Mein Rückblick auf 2012



Liebe Leute !


Das Jahr 2012 ist fast vorbei, und am Jahresende ist es ja üblich auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Dies möchte ich mit diesem Eintrag auf der persönlichen Ebene tun. Allgemeine Jahresrückblicke gibt es genug im Fernsehen. Bei  genauer Betrachtung ist in diesem  Jahr so einiges in meinem Leben passiert Manches davon war frustrierend,anders aber auch erfolgreich. Genug der Vorrede, beginnen wir mit dem Jahresrückblick:

Der Beginn des Jahres war geprägt von meinen Aufreibenden  Bemühungen im Persischkurs an der Universität schritt zu halten, was im Februar leider darin endete, dass ich mit Pauken und Trompeten durch die Klausur viel und den auf Zwei Semester angelegten Kurs daher  abbrechen musste. Zeitgleich passierte dann aber  auch etwas wunderbares. Ich erhielt das Angebot für eine erste wissenschaftliche Veröffentlichung in Form einer Buchrezension.  Diese ist dann auch im April erscheinen und kann hier gelesen werden. Ebenfalls im April habe ich meine Promotion neu gestartet. Ich wäre zwar gegenwärtig gerne weiter als ich bin, bin aber dennoch insgesamt zufrieden. Der Themenwechsel war für mich die richtige Entscheidung.

Zwischen  Mai und Mitte August habe ich dann an meinem ersten Zeitschrifteinartikel gearbeitet.den ich erfolgreich in  der Anfang Oktober erschienenen Ausgabe 71 der Zeitschrift INAMO platzieren könnte.Es handelt sich dabei um eine Analyse des so genannten Schiitischen Halbmonds, einer angeblichen Schiitischen Einflusssphäre, dessen Führung Iran immer wieder unterstellt wird.Im September ist dann schließlich meine Dritte Veröffentlichung erschienen,eine Einführung in den Iran, die ich  für die Weltsicht, die Zeitung des Marburger Weltladens verfassen dürfte

Man sieht also, dass ich trotz eines sehr frustrierenden Jahresbeginns insgesamt  durchaus auf Erfolge zurückblicken kann.Dazu gehört sicher auch, dass ich einen Werkvertrag am  Centerum für Nah-und Mittelost-Studien ergattern konnte und nun ein Rechtemanagmentkonzept für unsere zukünftige  Elektronische Zeitschrift META Middle East Topics and Arguments entwickele. Die Arbeiten hieran sind bereits recht weit gediehen und werden voraussichtlich Im Januar abgeschlossen sein.

Zwischen  dem 15.12. und Weihnachten war ich schließlich mit meinem guten Freund Roland Söll in Ägypten in Urlaub. Es war mein erster Strandurlaub seit Oktober 2010. Mal wieder ein paar Tage weg aus Marburg zu sein und Sonne zu tanken war wichtig um einmal auf andere Gedanken zu Kommen und den Akku für die Doktorarbeit zu laden.

Nun sehe ich Heute Abend einer sicher sehr netten Silvesterfeier mit Freunden entgegen und werde das Jahr 2012 verabschieden sowie 2013 gebührend begrüßen. Ich wünsche meiner gesamten Familie, allen Freunden und  Bekannten, sowie allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute !

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Du bist nicht allein auf dem Amt !



An dieser Stelle möchte ich auf eine meiner Ansicht nach tolle ehrenamtliche Initiative hinweisen, von der ich gerade in der taz gelesen habe. Es handelt sich um das Projekt Wir gehen mit.org. Dieses Projekt vermittelt Via Telefon und Internet sogenannte Mitläufer, sprich ehrenamtliche Begleiter zu Terminen mit der Arbeitsagentur  oder anderen Ämtern. Rechtlich ist es nämlich so, dass Antragssteller immer das Recht haben einen Beistand zu einem Termin mitzunehmen, was in der Realität aber leider wohl  nur ein Bruchteil der Betroffenen wirklich tut.Das ist sehr bedauerlich !

Ich möchte an dieser Stelle alle betroffenen aufrufen ihr Recht auf Begleitung wahrzunehmen !   Ich hatte vor einiger Zeit selbst eine kritische Situation mit einem Amt durchzustehen. Zum Glück fand ich Beistand und Beratung bei einem Marburger Selbsthilfeverein, sodass meine Auseinandersetzung am Ende sehr gut für mich ausging. Es ist legitim und überhaupt keine Schande Hilfe im Umgang mit Behörden in Anspruch zu nehmen. Keiner und Keine muss alleine in den Amtsdschungel !

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Darth Vader Meets Disney



Bekanntlich hat ja vor einigen Tagen Walt Disney Lucasfilm uns damit auch Star Wars gekauft. Zur Frage was nun passiert,wenn Darth Vader auf Walt Disney trifft habe ich eien humorvolles Video aufgetan, dass ich hiermit empfehlen möchte.



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Recycling 20 Million !



Ist eine eine 18 minütige Kurzdokumentation der Deutsch-Ägypterin Hannah El-Hitami. Der Film zeigt  Arbeit und Lebensumstände der Zabbalin  Diese sind eine Gruppe ehemaliger meist christlicher  Bauern aus Oberägypten,die sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem eigenen Stadtviertel in Kairo angesiedelt haben. Ihre sozioökonomische Nische ist das Sammeln von Müll und seine weitgehende Wiederverwertung. Hier erreichen die Zabbalin extrem gute Recycling Quoten.

Sie sind somit eine unverzichtbarer Teil der Müllentsorgung in der circa  20 Millionen Einwohner fassenden Megacity Kairo.Bedroht werden sie allerdings sowohl durch Neoliberale Privatisierung im Müllsektor, ,als auch durch erhebliche Gesundheitsrisiken denen sich die Zabbalinen während ihrer Arbeit aussetzen.Die Leistung des Films besteht darin, dass er die Betroffenen einfühlsam porträtiert und nicht nur über sie sondern auch mit ihnen spricht.

Ich habe den Film bereits vor gut einem Jahr gesehen und finde das er etwas mehr Bekanntheit verdient hat. Daher bette ich ihn hier ein und hoffe das sich der eine oder Andere Besucher  die 18 Minuten  Zeit zum Ansehen nimmt. Es lohnt sich auf alle Fälle !



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Zur Geschichte der Fangewalt im Deutschen Fußball



Fankrawalle dominieren mindestens gefühlt in den letzten paar Jahren die Berichterstattung rund um Fußball, zumindest dann, wenn es nicht gerade um den neuen natürlich äußerst positiven Party-Patriotismus, geht. Interessant ist nun wie lange es Krawalle beim Fußball schon gibt. Sie sind nämlich kein Problem der letzten paar Jahrzehnte, sondern begleiten den Fußball schon seit  er zum Massenphänomen wurde. In Deutschland gilt das für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, ist also bereits über 90 Jahre her. Häufig wurden in dieser Zeit soziale Konflikte zwischen Stadtteilen auf die Fußballplätze verlagert und dann in Form von Krawallen ausgetragen.

Wie genau das ganze vonstatten ging kann man auf dem Geschichtsportal von Spiegel Online in Form eines Interviews mit dem Zeithistoriker Rudolf Oswald der über die Fußball Fankultur promoviert hat nachlesen. Spannendster Aspekt für mich war zu erfahren, dass in den 20er Jahren sogar Vereins obere fröhlich auf den Plätzen mit prügelten.Dies ist Heute ja absolut undenkbar!

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Viel Spaß mit dem Interview !
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Erster Zeitschriftenartikel erschienen !



An dieser Stelle möchte ich eine kleine Bekanntmachung loswerden. Vor wenigen Tagen ist mein erster Zeitschriftenaufsatz über dessen Entstehung ich ja bereits hier und hier berichtet hatte in der neuen Ausgabe der INAMO erschienen.Käufer der Zeitschrift finden meine Kurzanalyse über den sogenannten Schiitischen Halbmond  auf den Seiten 55-57.


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Die Zwei-Staaten Lösung ist am Ende !


Die in der Überschrift dieses Beitrags geäußerte  Überzeugung,dass sich das Thema Zwei-Staaten Lösung  für Israelis und Palästinenser aufgrund der Engstirnigkeit beider Seiten, sowie der Demographie de facto gerade von selbst erledigt, habe ich schon des öfteren hier zum Besten gegeben. Nur bin ich  aber für die Debatte in keiner Weise  relevant.

Allmählich   kommt diese Erkenntnis aber auch bei Linken intellektuellen  in Israel an, deren Stimme durchaus gehört wird. in einem recht deprimierten aber dennoch schlüssigen Artikel bringt es der bekannte Linke Intellektuelle und  Psychologe Carlo Strenger auf den Punkt, indem er folgende Feststellung trifft:  Wir haben verloren !  Eine Lösung wie es weitergehen kann liefert auch Strenger nicht, er geht nur davon aus, dass auch ein gemeinsamer Staat von Juden und Arabern nicht wirklich die Lösung ist, da in einem solchen Gebilde verbissen um die Politische Führung zwischen beiden Volksgruppen gerungen würde. Er bringt dies auf Die Formel Krieg mit der Gebärmutter.

Dieser Analyse ist zustimmen, und doch ist ein solches Modell vielleicht einem Israel dass seien Charakter nur durch Besatzung bewahren kann und immer  mehr zu einem Apartheidsstaat mutiert vorzuziehen. Von der Linken in Israel erwartet Strenger jedenfalls nichts mehr. Die hält er für politisch tot. Auch da würde ich zustimmen. Einzige Hoffnung der Linken könnten die Gruppen sein, welche letzten Sommer Träger der Sozialproteste waren. Wenn es diesen gelingt sich zu einem Kohärenten Programm durchzuringen, das die Verbindung zwischen den Kosten der Besatzung und der sozialen Ungleichheit im Land herstellt, könnte daraus vielleicht eine neue Dynamik entstehen, welche den toten Friedensprozess reanimiert. Vieles spricht aber dafür,dass dies eher frommer Wunsch als realistische Option ist.   Israel geht sehr sehr schweren Zeiten entgegen. 
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Was uns Flüchtlinge wert sind !


Oder besser gesagt wie unfassbar wenig zeigt die vergangene Woche in der ARD ausgestrahlte Reportage 4 Wochen Asyl,ein Selbstversuch mit Rückkehrrecht  welche ich unten eingebunden habe.Der gerade mal halbstündige Film zeigt am Beispiel eines heruntergekommenen Heimes in einem Industriegebiet der südhessischen Stadt  Alsbach-Hähnlein exemplarisch   unter welchen extrem beengten und letztlich kaum menschenwürdigen Bedingungen dieser Staat, Flüchtlinge existieren lässt, den die Vokabel Leben halte ich unter den hier beschriebenen Umständen  zumindest dann für einen Euphemismus, wenn man unter Leben mehr versteht,als ein Dach über dem Kopf und nicht verhungern zu müssen.Nicht nur dass das Asylrecht seit 1993 ohnehin so gestrickt ist, dass es einem  Kurstück gleichkommt überhaupt noch anerkannt zu werden, die Verfahren dauern auch noch unfassbar lange und zermürben die betroffenen, machen sie letztendlich aufgrund der miesen Lebensbedingungen und der Jahrelangen Ungewissheit Psychisch und Physisch  kaputt. Auch arbeiten dürfen die betroffenen wenn überhaupt erst nach einem Jahr, und dann ach nur wenn sich weder ein Deutscher noch ein EU-Ausländer findet der den betreffenden Job machen könnte.

Dieses Vorgehen ist gleich zweifach strukturell rassistisch:Erstens benachteiligt es bewusst Menschen wegen ihrer Herkunft bzw, ihrem Aufenthaltsrechtlichen Status, und Zweitens nimmt es auch noch eine Einteilung in Gute Migranten( EU-Ausländer) und böse Migranten( Flüchtlinge ) vor.


 Dieses rassistische Arbeitsverbot wäre vielleicht noch mit allergrößten Bauchschmerzen zu ertragen, wenn wenigstens die Sozialleistungen   nach dem Asylbewerber Leistungsgesetz ausömmlich gestaltet wären. Dies sind sie aber eben gerade nicht. Bis vor wenigen Wochen lagen sie  derart niedrig, dass das Verfassungsgericht das Gesetz nicht nur wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde, immerhin der oberste Grundwert unserer Verfassung  für Verfassungswidrig erklärt hat, sondern ad hoc eine Erhöhung der Regelsätze auf annähernd Hartz 4 Niveau angeordnet hat. Letzteres ist ein außergewöhnlicher Schritt der Verfassungsrichter die insbesondere monierten, dass es nicht angehe die Sozialleistungen derart gering anzusetzen udn dann auch noch dne betroffenen jede Möglichkeit zu nehmen ihre Lebenssituation durch Arbeit zu verbessern. Eine viel größere Ohrfeige für den Gesetzgeber kann es aus meiner Warte kaum noch geben.Man sollte meinen es ist Zeit zu handeln. 

 Eine Debatte darüber wie nun auf das Urteil adäquat zu reagieren ist, und ob man als Konsequenz beispielsweise das Arbeitsverbot oder die mindestens genauso unerträgliche Residenzpflicht aufhebt gibt es in der politischen Arena aber überhaupt nicht. Nicht durch die Regierung was mich aber kaum wundert, aber auch nicht durch die Opposition. Wo ist die Linkspartei? Was macht meine Partei Bündnis 90/Die Grünen ? Wieso höre ich nichts von den Piraten? liegt es etwa daran, dass die betroffenen weder einen Deutschen noch Europäischen Pass haben? Gelten Verfassungsmäßige Grundrechte  nur für bestimmte Menschen? Da  Hilfe durch politische Entscheider offenbar nicht zu erwarten ist, kann ich nur hoffen, dass die Protestaktionen der Betroffenen von denen ich in meinem letzten Beitrag berichtet hatte Wirkung zeigen werden. Vielleicht kommt das Thema dann endlich mal jenseits von Pro Asyl, deren Arbeit ich bewundere auf die politische Tagesordnung.

Ich meine bevor wir lauthals die Rechte von Tibetern, Kurden, oder sonst wem einklagen, sollten wir diese Menschenrechts- Baustelle in unserer eigenen Gesellschaft wenigstens halbwegs in Ordnung bringen. Die Humanität einer Gesellschaft bemisst sich immer am Umgang mit ihren schwächsten Mitgliedern. Gemessen an diesem Kriterium zeigt der Film schmerzhaft wie weit dieses Land von einer humanen Gesellschaft in der jeder Menschen zumindest eine faire Chance erhält entfernt ist.




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Wie Flüchtlinge in Deutschland für ihre Rechte kämpfen !



Wie schlecht Asylbewerber in Deutschland behandelt werden wurde hier schon häufig thematisiert. Seit einigen Monaten passiert in Deutschland aber bisher undenkbares : Flüchtlinge und Asylbewerber verlassen ihre ohnehin oft menschenunwürdigen Unterkünfte und Protestieren gegen ihre Unterbringung und für das Recht sich in Deutschland zu integrieren, indem man sie an Deutschkursen teilhaben lässt und ihnen zu arbeiten erlaubt. Aktuell planen Flüchtlinge einen Protestmarsch nach Berlin unter bewusstem Bruch der Residenzpflicht. Wenn sie durchkommen, woran ich starke zweifel habe wollen sie auch in Berlin in Form einer Zeltstadt weiter protestieren.

Ich empfehle auch das unten angehängte Video das Zeigt warum es richtig und wichtig ist hier auch unter Inkaufnahme von Rechtsbrüchen zu protestieren:

 Für Solidarität mit den Protestierenden ! Schluss mit der Residenzpflicht! Zurück zu einem Asylrecht das seinen Namen verdient!


Kein Mensch ist Illegal !

 
 

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Mein Best of The Incredible Herrengedeck !


Spätestens seit dem ich The Ingredible Herrengedeck auf dem Open Flair 2012 erleben dürfte, gehören die Jungs aus Berlin zu meinen Lieblingsacts in der Sparte Liedermmaching / akustischer Punk. Die Texte der drei Berliner, die ihre Musik selbst als Chanson-Punk charakterisieren sind politisch, aber  nicht belehrend sondern witzig, was leider in der Linken Szene keine selbstverständlichkeit darstellt.
 
Da ich der Meinung bin, dass die Band durchaus noch etwas mehr Bekanntheit verdient hat und weil hier schon länger keine Musik mehr aufgetaucht ist präsentiere ich meinen werten Leserinnen und Lesern im folgenden drei Titel der Band, die ich besonders gelungen finde. Wer danach auf den Geschmack gekommen ist  findet die Webseite der Band hier.

Ich wünsche viel Spaß beim Hören!
   


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Afri Cola Werbung Anno 1968 !


Das Afri Cola zu seinen besten Zeiten gerade unter Blumenkindern ein Kaltgetränk war wusste ich ja schon. Das die aber auch absolute Hippie Werbung mit einem gewaltigen LSD Einschlag gemacht haben weiß ich erst seit circa 2 Stunden als mir  auf Facebook das gleich folgende Video begegnete, dass danach schreit in meine Sammlung lustiger alter Werbespots aufgenommen zu werden! Aber genug der Vorrede!

Viele Spaß !



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Veröffentlichungen Nummer zwei und drei fertig !


Vor gut Zwei Monaten hatte ich über den inhaltlichen Neustart meiner Promotion und darüber geschrieben, dass ich an einer zweiten Veröffentlichung bastele Diese zweite Veröffentlichung ist fertig und wird  im Herbst in Ausgabe 71 der Zeitschrift des Informationsprojekts Naher und Mittlerer Osten e.V.  INAMO veröffentlicht werden.  Diese Zeitschrift ist zumindest innerhalb der Politik des Nahen und Mittleren Ostens Szene  ziemlich renommiert, sodass man die Tatsache dass ich dort nun veröffentlichen darf durchaus als großen Erfolg werten kann.  Mein Wissenschaftlicher Artikel Erstling träg folgenden stolzen Titel:

 Der schiitische Halbmond : 
(K)eine reale Bedrohung sunnitischer Macht im Nahen Osten ?!

Ob der Artikel auch online erscheint und dann hier verlinkt werden kann ist noch unklar. Es besteht aber eventuell eine Möglichkeit über das Portal Linksnet, mit dem die Inamo kooperiert.

Zugleich  habe ich einen dritten Artikel fertig. für diesen steht das endgültige Publikations Ok zwar noch aus, es  deutet aber alles darauf hin als würde auch dies klappen und dann ebenfalls im Herbst erscheinen. Hierbei handelt es sich allerdings im Gegensatz zum INAMO Artikel oder der Rezension bei den Sehepunkten um kein wissenschaftliche Veröffentlichung, sondern um eine knappe und recht allgemeinverständliche  Einführung in Geographie, Bevölkerung und politisches System des Iran, die ich für die Herbstausgabe der Weltsicht, dem Magazin des Marburger Weltladens beisteuere. 

Der Titel lautet folgendermaßen: 

Der unbekannte schlafende Riese
Eine Einführung in den Iran!

Ich habe jedenfalls in der letzten Zeit gemerkt, dass mir das Schreiben von Artikeln auch außerhalb des Blogs,der ja nur Hobby und Werkzeug zur Selbstpräsentation ist Spaß macht. Mein Ziel ist es auf jeden Fall diesen drei  Veröffentlichungen noch mehr folgen zu lassen. Schön wäre es auch mittelfristig einmal bei jemandem zu Veröffentlichen, der ein zumindest kleines Honorar zahlt.

 In nächster Zeit  soll es aber erst mal  wieder ausschließlich um die Dissertation gehen. Die lag zwar auch bisher nicht brach,sondern wurde ja erst neu gestartet,aber so ein wissenschaftlicher Artikel nimmt natürlich automatisch Zeit von der Dissertation.Er verursacht  wenn er gut werden soll definitiv einiges an Arbeit die  auch erst mal bewältigt werden muss.


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Als die Atomenergie noch jung und unschuldig war !



Sprach der große Physiker Werner Heisenberg 1955 in Lindau  enthusiastisch über die Segnungen der Atomenergie. Häme ist sicher unangebracht, denn aus damaliger Sicht war dass was Heisenberg sagt absolut plausibel. Tschernobyl und Fukushima waren schließlich noch nicht passiert und man stieg in den Bau von Kernkraftwerken gerade erst ein. Hinzu kommt das gerade in den 50er und 60er Jahren ein nahezu unerschütterlicher Fortschrittsglaube herrschte, gegen den die damals schon existierenden Umweltschützer, die damals aber noch eher Heimat und Naturfreunde hießen. absolut chancenlos waren.

 Man muss den Vortrag also in seine Zeit einordnen. Tut man dies ist er aber sehr interessant und manchmal belustigend anachronistisch, sodass man sich fragt wie ein  zweifellos großes Genie wie Heisenberg sich nur  so irren konnte !

Atommüll wollte Heisenberg beispielsweise einfach in Fässer packen und im Meer verklappen, und verseuchte Luft ist für ihn jenseits eines Radius von 20 Kilometern überhaupt kein Problem!  Wie wir Heute wissen eine fatale Fehleinschätzung der tatsächlichen Gefährdung durch atomare Verseuchung !

Insgesamt handelt es sich aber um eien spanndes Stück Wissenschaftsgeschichte !


Update 31. 8.12 

In der Datei versteckt sich noch ein zweiter Vortrag im Anschluss an Heisenberg!Dieser stammt  von Otto Hahn, dem Vater der Kernspaltung und stammt aus dem Jahr 1952. Er ist ebenfalsl empfehlenswert. 

Viel Spaß damit !


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Iranian Parkour Girls @ Isfahan



Seit einiger Zeit gibt es in Metropolen Weltweit eine Jugendkultur bzw. Sportart namens Parkour. Sie ist vom   Militärischen Drill inspiriert. Ziel ist es den Kürzesten Weg von Punkt A zu Punkt B zurückzulegen und dabei  Mauern Wände und Treppen zu überwinden, ohne dafür Hilfsmittel zur Hand zu nehmen.  Der Vorteil an diesem Sport liegt vor allem darin, dass er ohne Ausrüstung und prinzipiell in jedem Umfeld betrieben werden kann. In Westlichen Demokratien mag dieses gebaren Seltsam erscheinen, ist aber in dem Sinne keine Tätigkeit die Verboten wäre.

In Autoritären Staaten wie dem Iran erhält der Parkour aber eine eigne Bedeutung, Er ist zwar oberflächlich betrachtet nicht politisch, jedoch bei genauerem Hinsehen ein subversiver Akt des Widerstandes, da sich hier Jugendliche des öffentlichen Raumes bemächtigen und diesen ohne Rücksicht auf Konventionen  für sich nutzen. Der Iranische Soziologe Asef Bayat hat für solche Prozesse den einflussreichen Begriff des  social-Non-Movment geprägt.

In folgendem Video kann man eine Clique Iranischer Mädchen dabei beobachten wie sie im Jahr 2010 in einem öffentlichen Park in Isfahan  ihrem Sport nachgehen, beziehungsweise . subversive Praxis betreiben.

Viel Spaß damit !




Link zum Video

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Wie die aktuelle Programmatik der US-Grünen aussieht...



Kann man in einem interessanten Artikel von Dorothea Hahn in der Onlineausgabe der Taz erfahren.Die Forderungen der US-Grünen sind dabei an die anderer Grüner Bewegungen und der Globalisierungskritischen Bewegung angelehnt.Für Europäische Ohren sind sie Linksliberal oder vielleicht auch Links-sozialdemokratisch. Für die völlig anders gelagerte amerikanische Links-Rechts-Achse  sind sie allerdings geradezu anarchistisch.  Was genau wird gefordert?

Mit einem großen ökologischen Konjunkturprogramm dem sogenannten Green New Deal wollen die Grünen und ihre frisch gekürte Präsidentschaftskandidatin Jill stein  25 Millionen Jobs schaffen.Zugleich soll  die Armee radikal verkleinert und allen begabten Schülern unabhängig vom Einkommen der Eltern  der Zugang zur Universität eröffnet werden.Das wäre wenn es denn soweit käme eine regelrechte Revolution, denn gegenwärtig verschulden sich amerikanische Eltern ja notgedrungen bis unter's Dach um ihren Kindern irgendwie eine Hochschulausbildung zu finanzieren. Die gerade mit Mühe und Not vom Supreme court bestätigte Gesundheitsreform würden die Grünen wenn sie könnten am Liebsten zu einer umfasendne Staatlichen Versicherung umbauen, Das wollte ja auch mal Obama ehe er sich auf Kompromisse mit dne Republikanern einließ die ihm überhaupt nicht gedankt wurden sondern nur Obamas Linke Anhängerschaft vergrätzen.  Als typische Hippie Forderung bleibt dann noch die Forderung nach der Legalisierung von Marihuana übrig,

Das alles sind tolle Forderungen, nur wissen die Grünen dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bis sie jemals auch nur in die Nähe eines Status kommen der ihnen eine Umsetzung ihrer Forderungen ermöglicht. Das Hauptproblem ist natürlich das Mehrheitswahlreich, das kleine Parteien eklatant benachteiligt, weil nur der Kandidat mit mindestens 50,1% einen Sitz erhält während andere Stimmen wirkungslos verfallen(Prinzip the Winner takes it all) Das heißt es ist extrem viel Graswurzelarbeit notwendig um langfristig so profiliert zu sein,dass man den  großen Parteien nach und nach auf der Ebene der Bundesstaaten Sitz um Sitz  im Senat und Repräsentantenhaus abnimmt.

 Jill Steins Präsidentschaftswahlkampf wird zusätzlich dadurch erschwert, dass sie wie alle anderen 3th Party Kandidaten nicht zu Fernsehdebatten eingeladen wird. Das liegt daran,dass die Regeln des entsprechenden Organisationskomitees vorsehen, dass nur derjenigen Kandidaten  teilnehmen dürfen die  mindestens 15% in Meinungsumfragen aufweisen können. Ohne Medienpräsenz ist dies aber kaum zu schaffen. Wir haben es also mit einer Quadratur des Kreises zu tun.Geld ist auch kaum da, den Spenden von Firmen lehnt die Grüne Partei aus Prinzip ab

Insgesamt also  eine ziemliche Mission impossible. Unter den jetzigen strukturellen Bedingungen  Bedingungen wäre es schon ein  Erfolg wenn die Grünen etwa 2 Prozent der Stimmen einführen Das strategische Dilemma dabei, möglicherweise sind es dann diese 2 % die Barack Obama von einer Zweiten Amtszeit trennen. Ich hoffe allerdings dennoch dass möglichst viele Amerikaner dieses Risiko eingehen und die Grünen wählen.Sollte Obama scheitern kann dies nicht den Grünen angelastet werden, sondern höchstens der Unfähigkeit der Demokratischen Partei mit Grünen Themen Grüne Wähler in ausreichender Zahl an sich zu binden. Niemand anderen Wählen,damit möglichst ein Demokrat gewinnt ist ein Totschlagargument, dass nicht anderes tut als jede Veränderung im US-Parteiensystem auf ewig zu verhindern und den Status Quo zu zementieren. Schluss mit der Angst! Zeit für einen fundamentalen Change  Im Parteiensystem der USA !

Mut machen kann den Grünen eventuell das Beispiel Großbritannien.Auch da schien das Monopol von Konservativen udn Labour auf die Regierung auf ewig festgeschrieben. Dann schafften es die Liberaldemokraten trotz Mehrheitswahlrecht so stark zu werden, dass im Moment  eine zweier Koalitionsregierung aus Torries udn Liberaldemokraten in Westminster amtiert. für britische Verhältnisse eine kleine Revolution. Nun sind Großbritannien und die US nur bedingt vergleichbar,das Beispiel zeigt aber, das eine dritte Partei den Durchbruch durchaus schaffen kann. Es bedarf aber eines sehr sehr  sehr langen Atems um dies zu erreichen.Hoffnung gibt, da dass es die Grünen in ihrer Heutigen Form erst seit 11 Jahren gibt. Das ist in historischen Maßstäben gedacht sehr kurz, Die Deutsche Sozialdemokratie etwa brauchte etliche Jahrzehnte ehe sie erstmals an einer Regierung partizipieren konnte. Solch ein langfristiger Blick ist wohl der einzige mit dem man sich vor der totalen Frustration schützen kann, die eintritt wenn die Stimme immer wieder scheinbar nutzlos in der Wahlurne verloren geht und ständig wieder  die Großen gewinnen.  

Ich hoffe die Grünen werde diesen weiten Blick und langen Atem haben.  ein Anfang konnte gemacht werden,wenn es gelingt die Occupy Wallstreet Bewegung hinter sich zu bringen. Wahlkampf in den Camps wird bereits betrieben, wie aus einem ebenfalls lesenswerten Interview mit Jill Stein hervorgeht.Noch ist Occupy aber wohl zu schwach um eine Wahl zu entscheiden. Wenn die Entwicklung aber noch länger so verhängnisvoll weitergeht wie bisher, Kann das sich ja vielleicht auch  irgendwann einmal ändern!

 Go ahead  Greens !


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Wie sich die israelische Siedlerbewegung den Frieden vorstellt...



Sieht man auf dieser Karikatur, welche die Sache mit einem Wortspiel böse auf den Punkt bringt.


Of course we want peace-this piece, and this piece and this piece ...


Via Bodo Straub
Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Promotion neu gestartet und zweiter Artikel in Arbeit



Liebe Freunde Bekannte, mir persönlich unbekannte Stammleser und Zufallsleser sowie natürlich auch Leserinnen  jedweder Kategorie.

Diesen Eintrag möchte ich nutzen um zweierlei bekannt zu geben:

Ersteres  ist nur noch für diejenigen eine Neuigkeit die nicht aus meinem engeren Freundeskreis oder meiner Familie  stammen, also für die Freunde und Bekannte zu denen ich momentan nur noch wenig Kontakt habe, die aber vielleicht nach wie vor ab und an diesen Blog besuchen, um zu sehen was in meinem Leben so alles  vor sich geht. Am 2.4 2012  habe ich das letztendlich fruchtlose Bemühen aufgegeben  meinem ursprünglichen Promotionsthema- Vergleich von Sanktionen gegenüber dem  Nahen und Mittleren Osten eine neue kreative Wende geben zu wollen.Letztendlich war das Thema ein Schnellschuss, geboren aus dem Wunsch keine Zeit zu verlieren und durch ein Stipendium schnell erstmals finanziell unabhängig  zu werden. Ich glaube es ist ein Glück das die HBS nicht mitgespielt hat. Sonst wäre ich jetzt auf das Thema festgelegt  und müsste mir die Doktorarbeit unter Schmerzen und voraussichtlich Lustlos aus dem Gehirn winden.

So habe ich jetzt noch mal die Chance neu anzufangen, Ich habe mich dafür entschieden es mir im verglich zum Ersten Anlauf etwas leichter zu machen. Statt über etwas zu promovieren in dass ich mich weitgehend neu einarbeiten muss versucht das Neue Thema Iranisch-Türkische Rivalitäten in Eurasien bewusst an die Magisterarbeit anzuknüpfen. Wo die Magisterarbeit Machtstreben Allianzen und Machtpotenziale des Iran im Nahen Osten untersuchte, setzt die Doktorarbeit nun Iran und Türkei miteinander in Konkurrenz und Untersucht vergleichend ihre Machtpotenziale Strategien und einiges mehr. Der Neue Ansatz ist noch recht grobschlächtig, macht aber Spaß. Hier kann ich mir wirklich vorstellen mich mit Akribie zu verbeißen,bis ich der Materie interessante Erkenntnisse abgetrotzt habe. Nebenbei erweitert das Thema meine Wissenschaftliche Bandbreite, da ich neben meiner Liebe zum Iran im Besten Fall mit Türkei Expertise ein zweites Standbein aufbauen kann. Das ist aber zugegebenermaßen arg in die Zukunft antizipiert.

Zweitens arbeite ich seit  Zwei Wochen an meiner Zweiten Veröffentlichung nach der Rezension Mitte April.Diesmal handelt es sich um einen Zeitschriftenartikel basierend auf Auszügen der Magisterarbeit  Diesen darf ich nach vorheriger Anfrage der INAMO anbieten immerhin neben der Zentih die zweite  große Deutsche Zeitschrift zum Nahen Osten. Damit ist zwar noch nicht gesagt dass der Artikel auch veröffentlicht wird, aber alleine ins Vorzimmer vorgestoßen zu sein sehe ich als Erfolg,

Drückt mir die Daumen für beide Projekte !

Henning Schmidt | , | Kommentar schreiben

Rosetta Stone- Meine Bilanz nach knapp Einenhalb Jahren !



Liebe Leserinnen und Leser!


Zunächst möchte ich mich für die bombastische Resonanz zu meinem mittlerweile über ein Jahr alten Erfahrungsbericht zu Rosetta Stone Persisch bedanken. Er wurde inzwischen über 17.000 mal gelesen, weil er offenbar sehr hoch bei Google gelistet ist und einer der ganz wenigen ausführlichen Artikel zum Produkt im Deutschsprachigen Internet zu sein scheint. Die meisten Kommentatoren  unter dem Artikel fragten mich, wie mein lernen mit der Software weiter verlaufen sei, um eine Einschätzung zu erhalten, ob sich der Kauf der Software lohnt. Sinn dieses Artikel soll es nun sein, diese Nachfragen aufzugreifen und meine Erfahrungen  rund 16 Monate nach dem Kauf der Software zu reflektieren.

Zunächst muss ich sagen das mein Umgang mit der Software nicht gradlinig verlaufen ist.Das heißt ich habe nicht 16 Monate täglich mit ihr trainiert,sondern bin in meinem Bemühen Persisch zu lernen einige Umwege gegangen.So habe ich nach circa 3 Monaten mehr oder weniger regelmäßiger Arbeit mit der Software versucht die Arbeit mit Rosetta Stone  durch Einzelunterricht zu flankieren.Der war grauenvoll und ich danach erst mal demotiviert mich mit der Sprache weiter  zu befassen. Dann hab ich  letztes Jahr im Spätsommer wieder etwas mit der Software gearbeitet, dann aber weil ich irgendwie das Gefühl hatte Rosetta Stone allein bringt mich nicht weiter zwischen Oktober 2011 und Februar 2012 an dem Knüppel hartem Persischkurs bei uns an der Uni teilgenommen. Der war so Zeitintensiv, dass ich keinen Nerv mehr hatte zusätzlich noch Rosetta Stone zu benutzen.Nach dem Scheitern in diesem Kurs arbeite ich jetzt seit 11. Februar ziemlich regelmäßig( im schnitt 1- 2 mal Pro Woche für circa 90 Minuten )  mit der Software und werde nun dabei bleiben. 

Wie sieht meine Bilanz nun aus?  Ich kann mich vielem anschließen, was ein gewisser Josef vor wenigen Tagen unter dem Eintrag schrieb. Rosetta Stone hilft mir ein Gefühl für die Sprache zu bekommen und das Vokabular brennt sich sehr gut ins Gedächtnis. Wie Josef habe auch ich erlebt, dass ich durch die Stadt gelaufen bin und dann Dinge wieder erkannt habe zu denen mir dann die Vokabel eingefallen ist. So zum Beispiel ein Vorbeifahrendes Auto,auf Persisch Maschin oder Äpfel im Supermarkt , auf Persisch Sib, um nur  zwei Beispiele zu nennen. Auch die Aussprache wird gut trainiert. Schlecht finde ich die Bildschirmtastatur zum Schreiben üben, da man die extrem schlecht lesen kann. Ich bin zwar Sehbehindert,aber auch Freunde von mir mit gesunden Augen hatten echt Probleme die Buchstaben auf der Tastatur zu sehen.U.a. deshalb habe ich persönlich Schreiben zu meiner absolut niedrigsten Priorität gemacht und praktiziere seit Februar einen Kurs mit den Schwerpunkten Lesen, Sprechen hören. Bei Rosetta Stone kann man nämlich,wie ich inzwischen weiß,beim erstellen eines Benutzers unter verschiedenen Modi wählen, also entscheiden,welche Schwerpunkte der Kurs den man mit der Software macht haben soll. Das kann man auch jederzeit während eines laufenden Kurses ändern wenn sich die Prioritäten verschieben.

Von dem Nebenbei lernen der Grammatik bin ich auch nicht zu 100% überzeugt. Ich bin jetzt in der Dritten Hauptlektion des ersten Sprachlevels und muss sagen,dass es gerade bei neuer Grammatik schon manchmal dauert bis man so ganz ohne Buch überhaupt begreift was das Programm von einem will und was hier genau trainiert werden soll.Durch das häufige Wiederholen begreift man aber durchaus  langsam  die Verknüpfungen der Grammatik. Was der Software fehlt sind erklärende Übungen zum Alphabet, Es wäre schön wenn man am Anfang mal ein zwei Übungen hätte die einen spielerisch einführen und mit den Namen der Buchstaben bekannt machen. Dies geschieht zwar indirekt aber ein wenig direkter wäre sicher sinnvoll. Vielleicht wäre das ja was für Rosetta Stone Persisch Version 4.

Insgesamt ist die Software ihr Geld absolut wert. Sie bietet durchdachte Übungen ist leicht verständlich , schafft ein Gefühl für die zu erlernende Sprache und festigt durch sogenannte Adaptive Recalls auch Wissen aus früheren Lektionen immer wieder.Dennoch würde ich empfehlen sich nicht nur auf die Software zu verlassen sondern wenn es die Zeit irgendwie erlaubt noch einen anderen Zugang zur Sprache zu wählen. Das kann ein Kurs in der Volkshochschule, ein Tandempartner, das Ansehen von Persischen Filmen mit Untertiteln oder ähnliches sein, ganz nach Zeit und Lust. 

Ich arbeite zum Beispiel seit Mitte April zusätzlich zur Zeit mit der Software zusammen mit einer sehr netten Kommilitonin aus meinem Persischkurs unser im Kurs verwendetes Buch  Sprachkurs Persisch  von Farmarz Behzad  und Soraya Divshali, erschienen im Alefba Verlag von Anfang an durch,Außerdem sprechen wir auch persisch. Altgassituationen wie sich Vorstellen, erzählen wo man Herkommt und wo man lebt oder einen Tee bestellen kann ich  jetzt bereits bewältigen.Für mein Zeitbudget neben der Promotion ist diese Kombination jedenfalls momentan die praktikabelste.

Ich hoffe der Artikel hat gefallen und freue mich auf Fragen und Ergänzungen in den Kommentaren. 

Henning Schmidt | , | 2 Kommentare

Seltsame Prioritäten in Hessens Bildungsfinanzierung


Es ist nicht lange her,da regte ich mich hier über die Tatsache auf, dass Hessen Die Völkerrechtlich verbindlich vereinbarte Inklusion behinderter Schüler durch seien Weigerung mehr Geld als bisher in die Hand zu nehmen hintertreibt,obwohl jeder weiß dass gute Inklusion kostet.Für Behinderte ist also schon mal kein Geld da. Ausdrücklich gefördert werden allerdings Hochbegabte. Unter der Überschrift Jedes Kind angemessen Fördern meldet die  Philips-Universität , dass das Land die Finanzierung der Hochbegabten Förderstelle Brain sichert. Nicht das ich etwas dagegen hätte Hochbegabte zu fördern, ich finde es nur ein Unding, dass diese Landesregierung Hochbegabten angemessen Förderung offenbar gönnt, sich aber verweigert Behinderte eben so angemessen zu fördern und gemäß der Behindertenrechtskonvention ins Schulsystem einzugliedern.Jedes Kind hat ein Recht auf angemessen Förderung sei es Gesund Behindert, Migrant oder eben Hochbegabt

Aber was rege ich mich auf, es handelt sich schließlich um ein Schwarz-Gelbes Bündnis und das hat schon immer gezeigt, dass es im Zweifel oben fördert aber für benachteiligte Gruppen im Bildungssystem nichts tut. Die Hessen CDU hat schon immer Sonderschulen geliebt, die Segration an den Hochschulen durch Studiengebühren verstärkt sowie die staatlichen Unis 2010 zum sparen erpresst. Gleichzeitig bekam die EBS in Frankfurt aber trotz Inkompetenz und Skandalen Sondermittel.  Die Marschrichtung heißt Elite fördern, die breite Austrocknen,Behinderte in ihren Ghettos halten, auch wenn es zugegebenermaßen Luxusghettos wie die Marburger Blista gibt.

Versagt hat hier auch die FDP, aber vielleicht wird ja jetzt alles besser den wir leben ja jetzt in Zeitalter des Linderischen mitfühlenden Liberalismus. Das ist übrigens ein scheiß Begriff der wahrscheinlich nix anderes heißt,als das Marktradikale ab sofort ein paar soziale Almosen in ihr Programm schreiben. Wahrer Liberalismus sorgt aber nicht für Almosen sondern für Chancengleichheit und Rechtsansprüche des einzelnen gegen den Staat. Aber wie gesagt,was reg ich mich auf. Ich denke mein Standpunkt ist klar geworden und höre jetzt hier auf.

Schönen Vatertag noch !

Henning Schmidt | | Kommentar schreiben

was ich und wir im Marburger Orientzentrum eigentlich so treiben



Seit Oktober 2011 läuft auf diesem Blog nicht mehr viel.Der Grund ist mein Büro im Orientzentrum der Universität Marburg, das offiziell den etwas komplizierten Namen Centrum für Nah-und Mittelost-Studien (CNMS) trägt.Hier arbeite ich nun seit einem Dreivierteljahr mehr oder weniger erfolgreich an einer tragfähigen Promotion und hier habe ich auch zwischen Oktober und Februar für Persisch gepaukt, wenn auch wie hier bereits besprochen mit relativ beschiedenem Erfolg. Um den Blog trotz knapper Zeit mit ein wenig mehr Leben zu erfüllen dachte ich mir, ich mache jetzt mal aus der Not eine Tugend und erzähle ein bisschen was wir in unserem großen Forschungszentrum so machen.

Das CNMS gibt es seit 2006. Es ist teil der sogenannten Zentrenbildung in Hessen. Damals entschied sich die Landesregierung Kleine Fächer nach  Geographischen und kulturellen Gesichtspunkten an einem Großen Standort in Hessen zu konzentrieren und dann auch nur noch dort anzubieten, Neben dem CNMS entstand so ein Ostasienzentrum in Frankfurt, für das Marburg sein Japanzentrum opferte und ein Osteuropazentrum in Gießen zu dem Marburg unter großen Protesten sein traditionsreiches Seminar für Osteuropäische Geschichte  beisteuern musste. Für das CNMS bedeutet das ganze am Ende,dass bis auf die Turkologie die in Gießen verblieb und die Judaistik die sich erfolgreich gegen ihre Umsetzung aus Frankfurt wehrte alle Professuren zum Orient aus Hessen nach Marburg verfrachtet und zusätzlich einige Neue eingerichtet wurden.   Dies betrifft nicht zuletzt Die Professur Politik des Nahen und Mitleeren Ostens unter deren Ägide ich promoviere, aber auch die Professuren für Iranistik sowie Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens. Zusammen mit der bereits vor 2006 in Marburg Vorhanden Professuren für Semitistik und Altorientalistik sowie der Honorarprofessur  Ägyptologie, die allerdings gerade auf Beschluss der Universität nach langem Kampf abgewickelt wird, verfügen wir hier über derzeit noch 8 zukünftig aber  7 Fachgebiete bzw. Professuren nämlich  Arabistik, Iranistik, Semitistik, Altorientalistik, Islamwissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Das ganze ergibt das größte Orientwissenschaftliche Zentrum in Deutschland abgesehen von Berlin,wo es ähnlich viele Professuren gibt.Allerdings sind diese über die einzelnen Universitäten  verteilt und nicht wie hier  Tür an Tür in einem gemeinsamen Gebäude und  Bachelorstudiengang vernetzt.Innerhalb der Deutschen Orientforschung spricht man wohl inzwischen schon anerkennend bis neidisch vom Marburger Modell.

Die Vernetzung ist es auch,welche das Arbeiten hier so spannend macht. Über Fächergrenzen hinweg wird gemeinsam an Projekten gearbeitet. Derzeit zum Beispiel arbeiten Politikwissenschaft, Arabistik, und Islamwissenschaft gerade gemeinsam an einem Projekt zum Einfluss Subversiver Protestformen auf die Umbrüche in der Arabischen Welt. Selbst Altorientalisten und Politologen haben hier schon gemeinsame Seminare veranstaltet.Der Politisch formulierte Anspruch, in der Orientforschung neue Wege zu gehen wird hier beherzt und erfolgreich praktiziert.

Zusätzlich profitiert das Zentrum davon, das es vom Land in den Vergangenen 5 Jahren mit einer Aufbaufinanzierung von rund 2 Millionen pro Jahr ausgestattet wurde. Das ist für Geisteswissenschaftliche Verhältnisse ungeheuer viel Geld. So wurde es auch möglich, das hier eine hervorragende Bibliothek aufgebaut wurde und wird.Ein absolutes Paradies,den hier findet man im Gegensatz zur hoffnungslos unterfinanzierten "Standardpolitologie" tatsächlich aktuelle Bücher und kann sogar Wunschlisten mit Büchern abgeben,die dann auch nahezu garantiert  angeschafft werden können.Da das Professorenteam noch jung und die Studierenden  meist sehr motiviert sind entsteht so eine angenehme Atmosphäre in der ich mich mit den anderen Doktoranden und Mitarbeitern sehr gut verstehe.Diese haben mich sofort in die Familie aufgenommen,obwohl ich im Moment noch nicht offiziell Angestellt sondern eigentlich "nur" externer Doktorand bin.

So sieht übrigens das Büro aus welches ich derzeit benutze. Es ist mein Zweites und  in ein paar Wochen geht es wenn es klappt ins dritte. Ich springe nämlich  immer in gerade leer stehende Büros von Kollegen die für ein paar Monate Feldforschung betreiben. Daher hat man mir hier auch schon den  Scherzhaften Spitznamen der Office Hopper gegeben.



Ich entschuldige mich für das miese Bild mehr geht mit dem Huawei X 3 bei dem Licht scheinbar nicht.

Ich hoffe ich konnte zeigen warum es mir hier so gut gefällt. Dies hier ist ein sehr spannender und angenehmer Ort zum Promovieren und bietet somit gute Chancen zum Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn. Deshalb ist hier im Moment der richtige Platz für mich in den ich viel Zeit investiere, was die schwache Aktivität auf dem Blog direkt nach sich zieht. 

 Meinen Freunden Bekannten und Sonstigen Lesern und Leserinnen  kann ich nur eins zurufen: Bleibt geduldig ! Mindestens alle paar Wochen gibt es Updates ! Das Blog ist jetzt halt was für Genießer. Neues ist knapp und wenn was neues Kommt sollte man es  anders wertschätzen als früher.

In diesem  Sinne bis bald  !


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Auch die Osmanen waren Entdecker !



Vergangenen Dienstag dürfte ich einem faszinierenden Vortrag des Italienisch-amerikanischen Historikers Ciancarlo Casale von der Universität Minesota beiwohnen. Er referierte bei uns im Orientzentrum zum Thema: Oars or Sails? Ottoman Oceangoing Warships and the Early Modern Military Revolution. Er wies in seinem extrem unterhaltsamen Vortrag nach, dass die offensichtlich weit verbreitete Ansicht die Osmanen hätten im 16. Jahrhundert die Strategische Auseinandersetzung auf See verloren weil sie keine Segelschiffe hatten sondern nur langsame Rudergaleeren die überdies auch noch schlechter bewaffnet waren  falsch ist. Das Gegenteil ist der Fall, die Osmanen hatten sowohl Galeeren als auch Segelschiffe, und waren den Portugiesen mit ihren Galeeren sogar Überlegen da im Mittelmeer wo sich die Auseinandersetzung abspielte oft wenig Wind ging und die Portugiesen am Ende gegen die Osmanen verloren.Allerdings nütze dies den  Osmanen nichts da wenig Später beide Spieler allmählich durch die Holländer sowie weitere Faktoren  verdrängt wurden.

Leider habe ich den Vortrag nicht aufgezeichnet und selbst wenn wäre es ein unfreundlicher Akt ihn hier ungenehmigt zu veröffentlichen. Es findet sich auch Kein Video zum Selben Thema im Netz.Allerdings hab ich was anderes schönes gefunden, nämlich ein rund 20 Minütiges Video in dem Casale sein Buch the otoman Age of Exploration vorstellt.  Die Grundthese des Buches besteht darin, dass die Osmanen sehr wohl während der Großen Zeit der Entdeckungen im 15 und 16. Jahrhundert mit eigenen Allianzen mitmischten und nicht nur  Bremsen und Störenfriede europäischer Expansion waren. und auch hier insgesamt über die Portugiesen triumphierten.

Das Video ist zwar nicht annähernd so ausführlich und mitreisend wie der Vortrag letzte Woche aber doch ganz Unterhaltsam und Informativ, weil er eine zentrale Erzählung der Mainstream Weltgeschichte  nachvollziehbar und schlüssig in Frage stellt.

Viel Spaß mit dem Video   !




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Meine erste wissenschaftliche Veröffentlichung ist erschienen!



Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle möchte ich auf meine soeben erschienene erste wissenschaftliche Veröffentlichung hinweisen.:

Für das Forum islamische Welten innerhalb des Geisteswissenschaftlichen  Rezessionsjournals Sehepunkte habe ich den bei Routledge erschienen und von Arnoushiravan Ehteshami und Reza Molavi herausgegebenen Sammelband Iran and the International System besprochen.

Ich wünsche eine anregende Lektüre !

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Grundrecht unter Vorbehalt !



Es ist für mich mal wieder an der Zeit mich darüber aufzuregen, wie in meinem Bundesland Hessen mit  Grundrechten umgesprungen wird, in diesem Fall mit den Grundrechten behinderter Menschen. Die Gibt es nämlich wie schon die Überschrift verrät in Hessen  nur unter Vorbehalt.Doch der Reihe nach, worum geht es?

Deutschland hat vor einigen Jahren die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen ratifiziert. Darin verpflichtet sich dieser Staat unter anderem die inklusive Schule  einzuführen. Das Bedeutet in der Konsequenz wird Andersartigkeit als etwas selbstverständliches akzeptiert und behinderte Kinder bekommen einen Rechtsanspruch in der normalen Schule unterrichtet zu werden. Das extrem spezialisierte   Deutsche Förderschulsystem indem jede Behindertengruppe unter ihresgleichen sozialisiert wird  würde so schrittweise zurückgefahren und im  Besten Fall irgendwann verschwinden,

Wie so oft krankt es an der Umsetzung. Wie die TAZ berichtet will Hessen die Inklusion nämlich einführen ohne dafür mehr Geld auszugeben. Das ist schlichter Blödsinn denn Inklusion funktioniert nur mit Kleinen Klassen und in der Regel 2 Lehrern pro Klasse. so etwas kostet natürlich Geld.  Auch Modellklassen wie jene im Artikel beschriebene die Inklusion bereits praktizieren werden aufgelöst. Stattdessen werden die Pädagogen quer durchs Land geschickt und sollen ein Kind nur wenige Stunden pro Woche betreuen können. Außerdem steht das Grundrecht auf Inklusion  unter Resourcenvorbehalt. Das heißt,wenn eine Schule kein Personal hat oder ihr Rampen für Rollstuhlfahrer fehlen kann sie  Kinder ablehnen,statt dafür zu sorgen dass diese Hemmnisse  abgebaut werden.Außerdem stellt die Landesregierung die Sonderschule nicht in Frage, sondern will den Anteil der Sonderschüler  nur von 4,4 auf 4% senken. 0,4% Reduktion wahrlich ehrgeizig.

Ich bring es mal auf den Punkt:Bei einer solchen Umsetzung der Konvention kann man sich diese auch gleich sparen. Dabei wäre eine Umsetzung meiner Auffassung nach gar nicht so Teuer. Die Bertelsmannstiftung hat einen Mehrbedarf von 380 Lehrern oder 27   Millionen € pro Jahr errechnet.. Das nimmt sich bescheiden aus, wenn man bedenkt wie viel Geld wir der Finzoligarchie in den Hintern geblasen haben.Bildung hat in diesem Land schon immer einen lächerlich niedrigen Stellenwert gehabt und ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr daran dass sich dies irgendwann noch mal ändern wird. Armes diskriminierendes Deutschland !

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Satirisches zur religösen Dominanz an der Spitze der BRD !



Hier mal ein satirischer Beitrag zur Evangelischen Dominanz an der Staatsspitze

Viel Spaß !


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Amazon Kindle- die neue Art des Lesens !



Ich nehme mir ja schon lange vor mal mehr zu lesen statt vor Fernseher oder PC Zeit zu vernichten. Vor zwei Jahren hatte ich dies  in Ansätzen  auch schon mal geschafft.Allerdings bin ich ziemlich schnell wieder in alte Verhaltensweisen zurück gefallen. Aktuell unternehme ich aber einen neuenbislang sehr gut funktionierenden  Anlauf dem Lesen mehr Raum in meiner Freizeitgestaltung einzuräumen und dass kommt so:

Seit Zwei Wochen besitze ich einen Kindle der neusten Generation und habe in den vergangen zwei Wochen bereits zwei  Krimis gelesen. Zum einen Sherlock Holmes der Hund von Baskerville und den Neapel Krimi die Toten von Santa Lucia von Barbara Krohn. Aktuell  lese ich die Märchen aus 1001 Nacht in der klassischen Übersetzung von Gustav Weil und Sherlock Holmes eine Studie in Scharlachrot auf dem Kindle. Ich bin also für meine Verhältnisse eine richtige Leseratte, was mir ja sonst in aller Regel nur im Strandurlaub gelingt

Ich bin der Meinung das der Kindle  für Sehbehinderte die beste Option ist, wenn sie Bücher nicht hören sondern selbst lesen wollen. Dass liegt zum einen am extrem angenehmen Display des Kindle. Die E-Ink Technologie ist gestochen scharf und es ist kaum ein Unterschied zum gedruckten Buch feststellbar. Der Display flackert nicht und hat  keine Hintergrundbeleuchtung,- wie ein gedrucktes Buch ja auch nicht. Dadurch ist das Lesen sehr Augen schonend möglich und funktioniert im Gegensatz zum Lesen auf dem Handy oder Laptop auch in der Sonne.Reflexion ist beim Kindle  nämlich auch kein Problem.Der Größte Bonus besteht aber darin, dass der Kindle 8 verschieden Schriftgrößen und drei verschiedene Schriftarten bereit stellt. Zusätzlich kann man auch den Zeilenabstand und die Wörter pro Zeile beeinflussen. Dadurch kann  man sich das Buch nach individuellen Bedürfnissen einrichten, je nachdem wie groß man es gerne hätte oder wie erschöpft die Augen gerade sind. Besser geht es meiner Ansicht nach kaum. 

Allerdings gibt es auch  Schwächen die ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte. Das gravierendste Problem sind die Preise der Kindle Bücher. Diese sind im Prinzip zu teuer, Zwar gibt es eine Menge kostenlose oder sehr preiswerte Klassiker,aktuelle Titel sind aber kaum preiswerter als die Gebundene Ausgabe  was die Sache natürlich nicht sonderlich attraktiv macht, Auch wer seinen Kindle für wissenschaftliche Zwecke nutzt hat Probleme. Es haben nämlich zumindest derzeit nur  recht wenige Kindle Titel Seitenzahlen, was das Zitieren in Arbeiten quasi unmöglich macht.Auch wenn man PDF's in Kindle Format konvertiert gehen die Seitenzahlen  allem Anschein nach unweigerlich verloren.Daher ist der Kindle für wissenschaftliche Anwendungen zu empfehlen,wenn ein Kindle Buch mit Seitenzahlen vorliegt.

Wer den Kindle aber primär  für Freizeitzwecke nutzt dem kann  diese Einschränkung ja egal sein.Der Kindle eignet sich übrigens auch zum Zeitung lesen. Man kann beispielsweise die NZZ oder die Zeit für den Kindle abonnieren.

 Für mich ist der Kindle unter dem Strich zwar  kein Ersatz für das klassische Buch, aber eine sehr sinnvolle Ergänzung zu diesem ist er jedoch in jedem Falle.


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6. Blog Geburtstag und neues aus der Schreibstube



Es ist mal wieder ein zweiter März  und seit nun mehr 6 Jahren ist dies der Geburtstag dieses wunderbaren Blogs. Dieser hat bedingt dadurch, dass ich seit Oktober quasi unter die arbeitende Bevölkerung gegangen bin  in Sachen Postingfrequenz und Besucherzahl nachgelassen ist aber nach wie vor nicht tot. Nach der riesigen Enttäuschung rund um Persisch nehme ich jetzt wieder verstärkt die Arbeit an der Dissertation auf, die  nach der Ablehnung durch die Heinrich-Böll-Stiftung grundlegend neu konzipiert wird,dabei  aber leider nur sehr sehr langsam neue Konturen annimmt.

Es gibt aber auch erfreuliche  Entwicklungen. Durch die Vermittlung meines geschätzten Kollegen Jens  habe ich die Chance im Rezensionsjournal   Sehepunkte meine erste Buchrezension und damit zugleich meine erste offizielle wissenschaftliche Veröffentlichung zu platzieren. Zusätzlich überlege ich meine Magisterarbeit bei Grin.com zu veröffentlichen. Der Vorteil daran wäre dass man sie dann als Buch kaufen und offiziell  zitieren  kann.

Auch werde ich noch diesen Monat weiter Konferenzerfahrung sammeln. vom 29-31. März werde ich an der Jahrestagung der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der DVPW zum Thema‚Prädemokratie‘, ‚Postdemokratie‘, ‚Autokratie‘? Zum Stand vergleichender Herrschaftsforschung teilnehmen. Die Tagung hat zwar mit der Dissertation nichts zu tun, bietet aber einige spannende Vorträge zur MENA-Region. Außerdem findet sie in unserem Institutsgebäude statt, sodass es ja recht dämlich wäre sie einfach  komplett zu ignorieren

Man sieht also deutlich dass ich weiter emsig um einen Platz in der Wissenschaft. ringe Erstmals habe  ich auch eine gewisse Hoffnung auf mittlere Sicht einmal tatsächlich eine bezahlte Stelle am CNMS zu bekommen und so erstmals meinen Unterhalt unabhängig von staatlichen Transfers  bestreiten zu können. Ich hoffe auf diesem Steinigen Weg bis zum nächsten Blog Geburtstag  ein erhebliches Stück weiter voran gekommen zu sein.

Der Blog selbst wird natürlich weiter laufen. Ich habe mir vorgenommen die Postingfrequenz moderat zu erhöhen um so vielleicht wieder auf wenigstens ungefähr 8-10 statt wie zuletzt kümmerlichen  Zwei bis Vier   Einträgen pro Monat zu kommen. Die Zeiten wo ich bis zu 50 Einträge pro Monat produziere sind hingegen wohl endgültig vorbei. Andererseits weiß man ja nie, schließlich gab es schon häufig Perioden mit sehr wenigen Einträgen die dann durch umso kreativere Phasen mit hoher Veröffentlichungsfrequenz abgelöst wurden.

So oder so kann ich festhalten, dass sich dass Lesen des Blogs hoffentlich auch weiter lohnt und dies ausdrücklich nicht nur wegen meines Rosetta Stone Artikels der nach wie vor der Produzent von Seitenzugriffen  schlechthin ist. Liebe Freundinnen und Freunde   Besucher und Besucherinnen bleibt mir und dem Blog weiter treu auch wenn mal länger nichts mehr passiert!

Es grüßt

Henning

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Der Wille Zur Großmacht - 100 Jahre Geschichte des Iran von 1908 bis 2008



Das gängige Bild des Iran in Europa ist jenes eines Inhumanen Regimes wahnsinniger Mullahs, die nach der Atombombe streben und deshalb schleunigst durch einen Militärschlag gestoppt werden müssen. An dieser Sicht ist auch einiges wahr, den natürlich ist der Iran alles andere als ein freies Land. Dennoch ha dieses Land eine über 2000 Jahre währende Geschichte und speziell in den letzten 100 Jahren im Ringen um den besten Mittelweg zwischen Säkularisierung, Islam und Demokratie  einen weiten  und wechselvollen Weg hinter sich gebracht.

So hatte der Iran bereits 1905 und damit lange vor so manchem europäischen Staat eine konstitutionelle Verfassungsrevolution, die allerdings unter anderem aufgrund des Druck der imperialistischen Mächte Russland und England zusammenbrach. Auch  wäre die Geschichte wahrscheinlich anders verlaufen, hätte der CIA 1953 nicht den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mossadeg gewaltsam aus dem Amt entfernt. Dieses Ereignis ist tief in das Kollektive Gedächtnis  der Iraner eingedrungen und beeinflusst die Perzeption des  westlichen Konzeptes von Demokratie bis heute negativ.

All dies und noch mehr erzählt die folgende Dokumentation. Ich verbreite sie hier,weil  sie interessant ist und weil ich es wichtig finde gerade jetzt da wir möglicherweise an der Schwelle zu einem neuen  Golfkrieg stehen an die widersprüchliche Geschichte dieses interessanten komplexen und  wichtigen   Landes in der  MENA-Region zu erinnern.


Ich wünsche lehrreiche 90 Minuten




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Die Fratze der Entsolidarisierung oder wie der Neoliberalismus die Moral der Gesellschaft verändert



Unter diesem Zugegebenermaßen etwas reißerischen Claim lässt sich der lesenswerte Kommentar des Soziologen Michael Hartmann zusammenfassen. Er zeigt auf wie letztlich im Zuge des Theacherismus Werte wie gesellschaftliche Solidarität  und Ehrlichkeit an Boden verloren haben. Natürlich sind dies nur Trends und Beobachtungen die man nicht absolut setzen darf, aber ich denke es ist trotzdem Fakt, dass sich unsere Gesellschaft verändert hat. Die soziale Sicherheit ist im Vergleich zu früher erheblich erodiert,und der Arbeitsmarkt ist zwar flexibler als früher,dafür wird es aber immer zumindest gefühlt  schwerer Jobs zu finden,die auf Dauer angelegt sind und so etwas wie Familiengründung überhaupt erst ermöglichen.

Aggressiv werde ich mittlerweile, wenn ich irgendwelche Wirtschaftsfunktionäre im Fernsehen davon schwadronieren höre, dass der Kündigungsschutz geschleift gehöre. Dieser ist zwar äußerlich noch  weitgehend in Takt, , lege ich die Erfahrung aus meinem engeren und weiteren Bekanntenkreis zugrunde bringt dies aber wenig, weil die Schutzvorschriften heute aufgrund von endlosen Befristungen erst gar nicht greifen. Auch die von dieser Berufsgruppe gerne ins Feld geführte angebliche Unkündbarkeit Schwerbehinderter ist nach allem was ich weiß eher Legende als Realität, den erstens darf man auch  Behinderte befristen, und zweiten macht das Integrationsamt scheinbar nur selten von seinem Theoretischen Vetorecht bei Kündigungen  Gebrauch. Zu diesem Thema lohnt sich übrigens ein Blick in  diesen Artikel.

Zuletzt sehe ich durchaus einen Zusammenhang zwischen  den laut Medien sprunghaft steigenden Zahlen von sogenannten Burnout Syndromen, was im übrigen nur ein neues Wort für die  an sich schon lange bekannte Erschöpfungsdepression ist, und der zunehmenden Arbeitsverdichtung gepaart mit Existenzängsten. Für mich driftet die Gesellschaft seit etwa 1980 also dem Zeitpunkt meiner Geburt schleichend auseinander. Schuldenkrise. Schuldenbremse Bankenrettung  udn Rettungsschirme sind  nur die aktuellsten Fratzen der selben Ideologie die letztendlich antritt den Sozialstaat europäischer Prägung zu zerstören und dies durch Agendasetting und Veränderung der Sprache zu einem Guten Teil auch bereits erledigt hat. Ein Blick nach Griechenland reicht,um sich bang zu fragen,wie lange Europas Gesellschaften diesen Trend zur Endsolidarisierung noch aushalten.

Ich Jedenfalls bekenne, das ich mir um den Mittel und Langfristigen Fortbestand unseres an sich sehr guten Grundgesetzes ernste Sorgen mache. Man kann nur hoffen dass irgendwie noch rechtzeitig der Umschwung gelingt, denn ich will, dass auch meine Neffen Arne und Mika in 15-20 Jahren in einem möglichst sozialen und ökologischen Gemeinwesen leben.



      
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Sprichst du Neoliberal?



Die Gesellschaftliche Hegemonie des Neoliberalismus ist paradoxerweise weitgehend ungebrochen,trotz bald vier Jahren Finanzkrise und Eurokrise, Man kann sogar durchaus sagen, dass der Siegeszug Neoliberaler Konzepte noch nie so weit voran geschritten war wie heute.Das zeigen die Vorgänge in Griechenland eindrucksvoll. diese Untergraben die Demokratie( vergleiche  Finanzmarktkapitalismus und  Demokratie gehen nicht zusammen).

Ein wichtiger Schritt um neue Ideologien durchzusetzen, ist die Veränderung von Sprache, entweder dadurch, dass man neue Begriffe kreiert, oder bestehende Begriffe mit einer neuen Bedeutung versieht.  Hierin ist der Neoliberalismus angelsächsischer Prägung ein wahrer Meister, wie das folgende kleine Wörterbuch  Deutsch-Neoliberal-Neoliberal-Deutsch beweist.

Viel Spaß damit !

Quelle Facebook


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Des Sprachdramas nächster Akt


Liebe Leserinnen und  Leser, Liebe Freundinnen und Freunde !

Das es ein Herzensanliegen von mir ist Persisch zu lernen möchte ich an dieser Stelle nicht zum gefühlt tausendsten mal wiederholen oder  begründen.Regelmäßigen Lesern ist nicht entgangen, das ich Seit Oktober 2011 mit bislang so nicht gekannter Akribie und Einsatzbreitschaft daran  gegangen war, das  beim Thema Persisch nach einem eher halbherzigen Selbstlernanlauf mit vollem Einsatz  endlich solide Fundamente zu legen.  Donnerstag Vormittag ist dieser Ansatz kollabiert.Trotz  aufopferungsvoller Arbeit sind bei der Persischklausur nur 3 Punkte herausgekommen. Blackouts bei der Grammatik und  Lücken bei den Vokabeln führten zu diesem Ergebnis Selbst wenn ich eine Vokabel von der Bedeutung her im Kopf habe scheitere ich oft daran, dass ich nicht abrufen konnte wie man die Vokabel genau schreibt,sprich wie sie vom Schriftbild her  aussieht. Ich versuche sie mir dann vom Klang und der Aussprache her abzuleiten, was aber nur manchmal klappt.Die Folge ist eine sehr fehlerhafte Orthographie. So kann man natürlich keine Klausur bestehen.

Meine Persischlehrerin Bianca Devos, der ich an dieser Stelle auch nochmal öffentlich für ihr vorbildliches Eingehen auf meine Behinderungsbedingten Defizite danken möchte, gleiches gilt  im übrigen   auch für ihren Kollegen Herrn Mohammadzadeh , hat mir jetzt geraten den Kurs zu verlassen und mir stattdessen einen Tandempartner zu suchen, mit dem zunächst mal vor allem Wortschatz und Sprechen trainiere und bewusst erst mal kein Schreiben und Lesen. Wenn dies gut klappe und  irgendwann ein guter Wortschatz vorhanden sei könne man dann noch  mal über einen Kurs in Marburg oder dem Landespracheninstitut in Bochum nachdenken.

Ich ziehe Kurzfristig daraus 3 Konsequenzen:

A) Ab sofort liegt die absolute Priorität wieder auf der Promotion.

B) Das Ziel irgendwie Persische Sprachkenntnisse zu erlangen wird nicht gänzlich aufgegeben rückt aber von der Wertigkeit in den Rang eines Mittel oder vielleicht sogar erst langfristigen Ziels.

C ) Wenn ein Zwei Wochen ins Land gegangen sind werde ich ganz Locker und ohne Druck wieder beginnen mit Rosetta Stone zu arbeiten und dann gegen Ende der Semesterferien eventuell die Suche nach einem Tandempartner oder einer Tandempartnerin beginnen. Wie man die unabdingbaren regelmäßigen Treffen und die Vorbereitung auf diese intelligent in den Vollgenpakten  Alltag zwischen Promotion Rehaterminen und Freizeit packt muss sich noch erweisen.

Insgesamt bin ich zwar nicht hoffnungslos aber doch etwas  ratlos. Vielleicht sind Sehschwäche Spastik und Wahrnehmungsstörungen zusammengenommen doch zu große Hindernisse. Andererseits sollte es doch zumindest möglich sein so weit zu kommen, dass man sich  auf Persisch unterhalten kann. Dazu braucht es schließlich weder Gesunde Augen noch gesunde Hände oder eine perfekte Wahrnehmung.

Allen Feedabonneten die vielleicht vom Thema Persisch genervt sind, kann ich versprechen, dass dieses Thema nach diesem Eintrag so schnell nicht wieder auftauchen wird.Ab sofort geht es hier wieder um die islamische Republik an sich oder ganz andere Themen

In diesem Sinne auf zu neuen Ufern !


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Rettet grünes Wachstum die Welt?



Oder anders gesagt lassen sich Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch entkoppeln? Besteht die einzige  Rettung in einer noch zu entwickelnden Postwachstumsgesellschaft? Dies ist das Thema einer interessanten Radiodiskussion aus der hier schon häufig verarbeiteten Sendereihe SWR 2 Forum. Auf dem Podium sitzen die folgenden 4 Protagonisten:

Sven Giegold, Grüner Europarlamentarier, Berlin

Prof. Dr. Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Oldenburg

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, frühere Vorsitzende des BUND

Gesprächsleitung: Axel Weiß

Ich persönlich bin recht gespalten. Seit ich im letzten Jahr auf dem Postwachstumskongress in Berlin war, sympathisiere ich durchaus mit dem Lager der Postwachwachstumsbefürworter. Für mich persönlich aber ist die Vision einer solchen Gesellschaft andererseits noch so weit weg und voller Utopischem Überschwang, das ich es gleichzeitig mindestens als Zwischenschritt  für ethisch und gesellschaftlich geboten halte, alle Kräfte für einen umfassenden sozial-ökologischen Umbau zu mobilisieren, für den der Green New Deal meiner Ansicht nach durchaus eine gute Verhandlungsgrundlage darstellt. Wie sieht das die Leser und Leserinnenschaft dieses Blogs? könnt ihr euch eine Gesellschaft ohne Wachstum ausmalen? Mir fällt dies schwer,obwohl ich inzwischen durchaus eine grundlegende Vorstellung habe wie sie in der Theorie aussehen soll.Andererseits zeigt das ja nur, wie tief das Kapitalistische Wachstumsdogma in unsere Gesellschaft eingedrungen ist.

Ich würde mich wie immer über jeden Kommentar freuen, und möchte am Ende noch darauf hinweisen, dass unter dem Label alternatives Wirtschaften bereits einige Beiträge zur Frage Grünes Wachstum versus Postwachstum vorhanden sind. Wer mag kann sich also innerhalb des Blogs etwas in das Thema vertiefen.
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Yek Shabe Irani


Liebe Leserinnen und Leser,liebe Freunde und Freundinnen.

Auch wenn ich mich wiederhole, ich bin nicht Tot, nu nach wie vor so beschäftigt das so gut wie keine Energie habe diesen Blog zu bespielen. Die Gründe habe ich hinlänglich ausgebreitet. Es liegt nach wie Vor an Persisch das mich bis an meine Grenzen fordert. Ich habe trotz all meiner Bemühungen circa 1,5 Lektionen Rückstand mit den Vokabeln, soll heißen Lücken in Lektion 5 und reisen Lücken in Lektion 6. Lektion 1-4 Sitzen gefühlt ganz gut, sind aber sicher nicht Lückenlos abgespeichert. Zu allem Überfluss hab ich seit anderthalb Tagen eine Erkältung mit dicken Schädel, der natürlich das aufholen dieser Rückstände gelinde gesagt erschwert. Es wird wohl Glückssache ob ich bestehe. Ich werde aber bis zur letzten Minute alles versuchen

Damit dieser Eintrag sich aber nicht in Gejammer erschöpft  möchte ich an dieser Stelle einen unterhaltsamen Beitrag zum Thema interkultureller Dialog zwischen Orient und Okzident empfehlen und  bereitstellen.Es handelt sich um recht ausführliche Ausschnitte des Kabarettprogramms Yek Shabe Irani( eine iranischer Abend) des Austro-Iranischen  Kabarettisten und Schauspielers Michael  Niavarani. Der ist in Österreich sehr bekannt, hier kennt man ihn vor allem aus dem Spielfilm Salami Aleikum, wo er ziemlich genial den Vater der nämlichen Hauptfigur verkörpert und im Prinzip der eigentliche Star des Films ist Die aus 6 Teilen bestehende Playlist bietet einen amüsanten Ritt durch die kulturellen Unterschiede zwischen Iranern und Österreichern, die aber größtenteils sicher auch auf uns Piefkes übertragbar sind.Als besonderes Bonbon ist das Programm zumindest zum Teil auch persischsprachig. Zur Beruhigung sei aber gesagt, dass die entsprechenden Passagen  Deutsch Untertitelt sind. 

Viel Spaß mit dem Video





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