Ahmadinedschad schreibt Obama


Eine der zentralen Außenpolitischen Versprechen Barack Obamas neben dem Abzug aus dem Irak ist die Aufnahme konstruktiver Gespräche mit dem Iran.Laut Guardian bastelt das Weiße Haus derzeit an einem Brief an Ahmadinedschad. Inhalt das Angebot direkter Gespräche. Dieser hatte Obama bereits geschrieben und zwar ein Glückwunsch Telegramm anläßlich seiner Wahl, übrigens das Erste für einen US-Präsidenten in der 30 Jährigen Geschichte der Islamischen Republik.

Der Freitag hat das Telegramm im Netz dokumentiert. Das Dokument strotzt natürlich nur so vor religiösem Pathos und impliziten Forderungen, dennoch finde ich alleine die Tatsache seiner Existenz interessant den damit sendet Teheran leise Signale der Entspannung an den Erzfeind USA .

Schwierig wird der Dialog dennoch werden ,den wie der Freitag berichtet konnte Ahmadinedschad mal wieder nicht an sich halten und hat den Atmosphärischen Vorteil des Telegramms möglicherweise gleich verspielt.In einem zweiten Schreiben forderte er eine "Entschuldigung der USA für ihre Verbrechen an der Iranischen Nation". klingt nicht so als würden hier zwei Männer Freunde.
Henning Schmidt |

Kommentare:

  1. Das Schreiben ist nicht sehr ermutigend. Wenn der Iran selbst die Wünsche und Vorschläge an Obama umsetzen würde, wäre viel gewonnen. Insofern ist und bleibt Ahmadinedschad unglaubwürdig.

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  2. Ich Stimme dir zu sonderlich glaubwürdig ist das Schreiben nicht angesichts der doch sehr bockig wirkenden Haltung des Iran auf internationaler Bühne. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung den man sollte nicht vergessen dass a) der Iran ein Polyzentrisches System ist und es nicht unbedingt darauf ankommt was Ahmadinedschad erzählt, schließlich herrscht das Prinzip des Obersten Rechtsgelehrten der über der Regierung steht. Es würde also wohl reichen mit dem Supreme Leader ins Gespräch zu kommen.
    b)Sind demnächst auch Präsidentschaftswahlen im Iran und da ist es nicht ausgeschlossen das sich ein pragmatischer Konservativer durchsetzt.

    Sprich ich denke vorerst gibt es keinen Grund für Pessimismus. Man muss nur Geduld haben und daran denken das Beide Seiten ja auch gemeinsame Interessen haben zum Beispiel im Irak

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  3. ich verallgemeinere hier mal ein wenig ... aber es sind doch allgemein gueltige regeln..
    der weg ist das ziel und in solchen situationen ist die geste mehr wert als das wort ... der anfang ist gemacht, das ziel ungewiss

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