Amazon Kindle- die neue Art des Lesens !



Ich nehme mir ja schon lange vor mal mehr zu lesen statt vor Fernseher oder PC Zeit zu vernichten. Vor zwei Jahren hatte ich dies  in Ansätzen  auch schon mal geschafft.Allerdings bin ich ziemlich schnell wieder in alte Verhaltensweisen zurück gefallen. Aktuell unternehme ich aber einen neuenbislang sehr gut funktionierenden  Anlauf dem Lesen mehr Raum in meiner Freizeitgestaltung einzuräumen und dass kommt so:

Seit Zwei Wochen besitze ich einen Kindle der neusten Generation und habe in den vergangen zwei Wochen bereits zwei  Krimis gelesen. Zum einen Sherlock Holmes der Hund von Baskerville und den Neapel Krimi die Toten von Santa Lucia von Barbara Krohn. Aktuell  lese ich die Märchen aus 1001 Nacht in der klassischen Übersetzung von Gustav Weil und Sherlock Holmes eine Studie in Scharlachrot auf dem Kindle. Ich bin also für meine Verhältnisse eine richtige Leseratte, was mir ja sonst in aller Regel nur im Strandurlaub gelingt

Ich bin der Meinung das der Kindle  für Sehbehinderte die beste Option ist, wenn sie Bücher nicht hören sondern selbst lesen wollen. Dass liegt zum einen am extrem angenehmen Display des Kindle. Die E-Ink Technologie ist gestochen scharf und es ist kaum ein Unterschied zum gedruckten Buch feststellbar. Der Display flackert nicht und hat  keine Hintergrundbeleuchtung,- wie ein gedrucktes Buch ja auch nicht. Dadurch ist das Lesen sehr Augen schonend möglich und funktioniert im Gegensatz zum Lesen auf dem Handy oder Laptop auch in der Sonne.Reflexion ist beim Kindle  nämlich auch kein Problem.Der Größte Bonus besteht aber darin, dass der Kindle 8 verschieden Schriftgrößen und drei verschiedene Schriftarten bereit stellt. Zusätzlich kann man auch den Zeilenabstand und die Wörter pro Zeile beeinflussen. Dadurch kann  man sich das Buch nach individuellen Bedürfnissen einrichten, je nachdem wie groß man es gerne hätte oder wie erschöpft die Augen gerade sind. Besser geht es meiner Ansicht nach kaum. 

Allerdings gibt es auch  Schwächen die ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen möchte. Das gravierendste Problem sind die Preise der Kindle Bücher. Diese sind im Prinzip zu teuer, Zwar gibt es eine Menge kostenlose oder sehr preiswerte Klassiker,aktuelle Titel sind aber kaum preiswerter als die Gebundene Ausgabe  was die Sache natürlich nicht sonderlich attraktiv macht, Auch wer seinen Kindle für wissenschaftliche Zwecke nutzt hat Probleme. Es haben nämlich zumindest derzeit nur  recht wenige Kindle Titel Seitenzahlen, was das Zitieren in Arbeiten quasi unmöglich macht.Auch wenn man PDF's in Kindle Format konvertiert gehen die Seitenzahlen  allem Anschein nach unweigerlich verloren.Daher ist der Kindle für wissenschaftliche Anwendungen zu empfehlen,wenn ein Kindle Buch mit Seitenzahlen vorliegt.

Wer den Kindle aber primär  für Freizeitzwecke nutzt dem kann  diese Einschränkung ja egal sein.Der Kindle eignet sich übrigens auch zum Zeitung lesen. Man kann beispielsweise die NZZ oder die Zeit für den Kindle abonnieren.

 Für mich ist der Kindle unter dem Strich zwar  kein Ersatz für das klassische Buch, aber eine sehr sinnvolle Ergänzung zu diesem ist er jedoch in jedem Falle.


Henning Schmidt |

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