Polka gegen den Terror

Manchmal habe ich den Eindruck das der Islamische Terrorismus längst unsere Politik dominiert. Ein wichtiges Motiv ist dabei Angst. Ständig soll sie aufrecht erhalten werden, um sie dann für eine repressive Innenpolitik zu instrumentalisieren. Nur in einer Atmosphäre aus unterschwelliger Angst und Gleichgültigkeit ist die Erosion von Bürgerrechten wie wir sie seit Jahren erleben möglich. Paranoide Politiker Wie Wolfgang Schäuble behaupten uns zu Schützen fingern uns aber gleichzeitig das Grundgesetz aus der Tasche ohne das wir es merken.

Da sind Terrorvideos wie das von Hafidh Abu Talha Der Deutsche ausgesprochen wichtig den nur mit ihnen kann das Bedrohungsgefühl aufrechterhalten und die Abschaffung des Rechtsstaates betrieben werden ohne das es Widerstand gebe.

Ich habe keine Angst, den Passieren kann überall etwas und im Endergebnis ist es mir relativ egal ob ich in die Luft gesprengt werde oder an einem Herzinfarkt sterbe. Tot ist tot Umfassenden Schutz vor Terror kann es ohnehin nicht geben, wie die Terroranschläge von Mumbai zeigen.Ich Bevorzuge da Beisende Satire wie das folgende Terrorvideo.

Mit Polka und Spott gegen Angstmache von Oben !



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Henning Schmidt | ,

Kommentare:

  1. Guter Text, der richtigerweise gegen "Angstmache von oben" Stellung bezieht - aber heisst das jetzt, wir haben doch noch unten und oben in der BRD oder gar eine Klassengesellschaft...?
    Oder steht "oben" nur die Regierenden?

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  2. Natürlich gibt es noch Unten und Oben in der BRD. dazu muss man sich ja nur die sozialen Verhältnisse ansehen Nur folgt daraus nicht zwingend der Fortbestand einer Klassengesellschaft im Klassischen Sinne. Der alte Gegensatz zwischen industrieller Arbeiterklasse und Bürgerlichen Besitzenden hat sich meiner Meinung nach erledigt.

    Nicht desto trotz gibt es natürlich neue marginalisierte Migranten Leiharbeiter die Generation Praktikum. Nur ob man die einfach als neues Proletariat begreifen kann um so die alten Begriffe zu retten ist eine für mich unbeantwortete Frage. Ich denke viele aus den neuen Milieus würden sich wehren so kategorisiert zu werden. Ein mies bezahlter Internet kreativer fühlt sich sicher nicht als Proletarier, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Davon abgesehen nutze ich den Begriff im Artikel nur im Sinne des Gegensatzes zwischen Bürgern und den Regierenden

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  3. Ich geb dir völlig recht, dass die sozialen Klassen oder Schichten nicht mehr mit denen im 19. Jahrhundert übereinstimmen. Die Sache ist komplizierter geworden. Dennoch denke ich, dass die Klassenanalyse zusammen mit anderen Analysrastern für soziale Ungleicheit wie Geschlecht, Ethnie usw. auch heute noch wichtig ist, um unsere Gesellschaften zu untersuchen. Das klassische Proletariat existiert nicht mehr, aber die Klassengegensätze zwischen Kapital und Arbeit sind trotz Ausbildung von Mittelschichten klar zu erkennen und verschärfen sich zunehmend sowohl im Süden als auch im Norden.
    Ich sehe den Bruch zwischen unten und oben weiterhin klassisch mit Marx bei der Verfügung über die Produktionsmittel. Solange es keine reale Demokratisierung der Wirtschaft in Verbindung mit einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel (nicht die aktuelle pervertierte Version in Form von Verstaatlichung zur Übernahme der Verluste durch die Allgemeinheit) und eine demokratische Kontrolle derselben gibt, wird es weiter ökonomische Unterdrückung und oben und unten geben.

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  4. Zu diesem Thema kann ich auch einen Post beisteuern...

    http://ulenspiegler.blogspot.com/2008/03/islamaphobia.html

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  5. Zu Ulenspiegel: Sehr schöner Text, bei solchen Themen ist es echt ein Problem, wenn Medien oder andere Leute einzelne Sätze völlig aus dem Zusammenhang heraus zitieren. So verkürzt geht das dann um die Welt und führt zu Gewalt und schürt Angst und Vorurteile.
    Ich hatte mir die Papstrede damals auch ganz durchgelesen, dann klang die schon ganz anders. Aber sie war für Medien und die meisten Menschen viel zu kompliziert, der Papst ist zu sehr Theologe um einfache Worte für einfache Menschen zu finden.
    Ich glaube, der sitzt jetzt auch wieder in seinem Palast und wundert sich, dass ihn alle falsch verstehen. Er bräuchte mal ne Schulung in Kommunikation, sonst wäre er doch eher besser in der Uni aufgehoben mit seiner Ausdrucksweise...

    Zu Matthias: Schön, wie du wieder den Bogen zu den Produktionsmitteln gefunden hast, es ging doch eigentlich um islamistischen Terror. ;-) Ich frage mich manchmal, ob Demokratisierung wirklich wünschenswert ist, je nach Tagesform meines Menschenbildes...

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  6. Naja Tobias, ich hab mir ja nur was rausgepickt, was ich kommentieren wollte ;)
    Es hängt sehr viel am Menschenbild und das schwankt bei mir auch ganz schön. Dennoch denke ich bei der aktuellen Entwicklung könnte eine Demokratisierung nicht schaden, denn die PolitikerInnen und Wirtschaftsleute, die den Karren an die Wand gefahren haben, uns, äh die Banken retten und dabei mit Vollgas in Richtung nächste Wand brausen. Wenn man nach Umfagen geht, gibt es momentan noch viel zu viel Zustimmung für unsere "RepräsentantInnen" (die nichts mit unteren Schichten zu tun haben wollen, aber jedes Unternehmen, was dick genug ist), aber neben beängstigenden Umfragen wie zum Thema Todesstrafe gibt es auch Umfragen, die zeigen wie oft "unsere" Regierenden gegen die Bevölkerungsmehrheit handeln. Da könnte eine Demokratisierung nicht schaden. Außerdem sollten wir mal die Möglichkeit bekommen, echte Demokratie kennen zu lernen. Die Rede von den Politprofis und ihrer Expertokratie hat uns nicht nur u.a. Hartz IV und Kriege beschert, sondern spielt allen konservativen und reaktionären antidemokratischen Kräften in die Hände, die behaupten, dass das "Volk" (was immer das ist) vor sich selbst geschützt werden muss.

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  7. Leute mir geht das Herz auf wenn ich eure Kommentare Lese. So muss bloggen sein. man gibt einen Input und dann geht es rund danke dafür und weiter so !

    Zu Matthias demokratische Kontrolle ist schon sinnvoll nur ist es gerade un der Wirtschaft schwierig Wege zu finden die dann nicht in die Mühlen Sozialistischer Staatsbürokratie führen. Schau dir nur Jugoslawien unter Tito an die haben versucht den ganzen Staat nach Prinzipien der Selbstverwaltung aufzubauen und sind trotzdem gescheitert. Und wenn dicke Fette Gewerkschafter mit der Kapitalseite im Aufsichtsrat paktieren wie bei Mannesmann ist trotz Mitbestimmung und formal demokratischer Kontrolle auch nix gewonnen.

    Ansonsten wird es schwierig werden die Entwicklung zur Expertokratie die ja auch mit der Modernen Mediengesellschaft zusammenhängt irgendwie in eine andere Richtung zu drehen, es sei den Soziale Bewegungen bemächtigen sich des Internet wie es ja Campact versucht.

    @ Tobi Mathias Denken ist halt durchtränkt mit Marx.Das ist auch gut so sonst wäre er ja auch nicht mein Persönlicher Kommunist zum Knuddeln:-)

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