Meine Ersten Erfahrungen mit dem Google Chromecast


Am Samstag bin ich mal wieder schwach geworden und habe mir ein neues technisches Spielzeug gegönnt. Es handelt sich um den seit wenigen Wochen auch in Deutschland erhältlichen Google Chromecast.

Chromecast was ist das?


Der Chromecast hat die Abmessungen eine handelsüblichen USB-Sticks.Es handelt sich letztendlich um   eine mini Settopbox zur Drahtlosen Übertragung von Filmen und Musik auf einen Flachbildfernseher.  Auf der einen Seite findet sich ein HDMI Stecker,mit dem man den Chromcast an seinen Fernseher steckt,auf der anderen Seite ist eine Micro-USB Buchse zur Stromversorgung. Diese kann entweder über eine freie USB-Schnittstelle am Fernseher oder ein mitgeliefertes USB-Ladegerät sichergestellt werden.   Im inneren arbeiten ein W-Lan Modul und eine auf Medienwiedergabe getrimmte Spezialversion von Googles Betriebssystem Chrome-Os

Wie wird der Chromecast installiert? 


Die Installation läuft folgendermaßen ab: 



  1.  Den  Chromecast in eine freie HDMI Buchse stecken. 
  2. .  Chromcast über eine USB Buchse am Fernseher oder das beigefügte USB-Ladegerät mit Strom versorgen 
  3.   Die Chromcast App aus dem Google Playstore laden
  4.  Fernseher einschalten. 
  5.  App öffnen, 
  6.  Die App findet den Chromecast nun und richtet ihn ein. Dazu muss man dem Chromecast zunächst einen Namen geben.  
  7.  Anschließende erscheint in der App und auf dem Fernseher ein Code. Hier einfach auf Ja ich sehe den Code tippen, wenn man ihn sowohl auf seinem Fernseher als auch der App sieht 
  8.  Der Chromecast fragt nun nach den Zugangsdaten für das heimische Wlan, die man über die App auf Smartphone oder Tablet eingibt 
  9.  Der Chromecast verbindet sich mit dem Netzwerk. 
  10.  Bei mir hat er als erste Amtshandlung sein Betriebssystem  upgedatet, was wohl recht normal ist. 
  11. Nach diesem Update startet sich der Chromecast noch einmal neu. Anschließend ist die Installation abgeschlossen und der Stick fertig zur Übertragung von Inhalten.



Die Handhabung:



Um jetzt praktisch etwas mit dem Chromecast anfangen zu können, sind  Chromecast kompatible Apps auf dem Smartphone oder Tablet notwendig.Google selbst hat seine Apps Google Play Music, Youtube und Google Play Movies mit Chromecast Support ausgestattet.Außerdem Könen mit einem kleinen Plugin  Inhalte aus dem Chrome-Browser gestreamt werden. Dies könnte ich aber noch nicht ausprobieren,da ich in Marburg zurzeit nur mein Uralt Notebook  mit Win XP zur Verfügung habe, der Chromecast jedoch Windows 7 verlangt. Darüber hinaus sind die Apps der Online-Videotheken Maxdome und Watchever mit an Bord. Letzteres war für mich das entscheidende Argument sich den Google  Chromecast anzuschaffen.

Einen Inhalt auf den Fernseher zu übertragen funktioniert jetzt sehr intuitiv. Man sucht sich zum Beispiel bei Youtube oder Watchever einen Film und beginnt diesen  Abzuspielen. Nun erscheint automatisch ein  Chromecast Symbol in der App. Hier tippt man einfach drauf und das Video wird binnen weniger Augenblicke auf dem Fernseher abgespielt. Das schöne daran, dass Handy oder Tablet kann nun für etwas  anderes genutzt werden, denn es  hat mit der Übertragung des Films oder der Musik nicht mehr zu tun. Die App gibt dem Chromecast lediglich die Anweisung,den betreffenden Film aus dem Internet abzurufen. Den Stream selbst lädt der Chromcast alleine aus dem Netz. Handy oder Tablet fungieren während der Filmwiedergabe als Fernbedienung. Ich mache  also lediglich  lauter, leiser, pausiere, spule oder stoppe.

Meine Erfahrungen 


Meine eigenen Erfahrungen mit dem Chromecast sind natürlich noch nicht sehr ausschweifend, da ich ihn lediglich am Samstag Nachmittag und Abend, sowie Sonntag Morgen testen konnte.In dieser Zeit hat der Chromecast jedoch tadellos funktioniert. Ich konnte mir Youtube Videos ansehen und auch Filme und Serien bei Watchever fehlerlos auf meinen Philipps Fernseher übertragen. Auch kurze Tests mit Google Play Movies und Google Music verliefen erfolgreich, wobei offenbar nur Musik gestreamt wird, die man über den Playstore gekauft hat,nicht aber eigene dort hochgeladene MP3s. Dies ist ein bisschen schade,kümmert mich aber nicht, da ich es sowie blödsinnig finde  zum Musik hören den Fernseher anzumachen. Für meine Zwecke tut der Chromecast was er soll und dass zu einem drittel des preises von Apple TV mit dem ich zuvor lange geliebäugelt habe.

Mehr rausholen mit zusätzlichen Apps

Als Großes Plus des Chromecast zeichnet sich schon jetzt ab, dass es sich um ein offenes System handelt, für das eine Vielzahl Entwickler Apps programmieren können, um den Funktionsumfang des Chromecast zu erweitern Zwei nützliche Apps könnte ich bereits ausprobieren und stelle sie nun vor.  

 Localcast. 


Mit Localcast ist es möglich Videos die Lokal auf dem Handy oder Tablet vorliegen an den Chromcast zu senden und so auf dem großen Fernseher abzuspielen. Wenn der Chromecast das Videoformat unterstützt, funktioniert das auch wunderbar. Leider unterstützt der Chromecast aber bei weitem nicht alles Formate. Hier hießt es also einfach probieren geht über studieren und vielleicht drauf hoffen,dass Google den Stick durch künftige Firmware Updates eventuell noch ein wenig mit Codecs nachrüstet. 

 Mediathekcast 


Die App ermöglicht den Zugriff auf den Midatheken von ARD, ZDF, Arte+7 und 3 Sat. Die Handhabng ist wie immer simpel. Einfach den gewünschten Film aussuchen,  zwischen normaler, mittlerer und hoher Qualität auswählen und auf senden tippen.Schon nach wenigen Sekunden  kann man sich gemütlich im Fernsehsessel zurücklehnen und  zeitversetzt öffentlich-rechtliche Inhalte genießen. Ich  habe also  mit Wachtever, Goggle Play Movies, ARD, ZDF 3 Sat und Arte schon jetzt Zugriff auf  insgesamt 6 Videotheken via  Chromecast.
Langeweile dürfte mit dem Chromecast bei dieser Fülle an Inhalten so schnell nicht aufkommen. 

Fazit  


Von mir gibt es eine Klare Kaufempfehlung. Wer  eine komfortable Möglichkeit sucht um Inhalte von Watchever, Google Play Music, Google Play Movies, Youtube  oder Maxdome auf  den Fernseher zu bringen,für den  ist der Chromecast die richtige Wahl. Ebenso für alle die Zugriff auf Mediatheken wünschen. Damit aber noch nicht genug. Mit Apps wie Plex oder Allcast ist es außerdem möglich Inhalte aus dem Heimischen Netzwerk an den Chromecast zu übergeben und dann ebenfalls komfortabel am  TV zu genießen.Zu guter letzt spricht für den Chromecast sein gerade im Vergleich zum Konkurrenten Apple TV sehr günstiger Preis von 35€.Hier kann man sorglos zuschlagen.  



Henning Schmidt | ,

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