Spotify


Ich nutze die Gelegenheit und stelle euch einen neuen Musikdienst vor,der im Internet für einige Furore sorgt. Es handelt sich um das Schwedische Startup Spotify. Dieses funktioniert ähnlich wie das bereits vor einiger Zeit vorgestellte Last.FM,allerdings gibt es einige wichtige Unterschiede,

Zu aller erst ist die Gratis Variante von Spotify in Deutschland eigentlich nicht verfügbar. Wer sich hier anmelden möchte muss 9,99€ Pro Monat  hinblättern. Für Leute die ungern die Katze im Sack kaufen gibt es allerdings Zwei Tricks um sich den kostenlosen Zugang zu erschleichen. Dazu muss man sich einen Britischen Proxy Server Suchen, und sich mit einer britischen Postleitzahl registrieren. Ich habe diese Anleitung benutzt. Wie Lange das ganze mit diesem Server funktioniert ist unklar, den Spotify ist wohl ständig dabei Proxys zu blockieren.

Ist dies schließlich geschafft muss man lediglich die Software installieren und die Account Daten eingetragen werden und es kann los gehen. Der gravierendste Unterschied zwischen Last.fm und Spotify besteht darin, dass über eine Suchfunktion direkt nach Künstlern und Titeln gesucht werden kann. ist etwas gefunden lässt es sich entweder einfach anhören oder in einer Playlist abspeichern. Man ist also weit weniger vom Zufall abhängig sondern kann sich sein Programm selbst Zusammenstellen,sofern der Titel im Katalog vorhanden ist.

Auch über eine Radio Funktion  verfügt Spotify. Die ist in ihren Möglichkeiten allerdings deutlich starrer  als die von Last.fm Man kann bei Spotify keine Radios nach dem Muster Spiele Musik die ähnlich ist wie Künstler x starten. Auch Tag Radios funktionieren nur eingeschränkt, den es ist nicht möglich eigene Tags anzugeben. Man kann lediglich auf eine von Spotify definierte Anzahl Tags zurückgreifen und diese dann noch über eine Zeitleiste differenzieren. So entstehen dann Kombinationen wie Rock,80er oder Metal 70er, oder Blues 50er. Ist der Tag zur Lieblingsmusik nicht vorhanden hat man Pech. Ich vermisse zum Beispiel die Abteilungen Weltmusik, oder Singer- Songwriting. Hier Sollte Spotify entweder die Anzahl der Kategorien erhöhen oder den Usern erlauben selbst Tags anzugeben, sich also an Last.fm angleichen.

Abgesehen von diesem Manko bin ich aber sehr angetan von dem Dienst, der vor allem  für alle Interessant ist,die es schon immer gestört hat, das Last.fm jedes Lied welches läuft in die Sammlung aufnimmt. Hierüber hat man nun die Kontrolle ob Spotify den Weltweiten Platzhirschen Last.fm vom Thorn stoßen kann und tatsächlich das nächste Große Ding im Netz wird, wenn es um Musik geht wird man abwarten müssen, Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Ich empfehle jedem Musikfan sich den Dienst zumindest mal anzuschauen.

Edit:

unter anderem hier wird empfohlen nach erfolgreicher Registrierung die UK Fakedaten durch echte Deutsche zu ersetzen, da sonst angeblich nach wenigen Tagen Nutzung der Account gesperrt wird. Ich hab das jetzt mal wie empfohlen gemacht. Man wird sehen ob Spotify mich jetzt kickt den als Deutscher dürfte ich die Gratis-Variante ja an sich nicht nutzen. Ich gehe aber davon aus das sie einen in Ruhe lassen und lieber darauf spekulieren das man irgendwann bezahlt.Man kann einen Gratis Account übrigens auch dadurch erzeugen, das man sich anmeldet einen Monat bezahlt und dann kündigt.

Dieser Post aus Norwegen Weist außerdem darauf hin das es in der Free Version wohl alle 30 Minuten zwischen 2 Titeln einen 30 sekündigen Werbespot gibt.  Kann auf dauer nerven aber gut dafür ist es für Umme ansonsten gibt es ja die 9,99€ Variante.

Außerdem habe ich gerade entdeckt das es etwas versteckt die Möglichkeit gibt Artist Radios zu nutzen. dazu muss man mit der Rechten Maustaste auf einen Künstler klicken und dann Browse auswählen. Oben lässt sich dann neben den punkten Overview und Biographie das Artist Radio auswählen.Wer mag kann seien Hörgewohnheiten bei Spotify auch an Last.fm übermitteln


Update 8.09.09

Heute hat mir Spotify leider den Account gesperrt ich überleg jetzt ob ich mir einen Premium Account zulege. Der ist zwar laut Webseite in Deutschland inzwischen auch nicht mehr verfügbar aber wenn ich innerhalb der Software auf get Premium klicke komme ich noch auf die Seite wo man das umstellen kann.Vielleicht würde es also noch gehen

Update 17.11.09

Hab es getestet man kann sich tatsächlich mit Hilfe einer Kreditkarte einen Premium Account kaufen obwohl man es nicht soll.
Henning Schmidt |

Kommentare:

  1. Danke für diese Infos und den Link !

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  2. Bitteschön freut mich wenn es gefällt

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  3. Ja, es gefällt ... Spotify ist klasse ... eine Welt voller musikalischer Entdeckungsreisen.

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  4. Gebe mal in der Suche folgendes ein:
    genre:"trance"

    dann kann man auch nach anderen genres suchen!

    LG

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