Henning in Berlin !

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich weiß nicht, ob irgendjemand dieses Blog noch liest, so verwaist wie es in den letzten Monaten ist, aber  laut Anzeige gibt es ja noch 31 Feed-Abonnenten, die das folgende vielleicht interessiert. Ich bin mittlerweile in der letzten Phase meiner Weiterbildung zum Online-Journalisten angelangt. Vor 10 Tagen bin ich nach Berlin gezogen, um beim Debattenmagazin The European das abschließende Praktikum der Fortbildung zu absolvieren.  Das Praktikum selber läuft seit dem 27.8. Ich habe also erst 3 Tage für The European gearbeitet.  In diesen 3 Tagen ging es aber gleich ab! Es gab gleich 3  Teamsitzungen zu unterschiedlichen Themen, sodass ich direkt ins Team geworfen wurde und sofort relativ viel mitnehmen konnte um zu verstehen, wie das Magazin so tickt.

Wie zu erwarten war, ist alles sehr hipp, cool und dynamisch, aber die Kollegen sind sehr nett. Es ist eine tolle Erfahrung, nach dem Hessischen Rundfunk nochmal in eine ganz andere Redaktionskultur und eine andere Art Journalismus schnuppern zu dürfen. The European macht nämlich Autoren-Journalismus. Das heißt ich schreibe nichts selbst, sondern entwickele eine Debattenfrage und  suche   dann externe Autoren. Die schreiben dann die Texte. Meine und die Aufgabe der Kollegen ist es dann die Texte journalistisch zu bearbeiten. Welche Debatte es bei mir am Ende wird ist nach 3 Tagen natürlich noch nicht raus. wird sich aber natürlich bald erweisen. Ich finde die Arbeit bisher sehr interessant und innovativ. Ein Konzept wie The European ist in Deutschland recht einmalig.

Auch Berlin mag ich bisher.Ich habe das Glück mitten im prallen Leben zu wohnen. 200 Meter vom Hackeschen Markt entfernt nur etwa 700 vom Alexanderplatz und auch nicht weit vom Monbijoupark. Auch die Museumsinsel ist nicht fern. Ich war schon viel zu Fuß unterwegs und habe den Monbijoupark für mich entdeckt. Ich finde ihn wunderbar. Überhaupt finde ich super wie Grün Berlin ist. Die Hackeschn Höfe habe ich mir auch schon angesehen und was soll ich sagen, sie sind zurecht eine Attraktion.  Auch super,  Kino Central, direkt neben den Hackeschen Höfen, samt dem dazugehörigen Café Cinema. Es ist aber noch so, dass mein Radius noch ziemlich klein ist, eben rund um die Hackeschen Höfe und den Alexanderplatz.  Wie der Berliner ÖPNV funktioniert lerne ich erst langsam, aber dafür dass ich erst 10 Tage da bin, bin ich recht zufrieden. Was ich bisher so drauf habe. Da ich aber die nahe Umgebung langsam abgegrast habe, ist es mein fester Vorsatz  meinen Radius in Berlin zügig zu erweitern. Diese Stadt ist schließlich riesig und es gibt potenziell sehr viel zu entdecken und zu erleben in dieser Millionenstadt.

Soweit meine ersten Eindrücke nach 10 Tagen Berlin!


Henning Schmidt |

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