Nur wenn du du nicht zu teuer bist, darfst du Leben !




Auf diese Zynische Formel lassen sich die Argumente des britischen Lokalpolitikers Colin Brewer reduzieren. Laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenseite Kath.net hat dieser offenbar zum Wiederholten Male gefordert, Behinderte Kinder unter bestimmten Umständen zu töten. Dies ist für ihn dann gerechtfertigt, wenn sie Lebenslang vom britischen National Health Service versorgt werden müssen. Dann kosten sie laut Brewer einfach zu viel Geld.Es ginge nicht an das Viel Geld für Behinderte Kinder ausgegeben werde, während bei öffentlichen Einrichtungen, die der ganzen Gesellschaft zugute kämen gespart würde.  Kath Net Zitiert Brewer mit einem Zynischen Rechenbeispiel.Mit £ 250.000 könne man zehn Toiletten erhalten. Summen in gleicher Höhe würden für manche Einzelpersonen aufgewendet werden,notwendig sei ein Gleichgewicht zwischen den Kosten für Behinderte, und den Kosten für Dienstleistungen, die der Ganzen Gesellschaft zugute kämen.Behinderte haben also nur ein Lebensrecht, wenn sie ein kolportiertes Kostengleichgewicht nicht zerstören.

Nun darf man einen Provinzpolitiker aus Cornwall sicher nicht zu ernst nehmen.Dennoch ist es erschreckend, wie typisch eugenische Muster hier zum Vorschein kommen. Schon der NS-Staat wollte nutzlose Esser zum Wohle der Gesamtgesellschaft auslöschen und exekutierte diesen Anspruch tausendfach.  polemisch zugespitzt ließe sich sagen, dass so etwas eben heraus kommt, wenn man die Gesellschaft immer mehr durch ökonomisiert. Radikal zu ende gedacht, Wären dann Hayek, Thatcher die FDP und andere Neoliberale Angelsächsischer Prägung die Wegbereiter solcher Gedankenspiele, die schlimmstenfalls in eine Neue Euthanasie führen. Generell gilt Gesellschaft sei Wachsam und bekämpfe schon die Anfänge.   


Henning Schmidt |

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