur richtigen Einstellung fehlt, habe ich es wieder raus geworfen.

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